IPMA Competence Baseline

Die International Project Management Association gibt als Grundlage zur Beurteilung der Projektmanagement-Kompetenz für eine Zertifizierung von Projektmanagern die sogenannte IPMA Competence Baseline (ICB) heraus.

Die ICB soll kein Lehrbuch darstellen. Sie ist vielmehr eine strukturierte Sammlung von Kompetenzbereichen, die im Projektmanagment relevant sind und führt darin jeweils die Begriffe, Methoden und Funktionen zusammen. Ziel der ICB ist es, den Lesern den Zugang zum Wissen, zur Erfahrung und zum persönlichen Verhalten im Projektmanagement zu vermitteln.

Die bis Ende 2007 noch für die Zertifizierung zugelassene Version 2.0 wurde auf Basis der nationalen Kompetenzrichtlinien von Deutschland, Frankreich, Großbritannien und der Schweiz vom sogenannten IPMA Certification Core Team (CCT) ab 1993 entwickelt. Dementsprechend ist sie auch dreisprachig in Deutsch, Englisch und Französisch abgefasst.

Seit März 2006 gilt die Version 3.0 der ICB. Diese wird ab 2008 verbindliche Grundlage für alle Zertifzierungen der nationalen Mitgliedsorganisationen der IPMA. Sie beschreibt 44 Kompetenzbereiche, gegliedert nach

  • Technical Competences
  • Behavioural Competences
  • Contextual Competences
Sie ist nur noch in Englisch abgefasst, um die zunehmende Internationalisierung von Projektarbeit zu verdeutlichen. Jede Mitgliedsorganisation kann sie bei Bedarf in ihre Sprache übersetzen und eine nationale Competence Baseline entwickeln. Die nationalen Competence Baselines dürfen jedoch nicht von der ICB abweichen, sondern lediglich Ergänzungen im beschränkten Umfang enthalten.

