Anforderungsmanagement in IT-Projekten

So vermeiden Sie Stolpersteine bei User Stories

User Stories beschreiben Anforderungen an eine Software aus Sicht des Nutzers. Obwohl sie einen klaren, einfachen Aufbau haben, gilt es bei der Konzeption einiges zu beachten. Auch müssen entsprechende Rahmenbedingungen im Unternehmen geschaffen werden. Steffen Thols schildert, welche formalen und strukturellen "Stolpersteine" es bei der Konzeption von User Stories gibt und wie Sie diese umgehen können.

Mit der Verbreitung agiler Vorgehensweisen in IT-Projekten stellt sich immer häufiger auch die Frage, auf welche Weise Anforderungen am besten beschrieben werden sollten. Vor allem die sog. "User Stories", in welchen Anforderungen aus Sicht des Nutzers beschrieben werden, erfreuen sich dabei steigender Beliebtheit: Sie haben einen klaren, einfachen Aufbau und konzentrieren sich auf die wesentlichen Elemente einer Anforderung.

Eine User Story darf inhaltlich nur so komplex sein, dass sie innerhalb eines Sprints umgesetzt werden kann und am Ende des Sprints dem Kunden – oder dem Product Owner, der die Kundensicht einnimmt – ein abnahmefähiges Teilprodukt gezeigt werden kann.

Im Artikel "Agile Softwareentwicklung mit Scrum und User Stories" (Projekt Magazin 02/2010) haben Sie erfahren, wie User Stories grundsätzlich aufgebaut sind und wie sich die Anforderungen eines Scrum-Projekts durch User Stories beschreiben, priorisieren und abarbeiten lassen.

Ergänzend hierzu sollten Sie bei der Konzeption von User Stories einiges beachten. Auch müssen die entsprechenden Rahmenbedingungen im Unternehmen geschaffen werden, damit die Software-Entwicklung mit dieser Vorgehensweise erfolgreich ist.

In diesem Artikel erfahren Sie,

  • was eine User Story ist,
  • warum es sinnvoll ist, mit User Stories zu arbeiten,
  • welche formalen und strukturellen "Stolpersteine" es bei der Konzeption von User Stories gibt und
  • wie Sie diese umgehen können.

Was ist eine User Story?

Ende der 90er Jahre arbeiteten die Software-Entwickler Ron Jeffries und Kent Beck in einem Projekt zur Entwicklung einer Gehaltsabrechnungssoftware bei Chrysler.

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