Prämiertes Projektmanagement am Flughafen München

Der AirportProjects Award honoriert exzellente Projekte

Am Flughafen München werden alle zwei Jahre Projektteams für herausragende Leistungen mit dem AirportProjects Award ausgezeichnet. Die Bewertung der Projekte orientiert sich am Project Excellence Model der GPM. Julia Schmidt und Alexander Gottschalk schildern den Kontext, in dem der Award entstanden ist, und beschreiben den gesamten Prämierungs-Prozess – von der Ausschreibung bis zu den Lessons Learned.

Erfolgreiche Projekte werden am Flughafen München seit 2009 alle zwei Jahre mit dem AirportProjects Award gekürt. Die Auszeichnung honoriert Projektteams für ihr exzellentes Projektmanagement und zeichnet so Leuchtturm-Projekte aus, um anderen Projektteams Orientierung zu bieten.

Der Award motiviert zudem Projektteams, ihre Stärken zu identifizieren, sich selbst bei der Projektarbeit weiterzuentwickeln und die gesammelten Erfahrungen weiterzugeben, um so das Projektmanagement im gesamten Unternehmen stetig zu professionalisieren. Schon mit der Bewerbung für den Award werden die Projektteams mit ihren Leistungen im Unternehmen breiter sichtbar und durch den Führungskreis wahrgenommen. Der Gewinn des Awards ist mit einem Teampreis verbunden (siehe unten).

Projektbewertung am Project Excellence Model orientiert

Die Bewertung der eingereichten Projekte durch interne Assessoren erfolgt in Anlehnung an das Project Excellence Model der GPM Deutschen Gesellschaft für Projektmanagement e. V. Eine hochkarätige sechsköpfige Jury wählt den Sieger aus, der in einer feierlichen Veranstaltung ausgezeichnet wird. Die Jury besteht aus der Geschäftsführung, ausgewählten Führungskräften des oberen Managements sowie externen Experten, d. h. bekannten deutschen Größen aus dem Bereich Projektmanagement, die proaktiv kontaktiert werden. In der Vergangenheit konnte das AirportProjects-Award-Team hierfür Vertreter aus dem GPM-Vorstand zur Unterstützung gewinnen.

Der Kontext

Konzernweit einheitliche Projektmanagement-Methodik

Alles begann 2008 mit der Einführung eines konzernweit einheitlichen Einzelprojektmanagement-Standards (EPM-Standard), genannt "AirportProjects", durch Frau Donig, damals Leiterin des Competence Center Projektmanagement. Ziel war es, in den Projekten eine gemeinsame Sprache zu entwickeln, eindeutige Rollen und Verantwortlichkeiten für die Projektarbeit zu definieren und eine Auswahl an einheitlichen Vorlagen, z. B. Projektantrag, Statusbericht oder Projektabschlussbericht, zur Verfügung zu stellen.

Durch die große Vielfalt an Themen, Dienstleistungen und Geschäftsbereichen kann man beim Flughafen durchaus von einem "Gemischtwarenladen" sprechen. Diese Vielfalt spiegelt sich auch in den Projekten wider. Neben Infrastrukturprojekten, wie dem Bau des neuen Satellitenterminals, oder IT-Projekten, wie der konzernweiten Einführung von Software, werden auch interne Prozessoptimierungen, Reorganisationsprojekte oder Beratungsprojekte im internationalen Umfeld durchgeführt.

Konzernweites Projektportfolio-Management als Ziel

Um die

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