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Begriff
  • Morphological Box

Morphologischer Kasten

Die Methode des morphologischen Kastens geht auf den Schweizer Astrophysiker F. Zwicky zurück.

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Am einfachsten lässt er sich mit den Kinderbüchern erklären, die Bilder von Tieren oder Menschen in Kopf, Rumpf und Beine zerlegen. Durch Blättern auf jeweils einer Ebene können so neue Phantasiegestalten entstehen (Kopf: Kän-ga-ruh, Rumpf: Gi-raf-fe, Beine: Schim-pan-se = Känrafse).

In gleicher Weise werden beim morphologischen Kasten für einen neu zu konzipierenden Gegenstand (z.B. Druckknopf) Eigenschaften oder Bestandteile aufgelistet (z.B. Form, Material, Farbe, Beschriftung, Kraftverlauf usw.). Für jeden Aspekt werden dann möglichst viele verschiedene Ausprägungen (z.B. Beschriftung: Gravur, Aufdruck, Braille-Schrift usw.) gesammelt.

Anschließend können aus den vorhandenen Möglichkeiten verschiedene Varianten zusammengestellt werden, die näher untersucht werden sollen.

Den größten Nutzen ergibt der morphologische Kasten bei der Zusammenarbeit verschiedener Spezialisten oder Abteilungen. Durch das Auflisten aller jeweiligen Möglichkeiten für einen Aspekt sollen neue Ideen angeregt werden.

Dieser Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 16.10.2002.
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