17
Oct 2018
Meilenstein – Der Projektmanagement-Blog

Raus aus der Technikfalle – die Digitalisierung ganzheitlich angehen

"Technik ist Mittel zum Zweck, nicht Selbstzweck."
Carl Friedrich von Weizsäcker (1912-2007),
dt. Physiker, Philosoph und Friedensforscher

Die Mittel und Wege, wie die Digitalisierung Einzug in immer mehr Branchen findet, unterscheiden sich grundlegend. Für die Baubranche heißt das Mittel "Building Information Modeling" (BIM) – der Weg droht jedoch in der Technikfalle zu enden. Diesen Eindruck haben zumindest die Autorinnen unseres Leitartikels Dr. Ilka May und Prof. Christina Maaß gewonnen.

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In Ihrem Beitrag "Mit Building Information Modeling (BIM) den Bau digitalisieren, Teil 1: Die Werkzeuge von BIM" warnen sie davor, BIM lediglich als eine reine Arbeitsmethode zum Modellieren anzusehen. Stattdessen sprechen sie sich für einen ganzheitlichen Ansatz aus, der auch die Prinzipien berücksichtigt, die sie hinter der Methode sehen. Neben den eher administrativ-technischen Aspekten "daten-zentriert" und "standardisiert" helfen die Prinzipien "wertschöpfend" sowie "gemeinschaftlich" dabei, die zwischenmenschliche Qualität der Zusammenarbeit und der Kommunikation voll auszuschöpfen.

Klingt das in Ihren Ohren zu abgehoben? Dann lesen Sie zunächst das Kapitel über die vier praxiserprobten Werkzeuge von BIM. Obwohl diese zur Verwaltung und Verwendung von Daten dienen, zahlen sie auch auf die kollaborativen Prinzipien ein: Die Auftraggeber-Informations-Anforderung (AIA) fördert z.B. die Gemeinschaftlichkeit, indem sie Prozesse für die Zusammenarbeit definiert.

Viel Vergnügen beim Lesen und wertschöpfendem Zusammenarbeiten wünschen Ihnen
Petra Berleb und das Team des Projekt Magazins

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