Relevante Beiträge im Projekt Magazin
von Dr. Tomas Bohinc
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Die Beherrschung der Projektmanagement-Methoden stellt nur eine Voraussetzung für das zielführende Managen von Projekten dar. Auch vertiefte Führungs- und strategische Kompetenzen sind erforderlich. Mit dem neuen Talent Triangle fordert auch PMI diese künftig von seinen Anwärtern auf die Rezertifizierung. Die wichtigsten Änderungen hat Dr. Tomas Bohinc übersichtlich für Sie zusammengestellt. Er erläutert die Kompetenzbereiche des Talent Triangle, gibt einen Überblick, wie sich seine Einführung auf die jeweilige PMI-Rezertifizierung auswirkt und zeigt Möglichkeiten zum Erwerb der dort geforderten Kompetenzen auf.
von Sasha Petschnig
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Für die Schweizer Litex AG wurde professionelles Projektmanagement zum entscheidenden Wettbewerbsvorteil und damit zur Chefsache. Das Mittelstandsunternehmen bietet kundenspezifische Anlagen für die Außenwerbung an und muss sich der wachsenden internationalen Konkurrenz stellen, deren Preise es nicht unterbieten kann. Verkaufsentscheidendes Argument ist daher die Fähigkeit der Litex AG, das Projektmanagement für ihre Kunden zu übernehmen und für eine reibungslose Projektdurchführung zu sorgen. Sasha Petschnig beschreibt, wie er zunächst Projektmanagement als Kernkompetenz des Unternehmens einführte und anschließend die Litex AG der Zertifizierung nach IPMA Delta® unterzog. Er schildert, wie das Assessment nach IPMA Delta® ablief und welchen Mehrwert es für sein Unternehmen brachte. Für ihn als Geschäftsführer ist das wertvollste Ergebnis der Zertifizierung eine strategische Road Map zur Weiterentwicklung des Projektmanagements.
von Barbara Brecht-Hadraschek
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Projektmanager, die eine Zertifizierung anstreben, benötigen eine fundierte Entscheidungshilfe für die Wahl des passenden Zertifizierungssystems. Im ersten Teil zeigte Barbara Brecht-Hadraschek, wie sich die drei wichtigsten Projektmanagement-Zertifizierungen auf dem internationalen Markt inhaltlich unterscheiden. In diesem zweiten und abschließenden Teil stellt sie Zulassungsbedingungen, Zeitaufwand, Kosten sowie Gültigkeit der verschiedenen Zertifikate von PMI, IPMA und PRINCE2 einander gegenüber.
von Barbara Brecht-Hadraschek
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Wer im Projektmanagement Karriere machen will, muss sich auch mit dem Thema Zertifizierung beschäftigen. Denn neben fachspezifischen Aus- und Weiterbildungen sind Personenzertifikate wichtige Karrierebausteine, die nicht nur die eigenen Projektmanagement-Kompetenzen belegen, sondern sich auch positiv auf das Gehalt auswirken, wie die Gehaltsstudie 2013 der GPM zeigt. Doch welcher Zertifizierungsstandard passt für einen selbst am besten? Barbara Brecht-Hadraschek gibt in diesem zweiteiligen Beitrag einen aktuellen Überblick über die drei wichtigsten Systeme auf dem internationalen Markt und liefert damit eine fundierte Entscheidungshilfe für Projektmanager, die eine Zertifizierung anstreben.
von Reinhard Wagner
8 Bewertungen
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Mit Veröffentlichung der "IPMA Organisational Competence Baseline" (IPMA OCB) Ende September 2013 beschritt die International Project Management Association (IPMA) einen neuen Weg im Projektmanagement. Die IPMA OCB beschreibt und spezifiziert die Kompetenzen von Organisationen, die diese benötigen, um ihre Strategien mit Projekten erfolgreich umzusetzen. Reinhard Wagner stellt die Herangehensweise der IPMA OCB vor, erläutert an Beispielen ihre Inhalte, zeigt die Verbindung zum Reifegradmodell IPMA Delta auf und vergleicht die IPMA OCB mit entsprechenden Standards des PMI.
von Jan Theiler
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Unternehmen wenden Projektmanagement-Standards an, um Projekte effizienter durchzuführen. Doch worin besteht der durch Standardisierung erzielbare Nutzen tatsächlich? Eine Studie des international institute of management in technology (iimt) der Universität Freiburg, Schweiz, ist diesem kontrovers diskutierten Thema auf den Grund gegangen. Jan Theiler erarbeitete mit erfahrenen Projektmanagement-Praktikern zentrale Fragestellungen wie: Für welche Projekte sind Standards sinnvoll? Wie stark sollen Standards angepasst werden? Ab wann rechnet sich der Einsatz? Die hieraus entwickelte Online-Umfrage brachte teilweise überraschende Ergebnisse.
von Martin Sedlmayer
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In welche Richtung wird sich das Projektmanagement in der Zukunft entwickeln? Was müssen Unternehmen tun, um ihre guten Projektleiter zu halten? Wird sich die Zertifizierung der IPMA oder des PMI durchsetzen? Diese und weitere Fragen stellte sich Martin Sedlmayer, zertifizierter Projektdirektor und Unternehmensberater. Er befragte Senior Projektleiter, Projektportfoliomanager und Führungskräfte aus der DACH-Region. Aus ihren Antworten leitete er zwölf Prognosen über die Zukunft des Projektmanagements ab.
von Reinhard P. Oechtering
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Die Rolle des Auftraggebers wird in Literatur und Praxis gegenüber der Rolle des Projektleiters vernachlässigt. Zu Unrecht – wie Reinhard P. Oechtering in seinem zweiteiligen Artikel darlegt. Der Auftraggeber ist für den Projekterfolg mindestens genauso wichtig wie der Projektleiter. Im ersten Teil leitet Oechtering die Auftraggeberverantwortung bei internen Projekten systematisch her und beschreibt sie im Zusammenspiel mit dem Projektleiter. Dabei plädiert er dafür, die Rolle des Auftraggebers klar zu definieren und zu leben.
