Änderungsantrag

Antrag eines Projektbeteiligten an die für Änderungen im Projekt verantwortliche Stelle, eine Änderung an dokumentierten Plänen, Produkten oder der Projektorganisation vorzunehmen.

Ein Änderungsantrag kann z.B. sein:

  • Verbesserungsvorschlag für das Produkt
  • Antrag auf Verschiebung eines vereinbarten Termins
  • Aufnahmeantrag eines neuen Mitglieds in den Lenkungsausschuss
  • Vorschlag zur Kostenreduzierung

Änderungsantrag im PMBOK(R) Guide

Für Änderungsanträge (Change Request, Requested Change) bietet der PMBOK Guide den eigenen Prozess "Perform Integrated Change Control", der aber für die Behandlung von Änderungsanträgen auf ein zu definierendes "Change Control System" verweist. Der PMBOK Guide selbst liefert keine Beschreibung eines solchen Änderungssteuerungssystems. Änderungsanträge sind gemäß PMBOK Guide eigenständige Dokumente, für die es auch eine separate Liste, das Change Request Log gibt. Änderungsanträge können nach PMBOK Guide den Leistungsumfang, Richtlinien, Prozesse, Pläne, Arbeitsabläufe, Kosten, Budgets oder Zeitpläne betreffen.

Der PMBOK Guide unterscheidet zwischen "Change Request", der einen informellen Änderungsantrag bezeichnet, und dem "Requested Change" als formellem Änderungsantrag, der Eingangs- und Ausgangsgröße von Prozessen ist.

Weiterhin führt der PMBOK Guide eigens den genehmigten Änderungsantrag (Approved Change Request) als Ergebnis des integrierten Änderungsprozesses auf.

Änderungsantrag nach PRINCE2

PRINCE2 beschreibt explizit ein Änderungssteuerungsystem mit Rollen, Befugnissen, Verantwortlichkeiten und Prozessen. Spezifikum von PRINCE2 ist, dass Änderungsanträge in Form eines "Offenen Punkts" von jedem eingebracht werden können. Grund dafür ist, dass aus einem allgemeinen Offenen Punkt bei seiner Analyse ein Änderungsantrag entstehen kann. PRINCE2 gewährleistet auf diese Weise, dass keine versteckten Änderungen entstehen. Der Projektmanager muss bei allen Offenen Punkten überprüfen, inwieweit sie eine Änderung der Planung oder abgenommener Produkte bedeuten.

Änderungsanträge müssen bei PRINCE2 vom Lenkungsausschuss behandelt werden. Diese Aufgabe kann der Lenkungsausschuss an den sogenannten Änderungsausschuss delegieren. Der Projektmanager darf nicht in Eigenregie eine Änderung genehmigen, selbst dann nicht, wenn deren Auswirkungen die ihm zur Verfügung stehenden Toleranzen nicht verletzen würden.

PRINCE2 beschreibt detailliert, welche Daten ein Änderungsantrag enthalten muss. Diese sind: Datum, Nummer in der Liste der Offenen Punkte, Status, Beschreibung der Änderung, Auswirkung der Änderung, Bewertung der Priorität, Entscheidung, Maßnahmen und Zuständigkeiten der Umsetzung, Datum der Anweisung, Datum der Erledigung.

Die Übersicht über die Änderungsanträge liefert bei PRINCE2 die Liste der Offenen Punkte, es gibt keine eigene Änderungsliste.

Änderungsantrag nach DIN 69901

Die DIN 69901-5 erwähnt den Änderungsantrag lediglich in Zusammenhang mit der Definition des Begriffs "Änderung". In den beiden Prozessen "Umgang mit Änderungen planen" und "Änderungen steuern" wird der Änderungsantrag nur implizit erwähnt.

