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Hybrides Projektmanagement - das Beste aus 2 Welten vereinen

Lernen Sie das Wichtigste beim Einsatz von hybridem Projektmanagement, damit auch Sie in Ihrem Unternehmen das Beste aus zwei Welten kombinieren. Mehr Infos

Die DIN 69900:2009-01 "Projektmanagement - Netzplantechnik; Beschreibungen und Begriffe" tritt an Stelle der bisherigen Norm DIN 69900:1987-08 "Netzplantechnik" und fasst deren beiden Teile "Begriffe" und "Darstellungstechnik" in einer Norm zusammen.

Gegenstand der Norm ist die Netzplantechnik und weitere Methoden zur Ablauf- und TerminplanungTerminplanungBei der Terminplanung werden die Arbeitspakete zu einem realistischen Projektablauf zeitlich angeordnet. Das Projekt selbst, Projektphasen, Arbeitspakete und Meilensteine erhalten Start- und Endtermine. Die zeitliche Anordnung ist abhängig von den Anordnungsbeziehungen zwischen den einzelnen Elementen, den Dauern der Arbeitspakete, Pufferzeiten, von der Verfügbarkeit der Einsatzmittel und Finanzmittel und von vorgegebenen Randbedingungen aus dem Projektumfeld. Die Terminplanung wird deshalb meist in Einheit mit der Einsatzmittel-Planung durchgeführt. im Projektmanagement. Sie definiert hierzu 102 Begriffe und beschreibt die verschiedenen Möglichkeiten, einen AblaufplanAblaufplanEin Ablaufplan ist die Dokumentation des geplanten sachlichen und zeitlichen Projektablaufs. Im Ablaufplan sind die Ablaufelemente - d.h. Vorgänge und Meilensteine - unter Berücksichtigung der sachlogischen Zusammenhänge, der Randbedingungen und des Projektziels angeordnet. darzustellen.

Die Ursprünge der DIN 69900 gehen zurück auf den "Arbeitskreis Operational Research" (AKOR), der seit 1964 versuchte, die verschiedenen Strömungen der Netzplantechnik im deutschen Sprachraum zu vereinheitlichen. Ab Juni 1967 wurde AKOR zum offiziellen Normausschuss, dessen Arbeiten in der ersten Version der DIN 69900, Blatt 1 "Netzplantechnik, Begriffe" im Februar 1970 veröffentlicht wurden. Blatt 2 der gleichen Norm wurde unter dem Titel "Netzplantechnik, Darstellungstechnik" im Dezember 1974 herausgegeben.

Im Verlauf der Arbeit des Normungsausschusses wurde deutlich, dass nicht nur die Netzplantechnik, sondern vielmehr das gesamte Projektmanagement einen erheblichen Normierungsbedarf aufwies. In ihrer zweiten Ausgabe im März 1979 erhielt sie deshalb noch eine Reihe von Definitionen aus dem Projektmanagement, die später in die Normen DIN 69901 bis 69905 ausgegliedert wurden. Eine dritte Ausgabe der DIN 69900 erschien im Jahre 1987.

Die DIN 69900:2009 beschreibt nach wie vor nur die prinzipiellen Grundlagen der Darstellungstechnik und geht nicht auf die Möglichkeiten rechnergestützter Netzplantechnik ein. Der Grund dafür liegt wohl auch in der Vielfalt der aktuell verwendeten Darstellungsmethoden für Netzpläne, wie z.B. für die VisualisierungVisualisierungVisualisierung ist die bildliche oder grafische Darstellung eines Sachverhalts, der zunächst in einer anderen medialen Form vorliegt, meist als Text oder als Daten. des Projektfortschritts in Vorgangsbalken.

Neu ist die explizite Aufnahme von BalkenplanBalkenplanDer Balkenplan (auch "Balkendiagramm" genannt) ist ein zeitskalierter Vorgangs-Knoten-Netzplan. Er zählt neben zeitlich nicht skaliertem Netzplan und Projektstrukturplan zu den bekanntesten Grafiken des Projektmanagements. und vernetztem Balkenplan.

Wichtig sind vor allem die Begriffsdefinitionen mit den jeweiligen englischen Entsprechungen, die auch für die Übersetzung der englischsprachigen Standards (PMBOK GuidePMBOK GuidePMBOK Guide ist eine Abkürzung von Guide to the Project Management Body of Knowledge, PRINCE2PRINCE2PRINCE2 ® ist ein vollständiges Projektmanagement-System, bestehend aus Prozessdefinitionen, Rollenbeschreibungen, Vorlagen für Management-Produkte und Methoden. Das Akronym "PRINCE" steht für "PRojects IN Controlled Environment".) herangezogen werdern.

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