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Begriff
  • Graph Theory

Graphentheorie

Die Graphentheorie ist die mathematische Grundlage der Netzplantechnik. Sie präzisiert Begriffe wie Knoten, Pfeile, Wege, Dauern u.a. so, dass die aus ihnen aufgebauten Netzpläne algorithmisch behandelt werden können. Damit ist sie auch Grundlage software-gestützter Terminplanung.

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Die Graphentheorie geht bis auf den Mathematiker Leonhard Euler zurück, der 1736 eine Lösung für das sog. Königsberger Brückenproblem publizierte: "Gibt es einen Rundgang über die sieben Brücken Königsbergs (heute Kaliningrad), der jede Brücke genau einmal überquert?".

Mit Hilfe der mathematischen Methoden der Graphentheorie lassen sich logistische, kartographische und eben auch prozessuale Fragestellungen behandeln.

In der Sprache der Graphentheorie ist ein Netzplan im Sinne des Projektmanagements ein schlichter, gerichteter Graph bzw. Digraph, bestehend aus Knoten und gerichteten Kanten. Die Zeitinformationen wie Dauern oder Zeitdifferenzen werden den Darstellungselementen als sog. Bewertungen zugeordnet.

Das zur Projektstrukturierung eingesetzte Baumdiagramm ist ebenfalls eine Sonderform eines Graphen.

Dieser Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 07.01.2004.
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