Änderungsantrag nach IPMA/GPM

Die ICB 3.0 benennt im Kompetenzbereich "Change" (Änderungen) den Änderungsantrag als Ausgangspunkt des Änderungsprozesses, dessen Ausgestaltung zu Beginn des Projekts festgelegt werden muss. Im ProjektManager werden beispielhaft Bestandteile eines Änderungsantrags aufgezählt, unter anderem: Antragsteller, Antragsnummer, Daten zur Spezifikation des betroffenen Gegenstands, Begründung, Auswirkungen, Stellungnahmen und Durchführungsentscheidung.

Relevante Beiträge im Projekt Magazin
von Dr. Georg Angermeier
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Sie wollen eine Spezifikation, einen Phasenplan oder ein bereits freigegebenes Zwischenergebnis ändern? Dann müssen Sie einen Änderungsantrag an den Projektmanager stellen. Wie Sie dies so tun, dass Ihr Anliegen die besten Aussichten auf Erfolg hat, schildert Ihnen Dr. Georg Angermeier.
von Maik Pfingsten
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Häufig schon musste Troubleshooter Maik Pfingsten Projekte aus der Krise führen, die ohne Lastenheft gestartet waren. Denn nur mit Lastenheft versteht das Projektteam die Wünsche des Auftraggebers. Pfingsten hat daher über die Jahre eine Methode entwickelt, mit der er innerhalb von zwei Wochen ein hinreichendes Lastenheft erstellt. In diesem Beitrag erklärt er Schritt für Schritt, wie er dazu vorgeht.
von Guido Weischedel
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Änderungen beschleunigen, Korrekturkosten reduzieren. Auf diesen kurzen Nenner bringt Guido Weischedel das Prinzip eines professionellen Änderungsmanagements und stellt dessen beiden Kernbestandteile vor: Acht Regeln für klare, unmissverständliche Requirements und ein standardisierter Änderungsprozess. Mit dem CMII/IPE-Standard präsentiert der Autor ein agiles Änderungsverfahren, das mit seinen beiden Entscheidungswegen Änderungsanträge flexibel und effizient steuert.
von Marko Zotschew
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Die MoSCoW-Methode ist ein effizientes Werkzeug, um die Anforderungen bereits bei Projektbeginn richtig zu priorisieren. Sie garantiert damit, dass das Projektteam selbst bei Problemen und Verzögerungen im Projektverlauf zumindest die wichtigsten Anforderungen liefert. Zudem hält die MoSCoW-Methode Ideen fest, die sich zwar nicht im aktuellen Leistungsumfang, aber in Folgeprojekten realisieren lassen. Marko Zotschew beschreibt, wie Sie die Methode in der Praxis anwenden können.
von Dorian Gloski
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Sowohl agile als auch konventionelle Vorgehensweisen wollen dem Kunden eine Software liefern, die optimal dessen Anforderungen erfüllt und Nutzen erzeugt. Allerdings stehen sich diese beiden Ansätze meist kontrovers gegenüber, denn während das Wasserfallmodell mit einer ausführlichen Spezifikation startet, entsteht diese bei Scrum erst im Lauf des Projekts. Eva Maria Schielein und Dorian Gloski wollen hingegen die Vorteile der beiden Ansätze kombinieren. Anhand eines Beispiels, in dem ihre umfangreichen Praxiserfahrungen einfließen, zeigen sie Risiken beider Vorgehensweisen für Zeit, Budget, Umfang, Qualität und Kundennutzen auf, wenn sie puristisch umgesetzt werden. Mit konkreten Handlungsempfehlungen geben sie Hinweise, wie agiles Projektmanagement mit "ein bisschen Wasserfall" die Vorteile beider Ansätze vereinen kann.
von Thorsten Reichert
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In Projekten kommt es häufig vor, dass nach der Festlegung der Projektziele weitere Anforderungen an das Produkt gestellt werden, sei es durch Kundenwünsche oder Veränderungen des Marktes. Thorsten Reichert gibt Ihnen in seinem Tipp wertvolle Hinweise, wie Sie flexibel mit diesen sog. "Moving Targets" umgehen und sicherstellen, dass Ihre Termin- und Budgetplanung im Rahmen bleibt.
