Wie Ihre Mitarbeiter die positive Außenwirkung des Projekts fördern

Wird ein Projekt von außen positiv wahrgenommen, kann das seinen Erfolg entscheidend beeinflussen. Die Außenwirkung hängt stark davon ab, wie die Teammitglieder das Projekt gegenüber Stakeholdern bzw. Kunden repräsentieren. Nur wenn die Mitarbeiter gut argumentieren können, warum das Projekt notwendig ist, können sie es positiv nach außen vertreten. Gaby S. Graupner zeigt in diesem Tipp, wie Sie gemeinsam mit Ihren Mitarbeitern Argumente für das Projekt entwickeln, um sein positives Image zu fördern.

Projekte erhalten mehr und schneller Unterstützung, wenn sie sowohl innerhalb als auch außerhalb eines Unternehmens positiv wahrgenommen werden. Haben alle Beteiligten die Ziele und die evtl. angestrebten Veränderungen verstanden und als sinnvoll erkannt, werden diese auch tatsächlich gelebt. Die positive Außenwirkung kann den Erfolg eines Projekts also entscheidend beeinflussen.

Dieser Tipp zeigt Ihnen, warum die Projektmitarbeiter nach außen als positiver Botschafter des Projekts auftreten sollten. Projektleiter erfahren, wie sie diese positive Einstellung in ihrem Team fördern können.

Projektmitarbeiter als "Verkäufer" wahrnehmen

Die Außenwahrnehmung eines Projekts hängt stark von seinen Teammitgliedern ab. Sie vertreten das Projekt gegenüber dem Kunden oder wichtigen Stakeholdern. Besonders wenn diese noch gewonnen werden sollen, ist es hilfreich, wenn jeder einzelne Projektmitarbeiter als positiver Botschafter auftritt. Das gilt auch, wenn die Projektmitarbeiter einen engen Kontakt zu den späteren Anwendern haben, z.B. bei IT-Integrationen. Dort nehmen die Teammitglieder häufig die Installation der neuen Prozesse oder IT-Systeme in den operativen Bereichen vor und halten zudem die Trainings ab.

Um das positive Projektimage bei den Mitarbeitern zu fördern, lohnt es sich, einen Blick in die Vertriebsabteilung eines Unternehmens zu werfen. Dort treten sämtliche Mitarbeiter als Verkäufer der im Unternehmen hergestellten Produkte auf. Deshalb sorgen die Vertriebsleiter dafür, dass ihre Mitarbeiter, aber auch z.B. die Kollegen aus der Technik, stets die besten Argumente haben, um die Produkte zu verkaufen und gut beim Kunden einzuführen. Optimal ist es, wenn die Mitarbeiter die Argumente mit einer gewissen Begeisterung vermitteln können.

Wenn es in Ihrem Projekt Teammitglieder gibt, die mit Zweifeln und vermeintlich "klugem" Insiderwissen gegen das Projekt Stimmung machen, ist es an der Zeit, etwas gegen die negative PR zu unternehmen. Denn bedenken Sie: Jeder Mitarbeiter ist ein Vertreter des Projekts. Der Gedanke, dass die Projektmitarbeiter als "Verkäufer" des eigenen Projekts auftreten sollten, lässt sich aus dem Vertrieb auch auf die Projekte übertragen. Nachfolgend sind einige Tipps aufgeführt, die auf den Erfahrungen von Vertriebsleitern basieren.

Nutzenliste erstellen

Reden Sie offen mit den Mitarbeitern darüber, dass Sie sich ein positives Projektimage wünschen, und was sie sich davon versprechen. Dann erarbeiten Sie mit ihnen mindestens 20 Gründe, warum dieses Projekt für Ihr Unternehmen sinnvoll, nützlich, vielleicht sogar unverzichtbar ist. Auch wenn Sie nicht so viele Gründe finden sollten, halten Sie möglichst viele fest. Bezieht sich

Anzeige
Jetzt kostenlos weiterlesen!
Abonnenten des Projekt Magazins wissen mehr!
Starten Sie jetzt unser 4-wöchiges Kennenlern-Angebot: Die Anmeldung dauert nur ein paar Minuten – Sie können also gleich weiterlesen.
  • KostenlosDas Kennenlern-Angebot kostet Sie nichts.
  • Kein RisikoSie können jederzeit kündigen, ohne dass Ihnen Kosten entstehen.
  • Einen Monat lang alles lesen4 Wochen Online-Zugriff auf alle Inhalte des Projekt Magazins.
Tech Link