Richtig präsentieren: Drei Kernbotschaften an das Unterbewusstsein steigern Ihren Erfolg

Nicht jede Präsentation hinterlässt beim Publikum einen bleibenden Eindruck. Um in guter Erinnerung zu bleiben, müssen nicht nur die fachlichen Inhalte, sondern drei Kernbotschaften im Unterbewusstsein der Zuhörer ankommen: Kompetenz, Power / Dynamik, Sympathie / Kommunikation. So vermitteln Sie die sachliche Information überzeugender und einprägsamer. Hedwig Kellner beschreibt in diesem Tipp, wie Sie diese drei Kernbotschaften erzeugen und transportieren.

Nicht jede Präsentation hinterlässt beim Publikum einen bleibenden Eindruck. Um in guter Erinnerung zu bleiben, müssen nicht nur die fachlichen Inhalte, sondern drei Kernbotschaften im Unterbewusstsein der Zuhörer ankommen:

  1. Kompetenz: "Hier arbeiten Profis!"
  2. Power/Dynamik: "Wir haben das Projekt im Griff!"
  3. Sympathie/Kommunikation: "Wir sind nette Menschen, die gerne mit euch kommunizieren!"

So vermitteln Sie die sachliche Information überzeugender und einprägsamer. Hier erfahren Sie, wie Sie diese drei Kernbotschaften erzeugen und transportieren.

Kompetenz

Treten Sie professionell auf. Das heißt:

  • Kleiden Sie sich im Business-Stil. Damit werten Sie nicht nur sich und Ihr Projekt, sondern auch Ihr Publikum auf.
  • Sorgen Sie für eine perfekt funktionierende Technik (Beamer, PowerPoint-Folien, Flip Chart etc.). Der gute alte Overhead-Projektor ist keineswegs "out".
  • Bringen Sie gepflegte Unterlagen mit, z.B. eine Mappe mit ordentlichem Manuskript, in dem Sie sich jederzeit zurecht finden. Wühlen Sie nicht wie ein konfuser Professor in Ihren Folien.
  • Bringen Sie Zahlen, Fakten, Grafiken, Formeln, Statistiken.
  • Bewegen Sie sich langsam, aber bestimmt. Hektik deutet auf Furcht hin. Keine Angst vor Lampenfieber: Ihr Publikum sieht leichtes Zittern der Hände nicht. Schauen Sie in die freundlichen Gesichter, meiden Sie Blickkontakt zu "Beißern". Plaudern Sie vorher mit einigen Zuhörern.

Power/Dynamik

Bemühen Sie sich um die richtige Mischung aus Ruhe und Kraft/Dynamik. Ziel ist, dass die Zuhörer Ihnen zutrauen, als Projektleiter ebenso souverän zu sein wie als Präsentator.

  • Ein "Kanzler-Schröder-Typ" mit seinem selbstbewussten Auftreten kommt besser an als ein Mensch mit der Ausstrahlung eines "pingeligen Buchhalters". Gestikulieren Sie also kraftvoll und dynamisch, lahme Gesten wirken einschläfernd. Sind Sie von Ihrem Temperament her ein eher ruhiger Typ, wirken Sie trotzdem dynamisch, wenn Sie besonders lebhafte Visualisierungen bringen.
  • Achten Sie auf eine offene, den Zuhörern zugewandte Arm- und Körperhaltung.
  • Benutzen Sie beide Arme und Hände. Dosieren Sie Ihre Gesten, sonst wirken Sie gekünstelt oder zu machtbewusst.
  • Meiden Sie Verteidigungsgesten (z.B. den Zuhörern in "Hände hoch"-Manier die Handflächen entgegenhalten).
  • Setzen Sie in Ihren Visualisierungen Highlights mit der dynamischen Farbe Rot sowie mit Pfeilen. Nehmen Sie spontane Änderungen und Ergänzungen an Ihren Folien vor.

Sympathie/Kommunikation

  • Begrüßen Sie Ihre Zuhörer bewusst freundlich, lächeln Sie, zeigen Sie sich humorvoll.
  • Versuchen Sie, Bilder in Ihre Visualisierungen zu bringen.
  • Verweisen Sie auf Beispiele aus der Welt Ihrer Zuhörer.

Verstehen Sie Ihre Präsentation als Kommunikationsangebot an Ihr Publikum. Wer mitreden darf, fühlt sich eingebunden und aufgewertet.

  • Lassen Sie Zwischenfragen zu, damit Ihr Publikum bis zum Ende interessiert und am Ball bleibt.
  • Verteilen Sie Hand-outs am Anfang, damit Ihre Zuhörer
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