von Petra Berleb
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Änderungswünsche des Kunden während des laufenden Projekts kommen häufig vor. Diese bergen oft Stolpersteine, zum Beispiel wenn sich eine vermeintlich kleine Änderung im Nachhinein als aufwändig herausstellt. Eine vorschnelle Zusage kann der Projektleiter schwer oder gar nicht mehr zurücknehmen. Petra Berleb zeigt in diesem Tipp, auf was Sie bei Änderungswünschen achten sollten.
von Bernhard Schloß
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Tests sind elementarer Bestandteil von IT-Projekten. Um den Aufwand dafür zu reduzieren, verwenden viele Unternehmen standardisierte Testverfahren. Allerdings sind IT-Projekte oft so unterschiedlich, dass Standards den individuellen Gegebenheiten nicht gerecht werden. Um dieses Dilemma zu lösen, empfiehlt Bernhard Schloß, nur den Rahmen des Testmanagements und der Testorganisation festzulegen. Dieser Rahmen gilt für alle Projekte und kann schnell auf unterschiedliche projektspezifische Bedürfnisse angepasst werden. Im ersten Teil seines Beitrags erklärt Bernhard Schloß, anhand welcher Fragen man einen verlässlichen Rahmen für Tests von Software-Systemen erstellen kann.
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Um die Anforderungen und Wünsche des Kunden lückenlos zu erfassen, ist ein sauber aufgesetztes Anforderungsmanagement unverzichtbar. Die entsprechenden Methoden zu kennen und formal richtig anzuwenden, reicht alleine jedoch nicht aus. Damit die zukünftigen Anwender gut eingebunden werden, muss der Anforderungsmanager noch weitere Anforderungen erfüllen. Welche das sind, erklären Dr. Peter Duwe und Michèle Mégroz in diesem Beitrag.
von Christof Geißel
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Sie entwickeln gerade ein kleines Tool, das bestimmte Arbeiten erleichtern soll. Die dafür erforderlichen Funktionalitäten sind klar, Ihre Kollegen und Vorgesetzten haben aber darüber hinaus noch jede Menge zusätzlicher Wünsche. Vorsicht – hier besteht Featuritis-Gefahr! Die Software droht von Anforderungen überfrachtet zu werden. Die Folgen sind erhöhte Kosten, verlängerte Laufzeiten und eine schlechtere Bedienbarkeit. Christof Geißel und Matthias Strößner zeigen Ihnen, woran Sie Featuritis erkennen und wie Sie sie bekämpfen.
von Andreas Müller
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Mit dem Projekt "CATT – Insourcing der Wertpapierabwicklung einer Großbank" ist es dem Wertpapierspezialisten "Xchanging Transaction Bank" gelungen, Durchlaufzeit und Kosten gegenüber früheren, vergleichbaren Projekten um etwa 50% zu reduzieren. Gleichzeitig konnte der Übergang zum Tagesgeschäft mit verbesserter Servicequalität durchgeführt werden. Für das komplexe Migrationsprojekt erhielt Xchanging im September 2006 den Projektmanagement Award der GPM. Andreas Müller beschreibt die Maßnahmen, die für diesen Erfolg ausschlaggebend waren, wie z.B. die Einrichtung eines Migration Hub.
von Dirk Heche
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Die Anforderungen an ein Projektergebnis werden während des Projektverlaufs häufig geändert, ergänzt oder präzisiert. Um zu vermeiden, dass diese Änderungen unerwartete Auswirkungen auf das Projekt haben, ist es wichtig, sie sorgfältig zu prüfen und koordiniert umzusetzen. Dafür ist ein fundiertes Anforderungsmanagement notwendig. In vielen Unternehmen ist ein solches aber nicht implementiert, stattdessen werden die Änderungswünsche bestimmter Personen oder Abteilungen oft spontan von einzelnen Projektmitarbeitern umgesetzt. Dirk Heche und Oliver Ollech erläutern, welche Erfolgsfaktoren man beachten sollte, um ein Anforderungsmanagement effizient und nutzbringend umzusetzen und welche Probleme sich so vermeiden lassen.
