Intervision: Wirkungsvolle Beratung ohne professionellen Berater

Wer in einer schwierigen Situation nicht weiter weiß, kann die Hilfe eines Coachs in Anspruch nehmen. Was aber, wenn der Arbeitgeber kein CoachingCoachingCoaching ist eine auf Personen im beruflichen Umfeld bezogene Beratung. In der Regel begleitet der Coach den Coachee (oder eine Gruppe von Coachees) bei der Entwicklung von Lösungen, ohne diese selbst vorzugeben. Im Projektmanagement gibt es die Sonderform des Projektmanagement-Coachings , bei dem der Coach den Projektleiter spezifisch in allen Angelegenheiten des Projektmanagements berät. zahlt? Oder wenn in regelmäßigen Abständen ein kleinerer Beratungsbedarf besteht, der nicht unbedingt ein professionelles Coaching erfordert? In diesem Fall kann eine Intervision helfen. Bei dieser Methode beraten sich Kollegen gegenseitig und erarbeiten nach einem festgelegten Vorgehen Handlungsoptionen und Problemlösungen. Olivier Sutz erklärt, wann eine Intervision sinnvoll ist, welche Vor- und Nachteile sie hat und wie sie abläuft.

Intervision: Wirkungsvolle Beratung ohne professionellen Berater

Wer in einer schwierigen Situation nicht weiter weiß, kann die Hilfe eines Coachs in Anspruch nehmen. Was aber, wenn der Arbeitgeber kein CoachingCoachingCoaching ist eine auf Personen im beruflichen Umfeld bezogene Beratung. In der Regel begleitet der Coach den Coachee (oder eine Gruppe von Coachees) bei der Entwicklung von Lösungen, ohne diese selbst vorzugeben. Im Projektmanagement gibt es die Sonderform des Projektmanagement-Coachings , bei dem der Coach den Projektleiter spezifisch in allen Angelegenheiten des Projektmanagements berät. zahlt? Oder wenn in regelmäßigen Abständen ein kleinerer Beratungsbedarf besteht, der nicht unbedingt ein professionelles Coaching erfordert? In diesem Fall kann eine Intervision helfen. Bei dieser Methode beraten sich Kollegen gegenseitig und erarbeiten nach einem festgelegten Vorgehen Handlungsoptionen und Problemlösungen. Olivier Sutz erklärt, wann eine Intervision sinnvoll ist, welche Vor- und Nachteile sie hat und wie sie abläuft.

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Wer in einer beruflich schwierigen Situation nicht weiter weiß, hat grundsätzlich die Möglichkeit, einen Coach zu beauftragen und mit dessen Unterstützung eine Lösung zu erarbeiten. Was aber tut man, wenn der Arbeitgeber kein Coaching zahlt? Oder wenn in regelmäßigen Abständen ein kleinerer Beratungsbedarf besteht, der nicht unbedingt ein professionelles Coaching erfordert? In diesem Fall kann eine Intervision helfen. Sie ermöglicht eine wirkungsvolle Beratung, ohne dass ein professioneller Berater bzw. Coach hinzugezogen werden muss. Mitarbeiter und Kollegen beraten sich gegenseitig. Im Folgenden erfahren Sie, wann eine Intervision sinnvoll ist, welche Vor- und Nachteile sie hat und wie sie abläuft. Zunächst werden Prinzip und Wirkung der einzelnen Ablaufschritte erläutert, anschließend wird der Ablauf anhand eines praktischen Beispiels dargestellt.

