Raus aus der Komfortzone!

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Veränderungen packt er nur unter zwei Voraussetzungen an: Schmerz oder Freude. Meist ist es der Schmerz, der uns dazu bewegt, unser Leben umzukrempeln – anders sehen wir keinen Grund, lieb gewonnene Pfade der Gewohnheit zu verlassen. "Komfortzone" nennen wir den Bereich, den wir nur verlassen, wenn Schmerz oder übergroße Freude uns dazu motivieren. Im aktuellen Tipp zeigt Prof. Dr. Lothar Seiwert, dass es sich lohnt, den Schritt aus der Komfortzone zu tun und nennt Möglichkeiten, um die Motivation der inneren Überzeugung zu aktivieren.

 

Raus aus der Komfortzone!

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Veränderungen packt er nur unter zwei Voraussetzungen an: Schmerz oder Freude. Meist ist es der Schmerz, der uns dazu bewegt, unser Leben umzukrempeln – anders sehen wir keinen Grund, lieb gewonnene Pfade der Gewohnheit zu verlassen. "Komfortzone" nennen wir den Bereich, den wir nur verlassen, wenn Schmerz oder übergroße Freude uns dazu motivieren. Im aktuellen Tipp zeigt Prof. Dr. Lothar Seiwert, dass es sich lohnt, den Schritt aus der Komfortzone zu tun und nennt Möglichkeiten, um die Motivation der inneren Überzeugung zu aktivieren.

 

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Veränderungen packt er nur unter zwei Voraussetzungen an: Schmerz oder Freude. Meist ist es der Schmerz, der uns dazu bewegt, unser Leben umzukrempeln - anders sehen wir keinen Grund, lieb gewonnene Pfade der Gewohnheit zu verlassen. "Komfortzone" (siehe Bild) nennen wir den Bereich, den wir nur verlassen, wenn Schmerz oder übergroße Freude uns dazu motivieren.

Warum tun wir uns so schwer damit, etwas zu ändern? Ganz einfach: Nichts zu tun ist bequem und risikolos. Schlechte Gewohnheiten haben also durchaus ihr Gutes, wir erleben sie als nützlich. Ein beliebtes Beispiel ist die "Aufschieberitis": Wir schieben unangenehme Dinge einfach vor uns her, dann brauchen wir sie jetzt nicht zu tun.

Der schwierige Schritt aus der Komfortzone

Wie bringe ich mich selbst dazu, den Schritt aus der Komfortzone zu tun? Das Schlüsselwort heißt "Intrinsische Motivation". Im Gegensatz zur extrinsischen Motivation, die nur kurzzeitig und oberflächlich wirkt (z.B. eine Gehaltserhöhung oder eine Tafel Schokolade), sorgt sie dafür, dass wir Dinge aus innerer Überzeugung in Angriff nehmen. Aus dieser Art der Motivation können wir die nötige Energie für Veränderungen ziehen.

Antoine Saint-Exupéry hat ihre Bedeutung so beschrieben:

"Wenn Du ein Schiff bauen willst,
dann trommle nicht Männer zusammen,
um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben
und die Arbeit einzuteilen,
sondern lehre sie die Sehnsucht
nach dem weiten, endlosen Meer."

Stellen Sie sich Ihren etwas aus der Form geratenen Kollegen vor: Warum geht er seit ein paar Wochen jeden Abend eine Stunde joggen? Ganz klar: Er hat eine neue Freundin. Das erklärt auch, warum er sich zur Zeit im Job viel stärker engagiert als früher: Er ist einfach besser drauf. Die neue Gefährtin hat seine intrinsische Motivation geweckt: Er sieht einen Nutzen darin, an sich zu arbeiten - er möchte ihr gefallen.

Intrinsische Motivation als Schlüssel

Nur: Woher nehme ich intrinsische Motivation, wenn mich zur Zeit auf den ersten Blick rein gar nichts reizt? Kein Ziel, keine Vision, keine neue Freundin? Glauben Sie mir: Das gibt es nicht. Auch Sie haben Ziele und Visionen. Nehmen Sie sich eine halbe Stunde Zeit. Ziehen Sie sich an einen ruhigen Ort zurück und überlegen Sie: Was ist mir wichtig? Wie möchte ich leben, was möchte ich erleben? Ergründen Sie Ihre kurz-, mittel- und langfristigen Lebensziele. Schreiben Sie Ihre persönliche Lebensphilosophie auf. Zum Beispiel: "Ich möchte in meinem Beruf verantwortungsvollere Aufgaben übernehmen" oder "ich wünsche mir mehr Zeit für mein Privatleben". Oder vielleicht: "Ich will weniger Stress im Berufsalltag".

Dann denken Sie darüber nach, was Sie tun müssen, um das zu erreichen.

Beginnen Sie etwas ganz Neues!

Verlassen Sie Ihre vertraute Komfortzone und beginnen Sie etwas ganz Neues: Beantragen Sie endlich die Fortbildung, die Sie schon seit Wochen interessiert. Trauen Sie sich, in ein interessanteres Projekt zu wechseln. Nehmen Sie ihr Auslandsjahr in Australien in Angriff. Nehmen Sie ein halbes Jahr unbezahlten Urlaub und reisen Sie um die Welt! Die eigenen Vorstellungen zu verwirklichen bedeutet zwar zunächst Anstrengung und Unsicherheit. Aber es eröffnet Ihnen auch neue Perspektiven und Potenziale.

Buchtipp:
"Das Bumerang-Prinzip: Mehr Zeit fürs Glück" von Lothar Seiwert, GU-Verlag

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