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Why-What-Balance

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Why-What-Balance

Why-What-Balance ist ein visuelles Denkwerkzeug für kundenzentriertes Projektdesign. Die Schlüsselpersonen des Projekts verständigen sich in einem vorgegebenen Dialogprozess über den tatsächlichen Zweck des Projekts und bestimmen gemeinsam das dafür am besten geeignete Projektergebnis. Dabei unterstützt die Why-What-Balance sowohl das analytische (lineare) als auch das kreative (nicht-lineare) Denken.

Why-What-Balance

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Why-What-Balance

Why-What-Balance ist ein visuelles Denkwerkzeug für kundenzentriertes Projektdesign. Die Schlüsselpersonen des Projekts verständigen sich in einem vorgegebenen Dialogprozess über den tatsächlichen Zweck des Projekts und bestimmen gemeinsam das dafür am besten geeignete Projektergebnis. Dabei unterstützt die Why-What-Balance sowohl das analytische (lineare) als auch das kreative (nicht-lineare) Denken.

Why-What-Balance

Einsatzmöglichkeiten

Beim Start eines neuen Vorhabens unterstützt die Why-What-Balance Schlüsselpersonen (insbes. Projektleiter und Projektkunden) dabei, sich über den Zweck und das Ergebnis dieses Vorhabens zu verständigen und eine stimmige Zweck-Ergebnis-Kombination zu erarbeiten.

Die Methode ist insbesondere geeignet für komplexe Projekte, für die es keine objektiv beste Zweck-Ergebnis-Kombination gibt. Dort ist diejenige Zweck-Ergebnis-Kombination die bestmögliche, auf die sich die Schlüsselpersonen im konkreten Szenario verständigen.

Zur Beurteilung einer Projektidee können mit Hilfe der What-Why-Balance verschiedene Ergebnisvarianten analysiert und das vorteilhafteste Projektszenario identifiziert werden, um den angestrebten Zweck zu erreichen.

PM Welt 2019: Einfach anders! Projekte neu gemacht.

Erleben Sie den Workshop "SCHMETTERLINGSEFFEKTE – MIT KLEINEN ÄNDERUNGEN GROSSES BEWIRKEN" von Prof. Dr. Frank Habermann und Karen Schmidt auf der PM Welt am 15. Mai 2019 in München. 

 

Vorteile

  • Die Methode schafft durch entspannten Dialog und sachorientierte Informationsanalyse die Basis für von allen Parteien akzeptierte Entscheidungen bzw. Vereinbarungen.
  • Die Teilnehmenden lernen, einander besser zu verstehen und die professionellen Perspektiven der im Projekt beteiligten Disziplinen zu erkennen.
  • Gezielt eingesetzte "Musterbrecher" ermöglichen es, eigene blinde Flecken im Verständnis eines Projekts zu identifizieren.
  • Der formalisierte Gesprächsablauf gewährleistet, dass jeder Teilnehmende gleichermaßen Raum bekommt, um seine Gedanken zu äußern.
  • Die Why-What-Balance fördert kooperative Arbeitskultur.
  • Das Dialogformat ist sofort einsetzbar, da kaum Vorbereitung erforderlich ist.

Grenzen, Risiken, Nachteile

  • Nur für eine kleine Teilnehmerzahl geeignet (bis zu sieben Personen)
  • Das Format ist nicht geeignet, politisch oder emotional motivierte Entscheidungen zu begleiten.

Ergebnis

  • Entscheidungen, die alleBeteiligten in gleicher Weiseverstehen und teilen; Klärung von Projektzweck und dazu passendem Projektergebnis
  • Erste Entscheidung: ZWECK des Projekts (Why): Warum / wozu wird das Projekt durchgeführt?
  • Zweite Entscheidung: ERGEBNIS des Projekts (What): Was soll das Projekt liefern, um den definierten Projektzweck zu erfüllen?

Voraussetzungen

  • Alle Schlüsselpersonen (z.B. Projektkunden, Auftraggeber) sind identifiziert und bereit, mitzuwirken.
  • Die Teilnehmenden haben die Befugnis, für ihre Organisation verbindliche Entscheidungen bzgl. des Vorhabens zu treffen.
  • Die Teilnehmenden müssen an einer sachorientierten Lösung interessiert sein.
  • Die Teilnehmenden verfolgen keine Hidden Agenda, sondern sind bereit, ihre Interessen offen zu kommunizieren.
  • Freiheit von externen Störungen während der gesamten Durchführung.

Qualifizierung

Zumindest eine Person ist mit den Grundsätzen und dem Ablauf des Verfahrens vertraut und hat bereits praktische Erfahrungen damit gesammelt. Diese Person moderiert die Why-What-Balance und achtet auf die Einhaltung der Regeln.

Benötigte Informationen

  • Bisher vorhandene Projektinformationen (z.B. Entwürfe von Projektauftrag, Business Case usw.)
  • Sachkenntnisse der Teilnehmenden (in ihren Bereichen)

Benötigte Hilfsmittel

  • Moderationskarten oder Haftnotizen,Stifte
  • Pinnwand und Pinn-Nadelnoder Whiteboard

Durchführung ...

Praxistipps ...

Herkunft

Die Why-What-Balance ist ein Verfahren zur kundenzentrierten Auftragsklärung. Erdacht und erprobt wurde das Verfahren von Habermann/Schmidt im Rahmen der Projektinitiative "Over the Fence". Erstmals vorgestellt wurde die Methode im Buch "Project Design" (Habermann, F. und Schmidt, K: Project Design – Thinking Tools for Visually Shaping New Ventures, Berlin 2016). In der hier beschriebenen Variante ist die Methode eine Anwendung von "langsamem Denken in Projekten" (Habermann, F. und Schmidt, K.: Langsames Denken in Projekten – ein Manifest, Projekt Magazin 02/2017).

Buchtipps

Thinking Tools for Visually Shaping New Ventures

The book provides 25 powerful thinking tools for visually designing new projects. But "Project Design" is more than a tool book. It’s a book about people in projects – how we effectively collaborate and have more fun at work.

Fachartikel zur Methode

Vorgefasste Denkmuster behindern unsere Fähigkeit zur Problemlösung. Gerade in neuartigen Projekten benötigen wir deshalb "langsames Denken", das Voraussetzung für Design Thinking ist. Prof. Dr. Frank Habermann und Karen Schmidt stellen Prinzipien …

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