Die Intervision

Die Intervision ist eine Beratungsmethode und wurde vom Psychiater Rudolf Balint entwickelt. Sie wird auch als kollegiale Fallberatung bezeichnet, da sie unter beruflich Gleichgestellten erfolgt. Die Grundidee besteht darin, dass Menschen den Beitrag anderer zu einem ProblemProblem1) Aufgabenstellung, für deren Erfüllung noch keine Arbeitsanweisung besteht und für die es eine neue Lösung zu entwickeln gilt (z.B. Produktinnovation). 2) Unerwünschte Abweichung der Ist-Situation von der Soll-Situation (z.B. Kostenüberschreitung). 3) Risikofolge, die Schaden verursachen kann (z.B. Patentklage eines Wettbewerbers). 4) Einschränkende Randbedingung zur Erfüllung von Aufgaben. (z.B. Verfügbarkeit einer Engpassressource). meist schnell erkennen, während sie ihren eigenen Beitrag oft ausblenden. Ein Projektleiter beispielsweise, dessen Projekt in Verzug geraten ist, erkennt schnell, dass ein Grund dafür die schlechte Arbeitsorganisation einiger seiner Mitarbeiter ist. Er erkennt aber nicht so leicht, dass auch er selbst zum Terminverzug beiträgt, weil er den Mitarbeitern keine Prioritäten vorgibt, nach denen sie ihre Arbeitspakete abarbeiten sollen.
Neutralen Personen, die eine solche Problemsituation beobachten, fallen diese ausgeblendeten Anteile nach kurzer ZeitZeitZeit ist eine der zentralen Steuerungsgrößen des Projektmanagements und bildet neben Kosten und Leistungsumfang im sog. Magischen Dreieck einen der drei Eckpunkte. Mittlerweile sind Qualität, Risiko und Nutzen als weitere Steuerungsgrößen etabliert. Je nach Projektart ist der Faktor Zeit besonders kritisch, z.B. im Veranstaltungsmanagement oder bei Wartungs- und Instandhaltungsprojekten. auf. Sie können durch kritisches, aber wertschätzendes Feedback neue Sichtweisen auf das Problem aufzeigen und neue Lösungsansätze entwickeln.

Ausgangspunkt jeder Intervision ist ein Problem bzw. eine Frage, die ein Mitarbeiter (Fallgeberin bzw. Fallgeber) vorstellt. Die Beratung erfolgt dann nach einem vorgegebenen Ablauf. Es ist nicht erforderlich, dass die Beteiligten fallspezifische Fachkompetenz mitbringen. Grundsätzlich kann jedes Problem in eine Intervision eingebracht werden.

Es ist sinnvoll, wenn mehrere Personen an der Intervision teilnehmen. Da jeder Mensch über ein Beratungspotenzial verfügt, erhöht sich das Lösungspotenzial einer Intervision, wenn sie nicht nur zwischen drei Personen (Fallgeberin bzw. Fallgeber, zwei Berater), sondern in einer Gruppe erfolgt (Fallgeberin bzw. Fallgeber und mehrere Berater).

Der wesentliche Nutzen einer Intervision ist, dass dem Fallgeber, der sich in einer Sackgasse fühlt, neue Handlungsoptionen aufgezeigt werden und er wieder handlungsfähig wird. Oft geschieht es auch, dass sich konkrete Lösungsansätze eröffnen. Es liegt allerdings in der VerantwortungVerantwortungVerantwortung besteht aus den drei untrennbaren Bestandteilen Aufgabe, Befugnis und Rechenschaftspflicht. Es ist also nicht möglich, für die Durchführung einer Aufgabe ohne die entsprechenden Befugnisse (z.B. Zeichnungsrecht, Weisungsrecht) verantwortlich zu sein (sog. Kongruenzprinzip). Ebenso bedeutet Verantwortung, dass aus falschem Handeln oder Nicht-Handeln Konsequenzen wie z.B. Vertragsstrafen oder disziplinarische Strafen erwachsen. des Fallgebers, die Handlungsoptionen umzusetzen bzw. die Lösungsansätze in der Praxis zu erproben.

Vor- und Nachteile

Eine Intervision bietet folgende Vorteile:

  • Die Mitarbeiter können von ihren Kollegen lernen: Sie gewinnen neue Einsichten und erweitern ihre Perspektive auf die Problemsituation und sich selbst. Sie können auch konkrete Handlungsmöglichkeiten kennenlernen, um ihr Problem zu lösen.
  • Es fallen keine Kosten für einen Berater oder Coach an.
  • Sofern die Intervisionsgruppe in einer Organisation etabliert wird, kann sie sich zu einer Vertrauensgemeinschaft entwickeln, in welche die Mitarbeiter ihre Probleme ohne Scheu einbringen. Auf diese Weise kann die Intervisionsgruppe einen wertvollen Beitrag zur effizienten und erfolgreichen Arbeit in der Organisation leisten.

Die Nachteile sind:

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