Auftragsverhandlung

Das Grundprinzip jeder Auftragsverhandlung besteht darin, dass der Auftraggeber so viele Leistungen wie möglich zu einem möglichst geringen Preis haben will und der Auftragnehmer so wenig wie möglich zu einem möglichst hohen Preis verkaufen will. Das Ergebnis dieser Verhandlungen wird dann in einem Vertrag festgelegt.

Die Verhandlungsposition der Parteien wird dabei von der jeweiligen Marktsituation und den individuellen betriebswirtschaftlichen Situationen bestimmt.

Die DIN definiert das Ziel der Auftragsverhandlung als die "Festlegung der für den Fall der Auftragserteilung zum Auftrag gehörenden Lieferungen und Leistungen beider Seiten sowie der sonstigen vertraglichen Bedingungen".

Relevante Beiträge im Projekt Magazin
von Franziska Brandt-Biesler
10 Bewertungen
4.8
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Der Chef steht in der Tür und möchte mal eben den Fertigstellungstermin eines Projekts "nur um ein paar Tage" vorziehen. Und ehe man sich versieht, steckt man in einer Verhandlung und muss auf die Schnelle die Konsequenzen abwägen. Das Ergebnis sind oft übereilte Entscheidungen, die schwerwiegende Folgen haben können. Damit Sie nicht in diese Falle tappen, hat Franziska Brandt-Biesler ein paar pragmatische Tipps parat.
von Dr. Andreas Opelt
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2 Kommentare
Planungssicherheit hinsichtlich Umfang und Preis scheint im krassen Widerspruch zur agilen Methodik zu stehen. Denn beim agilen Vorgehen werden gewöhnlich weder Umfang noch Termin definiert, wodurch auch das Budget nicht festgelegt ist. Dr. Andreas Opelt beschreibt ein erprobtes Vorgehen, wie dieser Widerspruch aufgelöst werden kann, sodass die Vorteile der agilen Methodik erhalten bleiben. Der vom Autor empfohlene Weg führt Auftraggeber und Auftragnehmer in sechs Schritten zum "Agilen Festpreisvertrag". Wesentliche Punkte sind dabei ein gemeinsames Verständnis vom Projektumfang und eine Regelung zur Teilung der Kostenrisiken. Mit dem agilen Festpreisvertrag haben die Vertragspartner eine Alternative zu den traditionellen Vertragsformen, bei denen stets nur eine Seite das finanzielle Risiko trägt.
von Dr. Tomas Bohinc
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In Verhandlungen fällt es häufig schwer, eine gemeinsame Lösung zu finden. Hierfür stehen den Verhandlungspartnern unterschiedliche Techniken zur Verfügung, die sie vor und während der Verhandlung einsetzen können. Diese Techniken orientieren sich am Grundprinzip des partnerschaftlichen Verhandelns, das auf das Harvard-Konzept zurückgeht. Praxisnah zeigt Dr. Tomas Bohinc im zweiten Teil dieser Artikelserie, wie die beteiligten Parteien mit Techniken wie "Aktivem Zuhören" oder dem Entwickeln von Szenarien auch in festgefahrenen Verhandlungen ein einvernehmliches Ergebnis erzielen.
von Dr. Tomas Bohinc
12 Bewertungen
3.25
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In Projekten muss der Projektleiter häufig Verhandlungen führen. Er handelt den Projektauftrag aus und verhandelt mit Lieferanten, dem Linienmanagement und mit Mitarbeitern. Dabei sollte der Projektleiter darauf achten, beim Verhandeln nicht nur das Maximum für sein Projekt herauszuholen, sondern auch eine faire Lösung für beide Seiten zu erzielen. Wie das geht, zeigt Dr. Tomas Bohinc im ersten Teil dieser Artikelserie anhand des Harvard-Konzepts und beschreibt typische Verhandlungssituationen, in denen Sie diese Methode sinnvoll anwenden.