von Dr. Georg Angermeier
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Ein Projekt zu Ende zu führen, kann schwieriger sein, als es zu beginnen. Das so genannte 90%-Syndrom, beständige Änderungsanforderungen oder unvorhergesehene Schwierigkeiten können aus einem Projekt schnell eine unendliche Geschichte werden lassen. Dr. Georg Angermeier beschreibt im dritten und letzten Teil seiner Serie, wie Sie ein Projekt durch die Endphase führen und sicher zum Abschluss bringen.
von Gerhard Großberger
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Issue Tracking – die systematische Verfolgung von Aufgaben, Problemen und Änderungen - erleichtert dem Projektleiter den Überblick über die einzelnen Arbeitspakete im Projekt. Er kann damit z.B. die zeitliche Auslastung der Mitarbeiter und den Arbeitsfortschritt erkennen und nachprüfen, wer mit welchen Aufgaben betraut ist. Im dritten und letzten Teil seiner Serie erläutert Gerhard Großberger den praktischen Einsatz von Issue Tracking-Software am Beispiel eines verbreiteten Freeware-Tools. Die Anleitung zur Installation der Freeware stellen wir technisch versierten Leser zusätzlich als Download zur Verfügung.
von Gerhard Großberger
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Welche Vorteile Issue Tracking – also der Umgang mit Aufgaben, Änderungen und Problemen sowie deren Überwachung – für das Projektmanagement hat, zeigte Gerhard Großberger im ersten Teil dieser Artikelserie. Im zweiten Teil gibt er Hilfestellung bei der systematischen Auswahl eines geeigneten Tools. Mit Hilfe dieses Leitfadens kann der Leser eine eigene Anforderungsliste erstellen und als Grundlage für die Software-Entscheidung verwenden. Zusätzlich liefert der Autor eine Übersicht über aktuelle (kommerzielle und nicht-kommerzielle) Issue-Tracking-Systeme mit relevanten Produktinformationen.
von Gerhard Großberger
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Auch wenn Ihnen der Begriff Issue Tracking nicht geläufig sein sollte, arbeiten Sie vermutlich täglich damit: Sie verfolgen Aufgaben und Probleme, bis diese erledigt bzw. gelöst sind. Im Prinzip reichen dazu Papier und Stift. Wenn Sie Issue Tracking jedoch systematisch betreiben wollen, kommen Sie um eine Software-Lösung nicht herum. Gerhard Großberger zeigt im ersten Teil der mehrteiligen Artikelfolge, welche Vorteile systematisches Issue Tracking bringt, welche Anforderungen ein entsprechendes Software-System erfüllen muss und wie Sie sich eine einfache Lösung in Microsoft Excel selbst erstellen können (die Microsoft Excel-Datei können Sie zusammen mit dem Artikel herunterladen). Teil 2 bringt eine repräsentative Marktübersicht der verfügbaren Tools.
von Christine Schmidt
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Viele Streitigkeiten zwischen Projektparteien entstehen durch unerfüllte Erwartungen und mangelnde Kommunikation. So kommt es zu Missverständnissen und die Zusammenarbeit wird von beiden Seiten als unbefriedend empfunden. Eskaliert der Streit, endet er häufig vor Gericht. Eine alternative Methode der Konfliktlösung ist die Mediation. Anstatt die Konfrontation fortzusetzen, erarbeiten die Konfliktparteien Möglichkeiten der Kooperation. Christine Schmidt beschreibt in Ihrem Artikel die Vorteile der Mediation und erläutert anhand eines Beispiels den Verlauf dieses Verfahrens.
von Dr. Georg Angermeier