von Prof. Dr. Frederik Ahlemann
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Welchen Nutzen bringen Projektmanagement-Standards? In welchen Bereichen werden sie verwendet? Welche Standards sind am weitesten verbreitet? Das Forschungszentrum für Informationssysteme in Projekt- und Innovationsnetzwerken (ISPRI) hat den tatsächlichen Einsatz von PM-Standards in Unternehmen untersucht und dabei Potenziale und Defizite aufgedeckt. Aus den Ergebnissen der Studie lassen sich für Entwickler von Standards und Anwender hilfreiche Handlungs- bzw. Auswahlempfehlungen ableiten.
von Dr. Georg Angermeier
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Was ist eigentlich Projektmanagement-Kompetenz? Die International Project Management Association (IPMA) sieht es als ihre zentrale Aufgabe, diese Frage zu beantworten, und liefert in der so genannten IPMA Competence Baseline (ICB) eine umfassende Definition. Nach knapp zweijähriger Entwicklungsarbeit verabschiedete die IPMA im März 2006 die Competence Baseline in der dritten und grundlegend erneuerten Version (ICB 3.0). Dr. Georg Angermeier beleuchtet die Neuerungen und die Konsequenzen für die darauf basierende IPMA-Zertifizierung.
von Dr. Georg Angermeier
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Mit knapp 400 Teilnehmern, einem dichten Fachprogramm, einer ausgebuchten Fachausstellung und der traditionell ausgiebig zelebrierten Verleihung des PM-Awards erfüllte das PM-Forum 2006 die Erwartungen der Besucher. Die Deutsche Gesellschaft für Projektmanagement konnte zugleich demonstrieren, dass es sich bei der von ihr organisierten Veranstaltung um das größte PM-Event in Deutschland handelt. Zwei Themen dominierten das Forum: Zum einen die Strategieumsetzung durch Projektmanagement, zum anderen das internationale Projektmanagement. Dr. Georg Angermeier besuchte die Veranstaltung und fasste seine Eindrücke für Sie zusammen.
von Nicolai Rathmann
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Im dritten und letzten Teil seiner Serie zu Zertifizierungen im Projektmanagement gibt Nicolai Rathmann Hilfestellungen für die Auswahl eines geeigneten Zertifizierungssystems und stellt in einem ausführlichen tabellarischen Vergleich die Programme von PMI und GPM/IPMA gegenüber.
von Nicolai Rathmann
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Im zweiten Teil seiner Artikelserie vergleicht Nicolai Rathmann die Zertifizierungssysteme vom Project Management Institute (PMI) und der Deutschen Gesellschaft für Projektmanagement (GPM) sowie deren fachliche Grundlagen. Diese Zertifizierungssysteme genießen international die größte Anerkennung und sind am weitesten verbreitet.
von Nicolai Rathmann
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Immer mehr Projektmanager entschließen sich dazu, ein Projektmanagement-Zertifikat zu erwerben. Den Markt für Zertifizierungen teilen sich im deutschsprachigen Raum vor allem die IPMA mit ihren nationalen Vertretungen GPM, pma und SPA sowie das Project Management Institute (PMI). Darüber hinaus gibt es mehrere kleinere Anbieter. Nicolai Rathmann stellt verschiedene Zertifzierungs-Systeme vor und liefert einen Überblick über Ablauf, Teilnahmevoraussetzungen und Kosten der Programme.
von Dr. Georg Angermeier
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Er ist immer unterwegs: Gregory Balestrero, Chief Executive Officer des Project Management Institutes (PMI), bereist die Welt und setzt sich dafür ein, dass Projektmanagement in Unternehmen der Stellenwert eingeräumt wird, der ihm gebührt. Nun war Gregory Balestrero zu Besuch in München, wo er am 11. Mai 2005 das PMI-Chapter besuchte. Im Vorfeld dieser Veranstaltung hatte das Projekt Magazin Gelegenheit, ihn zu den neuesten Entwicklungen und Trends im Projektmanagement zu befragen. Er berichtete über die Pläne des PMI und beantwortete Fragen zu den Neuerungen des PMBOK® und dem OPM3®-Standard.
von Bruno Jenny
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Es ist kaum zu übersehen, dass in vielen Unternehmen keine "professionellen" Projektmanager am Werk sind und in vielen Managementetagen diesem anspruchsvollen Beruf immer noch zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird. Projekterfolge können und dürfen heute aber kein Zufall mehr sein, da das Überleben einer Firma immer mehr davon abhängt. Umso wichtiger ist es, qualifizierte Projektleiter heranzuziehen, denn diese stellen einen unmittelbaren Schlüsselfaktor für den Unternehmenserfolg dar. Bruno Jenny zeigt, dass dies nur mit einer unternehmensweit gelebten Projektkultur und einem klar definierten Fachkarriere-Modell für Projektleiter gelingen kann.
von Dr. Georg Angermeier
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"Normen leisten zum Wirtschaftswachstum einen größeren Beitrag als Patente und Lizenzen", sagt eine Studie des Fraunhofer Instituts für Systemtechnik und Innovationsforschung. Wer sich jedoch im Projektmanagement an Normen orientieren will, findet sich schnell in einem Dschungel widersprüchlicher Begriffe wieder. Dr. Georg Angermeier gibt einen Überblick der wichtigsten Normen und Verbandsrichtlinien, zeigt deren Vor- und Nachteile auf und gibt praktische Empfehlungen zum Umgang mit dem Projektmanagement-Jargon.
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