Schnelleinstieg in Microsoft Project 2003 und 2007

Teil 4: Projektüberwachung
Nachdem die ersten drei Teile der Artikelfolge das Thema Projektplanung systematisch beleuchtet haben, zeigt dieser vierte und abschließende Beitrag, wie Sie Microsoft Project für die Projektsteuerung in der Umsetzungsphase einsetzen können. Josef Schwab erklärt, welche Funktion der Basisplan hat, wie Sie ihn erstellen, vorhandene Ansichten und Tabellen optimal für die Überwachung anpassen, Ist-Daten erfassen und in Project eintragen und wie Sie Abweichungen vom Soll rechtzeitig erkennen und darauf reagieren können. Konkrete Beispiele verdeutlichen das typische Vorgehen bei der Projektkontrolle und bei Rückmeldungen.

Nachdem die ersten drei Teile der Artikelfolge das Thema Projektplanung systematisch beleuchtet haben, zeigt dieser vierte und abschließende Beitrag, wie Sie Microsoft Project für die Projektsteuerung in der Umsetzungsphase einsetzen können. Als Vergleichsgrundlage dient dabei der Basisplan, der die ursprüngliche Planung beschreibt und dessen Werte mit den später tatsächlich ermittelten Werten verglichen werden. Die Projektleitung kann auf diese Weise Abweichungen vom Plan rechtzeitig erkennen und gegebenenfalls Korrekturmaßnahmen ergreifen, um die vereinbarten Termine einzuhalten.

Basisplan erstellen

Nachdem die Planung des Projekts abgeschlossen ist, beginnt die Durchführung - zumindest in der Theorie. In der Praxis ist es oft nicht sinnvoll, das ganze Projekt von Anfang an bis ins Detail durchzuplanen, bevor mit der Durchführung begonnen wird. Häufig genügt es, einen unmittelbar bevorstehenden Teil detailliert zu planen und die weiter in der Zukunft liegenden Teile als "Merkposten" darzustellen, vielleicht auf Sammel- bzw. Phasenebene (rollende Planung).

Bei den "agilen" Projektmanagement-Methoden, die in der Softwareentwicklung in Mode gekommen sind, werden z.B. immer nur "Sprints" für die nächsten 30 Tage detailliert geplant. Die verbleibenden Teile des Auftragsbestands werden in den sogenannten "Backlogs" deponiert, deren (Teil-)Inhalte dann in die jeweils nächsten "Sprints" transformiert werden. Dies ermöglicht eine schnelle Rückkoppelung der erreichten Zustände und deren Berücksichtigung in der nächsten Planungsperiode.

Grundsätzlich gilt jedoch: Die Methode der Projektarbeit erfordert, dass vor der Durchführung die Planung steht, die die notwendigen Schritte koordiniert - egal in welchem Umfang und mit welchem Zeithorizont vorausgeplant wird.

Oft muss der Planungsprozess mehrere Schleifen durchlaufen, bevor alle Stakeholder zustimmen. Dann sollte aber ein Punkt erreicht werden, an dem man sich einig ist: Nach diesem Plan soll das Projekt (oder der nächste Teil des Projekts) durchgeführt werden. Um den Plan zu fixieren, muss er als Basisplan festgehalten werden. Damit steht er später als Vergleichsmaßstab gegenüber den Ist-Daten zur Verfügung. Diesen Prozessschritt muss man im Projekt-Workflow festschreiben, z.B. dass bei Vertragsunterzeichnung oder Auftragsbeginn der Basisplan für dieses Projekt festgelegt wird.

Der Basisplan für das Gesamte Projekt oder für Ausgewählte Vorgänge kann über den Menüpunkt Extras / Überwachung / Basisplan festlegen (in

Anzeige
Der vollständige Artikel ist für Abonnenten frei zugänglich.
Artikel kaufen (3,50 €)
  • 13 Seiten Praxiswissen
  • PDF-Download
Kostenlos weiterlesen!
  • Diesen Beitrag kostenlos lesen
  • 4 Wochen Online-Zugriff auf alle Artikel, Methoden und das Glossar
Tech Link