Logical Framework Approach

Der Logical Framework Approach (LFA) ist ein VorgehensmodellVorgehensmodellEin Vorgehensmodell stellt Methoden und Elemente des Projektmanagements zu Prozessen und Phasen eines standardisierten Projektablaufes zusammen. für Projekte, die eine starke Wechselwirkung mit dem gesellschaftlichen und politischen Umfeld aufweisen. Haupteinsatzgebiet des LFA sind öffentlich geförderte Projekte der Technischen Zusammenarbeit (Entwicklungshilfe).

Logical Framework Approach

Der Logical Framework Approach (LFA) ist ein VorgehensmodellVorgehensmodellEin Vorgehensmodell stellt Methoden und Elemente des Projektmanagements zu Prozessen und Phasen eines standardisierten Projektablaufes zusammen. für Projekte, die eine starke Wechselwirkung mit dem gesellschaftlichen und politischen Umfeld aufweisen. Haupteinsatzgebiet des LFA sind öffentlich geförderte Projekte der Technischen Zusammenarbeit (Entwicklungshilfe).
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Der Logical Framework Approach (LFA) ist ein Vorgehensmodell für Projekte, die eine starke Wechselwirkung mit dem gesellschaftlichen und politischen Umfeld aufweisen. Haupteinsatzgebiet des LFA sind öffentlich geförderte Projekte der Technischen Zusammenarbeit (Entwicklungshilfe).

Der LFA enthält das Instrumentarium zur Identifizierung, Planung, Durchführung und Evaluierung eines Projekts. Er kann für sich allein stehen oder in ein übergreifendes Projektportfoliomanagement-Modell eingebunden sein, wie es z.B. das Project Cycle ManagementProject Cycle ManagementProject Cycle Management (PCM) ist das strategische Vorgehensmodell der Europäischen Union bei Entwicklungshilfeprojekten. Dokumentiert ist PCM in den sogenannten Project Cycle Management Guidelines, die vom Aid Delivery Methods Helpdesk erstellt und gepflegt werden. Die letzte Version ist im März 2004 erschienen und auf der Website der europäischen Entwicklungshilfe (ec.europa.eu/development/, dort über das Information Center suchen) publiziert (PCM) der Europäischen Union darstellt.

Entwickelt und erstmalig eingesetzt wurde der LFA bei der United States Agency for International Development (USAID) in den frühen 1970er Jahren. Seitdem wurde er von zahlreichen Entwicklungshilfeorganisationen übernommen und den jeweiligen Anforderungen angepasst, z.B. bei der britischen DFID, der kanadischen DIDA, der australischen AusAID und der deutschen GTZ. Darüber hinaus findet er Anwendung bei UN-Organisationen, der EU-Kommission, der Weltbank und vielen Nichtregierungsorganisationen.

Für die Pflege und Weiterentwicklung des LFA gibt es keine eigenständige Organisation, dadurch entstehen bei jeder anwendenden Organisation individuelle Varianten, die nicht zu einem gemeinsamen Standard zusammengeführt werden.

Der LFA definiert nicht selbst explizit Projektphasen, diese sind in der Regel von außen vorgegeben. Typische Phasen sind:

Charakteristisch für den LFA ist die besondere Bedeutung der Stakeholderanalyse, der Problemanalyse, der ZieldefinitionZieldefinitionZieldefinition ist die eindeutige, vollständige und überprüfbare Beschreibung aller Sollwerte eines Projekts der Prozess, die Sollwerte eines Projekts eindeutig, vollständig und überprüfbar zu beschreiben die Entscheidung, eindeutig, vollständig und überprüfbar beschriebene Sollwerte als verbindlich für das Projekt zu erklären und der Bestimmung von messbaren Erfolgsgrößen.

Das zentrale Werkzeug des LFA ist die sogenannte Logical Framework MatrixLogical Framework MatrixDie Logical Framework Matrix (Logframe Matrix) ist das zentrale Werkzeug des Logical Framework Approach (LFA) (Logframe Matrix). Diese Matrix besteht in der Grundversion aus vier Zeilen und vier Spalten, die in einer Ursache-Wirkungsbeziehung Aktivitäten, Ergebnisse, ProjektzielProjektzielDas Projektziel ist die eindeutige, vollständige und überprüfbare Beschreibung des Sollzustands, der durch das Projekt herbeigeführt werden soll. und Programmziel mit den Schlüsselkennzahlen und den Annahmen über das Projektumfeld verknüpfen.

Weitere Spezifika des LFA ist die Problemanalyse mit Hilfe eines Problembaums, der im wesentlichen der Logik des Ishikawa-Diagramms folgt, und die Zieldefinition in Form eines hierarchischen Strukturbaums.

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