von Dr. Tomas Bohinc
11 Bewertungen
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Verhandeln zählt zu den wichtigsten Tätigkeiten eines Projektleiters. Dabei setzen sich Verhandlungen immer aus sechs Prozess-Schritten zusammen, die sukzessive zu einer sachgerechten Lösung und einem erfolgreichen Verhandlungsabschluss führen. Dr. Tomas Bohinc stellt in diesem Tipp die typischen Phasen einer Verhandlung vor und zeigt Ihnen anhand einer Checkliste, welche wichtigen Fragen sich am besten zu welchem Zeitpunkt klären lassen.
von Jessika Herrmann
15 Bewertungen
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Um sich im Gespräch durchzusetzen, sollte das eigene Anliegen nicht einfach zur Diskussion gestellt werden. Besser ist es, seine Forderung als logische Konsequenz einer Argumentationskette zu präsentieren und dem anderen unterschwellig zu vermitteln: "Mein Vorschlag ist alternativlos". Das mit der Alternativlosigkeit stimmt in der Regel natürlich nicht, schafft aber eine gute Ausgangssituation. Jessika Herrmann erklärt, wie Sie ein Gespräch vorbereiten, um Ihre eigenen Vorstellungen durchzusetzen und faule Kompromisse zu verhindern.
von Dr. Christoph Zahrnt
3 Bewertungen
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Im ProjektManager der GPM (Ausgabe 2005) wird implizit davon ausgegangen, dass interne Projekte der Normalfall im Projektmanagement sind. Somit wird fast ausschließlich der Fall einer internen Projektbeauftragung behandelt. Das Vertragsmanagement von externen Projekten wird im ProjektManager nicht gesondert aufgegriffen, obwohl es sich in wesentlichen Punkten unterscheidet. Die vorliegende Sonderveröffentlichung von Dr. Christoph Zahrnt soll diese Lücke schließen.
von Stéphane Etrillard
2 Bewertungen
3.5
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Projektleiter führen täglich Verhandlungen – sei es mit Sponsoren, Lieferanten oder Managern. Fast jedes Gespräch im Alltag eines Projektmanagers hat die Umsetzung der eigenen Interessen und die Einigung zwischen den Geschäftspartnern zum Ziel. Dafür bedarf es einer professionellen Gesprächsführung – schließlich kann der Erfolg des gesamten Projekts davon abhängen. Stéphane Etrillard erläutert in seinem Beitrag, wie Sie sich richtig auf Verhandlungsgespräche vorbereiten und effizient und souverän eine für Sie günstige Einigung erreichen können.
von Ulrike Wikner
4 Bewertungen
3.25
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Fragen sind ein gutes Mittel, um Verhandlungsgespräche zu lenken und für Klarheit zu sorgen. Außerdem werden Fragen vom Gesprächspartner in der Regel positiv aufgenommen, denn sie signalisieren Interesse und die Bereitschaft, seinen Standpunkt anzuhören und zu überdenken. Ulrike Wikner zeigt in ihrem Tipp, welche Fragen man wann stellen sollte.
von Ulrike Wikner
5 Bewertungen
3.6
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"Nein" zu sagen ist oft unumgänglich, aber heikel. Wenn man in einer Verhandlung ein Angebot ablehnt oder eine Bitte verwehrt, besteht die Gefahr, dass die Beziehung zum Verhandlungspartner belastet wird. Doch so weit muss es nicht kommen. Ulrike Wikner zeigt in ihrem Tipp, wie man bestimmt, aber freundlich "nein" sagt.
von Dr. Christoph Zahrnt
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Wer Standardsoftware einführen will, sollte nicht nur auf deren Leistungsfähigkeit achten, sondern auch auf die des Anbieters – vor allem hinsichtlich des Projektmanagements bei der Software-Einführung. Diese kostet schließlich oft mehr als die Software selbst, insbesondere, wenn man den Arbeitsaufwand der eigenen Mitarbeiter mit einrechnet. Dr. Christoph Zahrnt erklärt in seinem Tipp, welche Qualitätsindikatoren Sie überprüfen sollten.