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Das Lastenheft beschreibt das angestrebte Projektergebnis. Es wird vom Auftraggeber erstellt und ist eines der zentralen und unverzichtbaren Projektdokumente. Dennoch scheuen viele vor dem Aufwand zurück, der mit seiner Erstellung verbunden ist. Der Nutzen eines professionellen Lastenhefts übertrifft aber diesen Aufwand bei weitem. Zudem enthält bei einem systematischen Vorgehen das Lastenheft ausschließlich Informationen der ohnehin nötigen Projektplanung. Dr. Georg Angermeier beschreibt in diesem Artikel, was ein Lastenheft genau ist, welchen Nutzen es hat und was alles in ihm enthalten sein sollte.
von Dag Frommhold
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"Schon wieder ein Meeting, muss das sein?", "Wir brauchen unsere Ressourcen für Wichtigeres.", "Uns läuft die Zeit davon." – das klingt vertraut, oder? Doch ist das nicht zu kurz gedacht? Ist nicht die Kommunikation bei Softwareprojekten die wichtigste Voraussetzung dafür, dass effizient entwickelt werden kann, und ein systematisches Feedback von Kundenseite ein Garant für kundennahes, flexibles Vorgehen in der Softwareentwicklung? Nach der Lektüre des Artikels von Dag Frommhold und Fabian Röken sollte einmal mehr klar werden, warum sinnvolle Rückmeldeschleifen in einem iterativen Softwareprojekt niemals verlorene Zeit sind.
von Helmut Krüger
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Studien zeigen immer wieder, dass komplexe Projekte häufig ihre Ziele nicht erreichen, ja sogar vielfach abgebrochen werden. Welche Versäumnisse liegen vor? Gibt es allgemein gültige Regeln bei der Durchführung eines Projekts? Oder ist es die Persönlichkeit des Projektleiters, die über Erfolg oder Misserfolg entscheidet? Helmut Krüger hatte die Gelegenheit, an einem komplexen IT-Projekt teilzunehmen, bei dem mehrere unterschiedliche SAP-Systeme erfolgreich zusammengeführt wurden. Warum es dort funktionierte und die Erwartungen vom Projektergebnis sogar noch übertroffen werden konnten, legt der Autor durch eine klare Analyse der Erfolgsfaktoren dar.
von Dr. Georg Angermeier
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Bei der Umsetzung eines Qualitätsplans in die Realität sind meist Kompromisse notwendig. Diese müssen dokumentiert werden, sonst verliert man schnell den Überblick über das Projekt. Hilfreich sind dabei die Methoden des Konfigurationsmanagements. Dr. Georg Angermeier zeigt im dritten Teil dieser Serie, wie man mit Änderungswünschen und Verbesserungsvorschlägen umgeht, Verzögerungen vermeidet und den Projektverlauf nachvollziehbar dokumentiert. Die vorgestellte einfache Dokumentations-Lösung kann dabei als wirkungsvolles Instrument eingesetzt werden.
von Prof. Dr. Rudolf Fiedler
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Häufig reicht es nicht aus, nur "harte" Bewertungskriterien wie Kosten für die Auswahl eines Projekts heranzuziehen. Gerade im betriebswirtschaftlichen Bereich müssen auch qualitative Einflussgrößen berücksichtigt werden, wie z.B. Kundenzufriedenheit, strategische Eignung und Erhöhung der Flexibilität . In diesem Fall liefern die rein quantitativ ausgerichteten Wirtschaftlichkeitsverfahren kein befriedigendes Ergebnis. Eine gute Entscheidungsgrundlage kann man sich mit der Nutzwertanalyse erarbeiten, die Prof. Dr. Rudolf Fiedler im dritten und letzten Teil dieser Serie vorstellt.
von Tilo Linz
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Reviews sind eine unkomplizierte, bewährte und schnell anwendbare Technik zur wirksamen Prüfung von Entwurfsdokumenten, Quellcode und anderen umfangreichen Projektunterlagen. Mit kaum einer anderen Qualitätssicherungsmaßnahme lassen sich bei vergleichbar geringem Aufwand Fehler ähnlich erfolgreich bekämpfen und ausmerzen. Der Artikel zeigt am Beispiel Softwareentwicklung, wie die Review-Technik eingeführt und als projektbegleitendes Qualitätssicherungsinstrument eingesetzt werden kann.
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