PM-Kanon

Der PM-Kanon aus dem Jahr 2000 war bis 2008 die National Competence Baseline für die Bundesrepublik Deutschland. Er wurde herausgegeben von der Deutschen Gesellschaft für Projektmanagement e.V. und beruhte auf der 1999 erschienenen IPMA Competence Baseline 2.0.

Der PM-Kanon diente als:

  • Orientierungshilfe über das Fachgebiet Projektmanagement
  • Grundlage zur Selbsteinschätzung in der Projektmanagement-Kompetenz
  • Normatives Dokument für die Kompetenz im Projektmanagement
  • Basis für die deutsche Zertifizierungsstelle für Projektmanagement (PM-ZERT)
  • Selbstbewertungsgrundlage für Personen, die sich zertifizieren lassen wollen
  • Beurteilungsstruktur für die Assessoren von PM-ZERT
Der PM-Kanon definiert hierfür vier Kompetenzbereiche:
  • Grundlagen-Kompetenz
  • Soziale Kompetenz
  • Methoden-Kompetenz
  • Organisations-Kompetenz

Seit 2008 gilt die IPMA Competence-Baseline 3.0 als Zertifizierungsgrundlage, ab 2009 ist sie verbindlich.

Die im Juli 2008 erschienene deutsche Übersetzung der ICB 3.0 ersetzt den PM-Kanon als National Competence Baseline.

Relevante Beiträge im Projekt Magazin
von Dr. Georg Angermeier
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Was ist eigentlich Projektmanagement-Kompetenz? Die International Project Management Association (IPMA) sieht es als ihre zentrale Aufgabe, diese Frage zu beantworten, und liefert in der so genannten IPMA Competence Baseline (ICB) eine umfassende Definition. Nach knapp zweijähriger Entwicklungsarbeit verabschiedete die IPMA im März 2006 die Competence Baseline in der dritten und grundlegend erneuerten Version (ICB 3.0). Dr. Georg Angermeier beleuchtet die Neuerungen und die Konsequenzen für die darauf basierende IPMA-Zertifizierung.
von Nicolai Rathmann
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Im dritten und letzten Teil seiner Serie zu Zertifizierungen im Projektmanagement gibt Nicolai Rathmann Hilfestellungen für die Auswahl eines geeigneten Zertifizierungssystems und stellt in einem ausführlichen tabellarischen Vergleich die Programme von PMI und GPM/IPMA gegenüber.
von Nicolai Rathmann
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von Nicolai Rathmann
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Es ist kaum zu übersehen, dass in vielen Unternehmen keine "professionellen" Projektmanager am Werk sind und in vielen Managementetagen diesem anspruchsvollen Beruf immer noch zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird. Projekterfolge können und dürfen heute aber kein Zufall mehr sein, da das Überleben einer Firma immer mehr davon abhängt. Umso wichtiger ist es, qualifizierte Projektleiter heranzuziehen, denn diese stellen einen unmittelbaren Schlüsselfaktor für den Unternehmenserfolg dar. Bruno Jenny zeigt, dass dies nur mit einer unternehmensweit gelebten Projektkultur und einem klar definierten Fachkarriere-Modell für Projektleiter gelingen kann.
von Dr. Georg Angermeier
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"Normen leisten zum Wirtschaftswachstum einen größeren Beitrag als Patente und Lizenzen", sagt eine Studie des Fraunhofer Instituts für Systemtechnik und Innovationsforschung. Wer sich jedoch im Projektmanagement an Normen orientieren will, findet sich schnell in einem Dschungel widersprüchlicher Begriffe wieder. Dr. Georg Angermeier gibt einen Überblick der wichtigsten Normen und Verbandsrichtlinien, zeigt deren Vor- und Nachteile auf und gibt praktische Empfehlungen zum Umgang mit dem Projektmanagement-Jargon.
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