von Frank Gürgens
3 Bewertungen
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Pannen sind immer unangenehm, das gilt besonders bei Kundenterminen, Präsentationen und Verkaufsgesprächen. Bei diesen Gelegenheiten können schon kleine Ausrutscher beim Kunden den Eindruck von Unprofessionalität hinterlassen und letztendlich einen wirtschaftlich weit reichenden Effekt haben. In diesem Artikel über Stolperfallen im Projektmanagement widmet sich Frank Gürgens dem Thema Kundenmeetings und Präsentationen und listet Fettnäpfchen auf, die schon so manchem Projektverantwortlichen zum Verhängnis geworden sind.
von Dr. Christoph Zahrnt
3 Bewertungen
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Die Tatsache, dass IT-Projekte ihre Ziele oft nicht erreichen, ist nicht erst seit den Untersuchungen der Standish Group bekannt. Dabei sind die Ursachen, aus denen IT-Projekte scheitern, immer dieselben – das konnte auch Dr. Christoph Zahrnt während seiner langjährigen Tätigkeit für System- und Softwarehäuser feststellen. Um seinen Eindruck auf eine solide Basis zu stellen, befragte er über einen längeren Zeitraum Seminarteilnehmer zu deren Erfahrungen über Ursachen für das Scheitern von IT-Projekten. Im Gegensatz zu allgemeinen Umfragen, stellt der Autor in seinem Beitrag nicht nur das Ergebnis vor, sondern nennt auch Maßnahmen und erklärt, was sich daraus für das Projektmanagement von IT-Projekten ableiten lässt.
von Frank Gürgens
3 Bewertungen
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Für das Verfassen von Angeboten gilt: Kleiner Fehler - große Wirkung! Frank Gürgens beschreibt in seinem Artikel häufige Stolperfallen bei der Erstellung von Angeboten und Pitch-Teilnahmen, in die auch so manch gestandener Projektmanager hin und wieder tritt. Die aufgeführten Beispiele beziehen sich auf Projekte im Bereich Software und Multimedia, die Tipps und Ratschläge lassen sich jedoch auch auf andere Projekte übertragen.
von Dr. Georg Angermeier
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4.2
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Lastenheft und Pflichtenheft bilden gemeinsam den Grundstein eines Projekts. Der Auftraggeber beschreibt im Lastenheft, was er will, der Auftragnehmer im Pflichtenheft, wie er es macht. Die korrekte Erstellung von Lastenheft und Pflichtenheft fördert einen reibungslosen Projektverlauf und reduziert somit die Projektrisiken. Viele Projektverantwortliche wissen aber nicht, nach welchen Kriterien sie diese Dokumente erstellen sollen. Dr. Georg Angermeier gibt Orientierung und beschreibt in seinem Artikel die Erstellung des Pflichtenhefts als Antwort auf das Lastenheft.
von Reinhard P. Oechtering
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Das in massive Terminprobleme geratene LKW-Mautprojekt des Bundes und des Konsortiums Toll-Collect macht seit Wochen Negativschlagzeilen. Doch wo sind die Gründe und wo die Schuldigen für den Fehlschlag zu suchen? Reinhard P. Oechtering stellt in seinem Beitrag die These auf, dass unrealistische Termine und weniger die Projektdurchführung als Hauptursache in Frage kommen. Anhand eines fiktiven Rollenspiels aus dem Mautprojekt verdeutlicht er, wie für die Erstellung unrealistischer Projektpläne fundierte Kalkulationen geopfert werden. Welche Faktoren zusammenspielen müssen, um diese Dynamik in Gang zu bringen und welche Ansatzpunkte es gibt, um sie wieder zu stoppen, zeigt eine anschließende Analyse.
von Petra Müller
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"Und später haben wir dann herausgefunden, dass der kleine unscheinbare Herr am Ende des Tischs, der die ganze Verhandlung über kein Wort gesagt hatte, der Chef war, der die Entscheidung traf!" Diese Geschichte eines Geschäftsmanns über eine Verhandlung in Südchina könnte aus einem Lehrbuch über Verhandlungstechniken der Chinesen stammen. Denn sie bestätigt unsere Klischees über Chinesen als Verhandlungsführer: Sie sind undurchschaubar und agieren trickreich. Mit welchen kulturellen Eigenheiten Sie rechnen müssen und wie Sie damit bei Verhandlungen am Besten umgehen, verrät Petra Müller in ihrem Beitrag.
von Reinhard P. Oechtering
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Unternehmen machen immer wieder die bittere Erfahrung, dass selbst Software-Entwicklungsprojekte auf Festpreis-Basis gegen Budgetüberschreitungen, Krisen oder Abbrüche mit hohen Verlusten auf Auftraggeber- und Auftragnehmerseite nicht gefeit sind. Trotzdem tendieren Auftraggeber häufig zu dieser Vertragsvariante. Reinhard P. Oechtering untersucht in seinem Beitrag kritisch die möglichen Wirkungen eines Festpreisvertrags auf die Projektabwicklung. Hierzu erläutert er die Grundzüge von Dienst- und Werkverträgen. Als mögliche Alternative skizziert der Autor das Target-Preis-Modell, das Unternehmen in der Praxis noch immer selten anwenden.
von Gero Lomnitz
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Erfolgreiche Projektarbeit steht und fällt mit einer klaren Projektvereinbarung. Dabei kommt es nicht nur auf die Klärung inhaltlicher Fragen an, sondern auch die Art und Weise des Vorgehens beeinflusst den Klärungsprozess entscheidend. Doch wie geht man vor, um bei widersprüchlichen Zielvorgaben, einem ungeklärten Budget und einer schwammigen Projektpriorität Klarheit zu schaffen? Gero Lomnitz zeigt in diesem Beitrag, wie man Klippen und Untiefen eines Projekts frühzeitig erkennt und gibt Tipps, wie man auch in schwierigen Situationen einen klaren verbindlichen Projektauftrag erreicht.
von Gisela Müller
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Viele Projekt-Kunden haben nur ungenaue Vorstellungen, was sie mit ihrem Internet-Vorhaben erreichen wollen. Vom Dienstleister erwarten sie aber ein detailliertes Angebot, das jedoch wegen der oberflächlichen Informationen kaum erstellt werden kann. Gisela Müller rät in ihrem Artikel, bei diesen Kunden zunächst einen Workshop durchzuführen. Zusätzliche Unterstützung liefern eine Angebotsvorlage, ein Fragenkatalog zur Informationsgewinnung und eine Checkliste für die Vorbereitung, Durchführung und Nacharbeit des Workshops.
von Christoph Hohenegg
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Die Realisierung von Multimedia-Produktionen ist besonders für Agenturen mit hohen wirtschaftlichen Risiken verbunden. Hauptgrund hierfür ist, dass die meisten Agenturen ihre Leistungen auf der Grundlage von Festpreisen erbringen, obwohl sie im Zeitpunkt der Angebotserstellung bzw. des Abschlusses des Produktionsvertrages mit ihrem Kunden mangels ausreichender Informationen den Projektverlauf und den Zeitaufwand nicht einmal annähernd einschätzen können.
von Astrid Pfeiffer
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Sie wollen Ihre Unternehmensleitung von einer dringenden Investition überzeugen, stießen aber bisher auf taube Ohren? Und jetzt haben Sie den entscheidenden Präsentationstermin? Keine Angst, lesen Sie einfach diesen Artikel von Astrid Pfeiffer. Hier erfahren Sie, wie Sie Ihr Gegenüber geschickt auf Ihre Seite bringen. Sie lernen, wie Sie eine Präsentation wie eine Verkaufsverhandlung und nicht wie einen Fachvortrag behandeln können. Ziel ist, dass Sie und Ihre Verhandlungspartner als Gewinner aus der Präsentation kommen.
von Christoph Hohenegg
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Obwohl viele Projekte von vornherein nicht einmal kostendeckend sind, werden sie in alt bekannter – aber nicht unbedingt bewährter - "Augen-zu-und-durch-Manier" durchgezogen. Häufig jedoch mutieren Projekte zu reinen Stundengräbern. Überschreitungen des ursprünglich kalkulierten Zeitaufwands um das Zwei- bis Fünffache sind keine Seltenheit. Bei kleinen bis mittelgroßen Agenturen genügen in der Regel schon zwei bis drei solcher Projekte, damit der Weg in die Pleite geebnet ist. Rechtsanwalt Hohenegg gibt hilfreiche Tipps, was Sie bei der Abgabe von Angeboten beachten müssen.
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