Bilder im Kopf – So merken Sie sich Personennamen

Kennen Sie das auch? Ihnen wird jemand vorgestellt, doch schon kurze Zeit später haben Sie den Namen wieder vergessen. Sehnlichst wünschen Sie sich ein besseres Gedächtnis, da Sie als Projektleiter mit häufig wechselnden Ansprechpartnern zu tun haben. Mit der richtigen Technik ist es allerdings gar nicht schwer, sich selbst ungewohnte Namen dauerhaft zu merken. Wichtig ist nur, dass Sie dazu ein passendes "Kopfkino" mit einprägsamen Bildern entwickeln. Wie das geht, zeigt der Gedächtnistrainer Oliver Geisselhart in diesem Tipp.

Als Projektmanager haben Sie mit vielen, oft wechselnden Ansprechpartnern zu tun. Ob in großen Teams innerhalb des eigenen Unternehmens oder bei internationalen Projekten – permanent treten Sie in Kontakt mit Leuten, die Sie noch nicht kennen oder nur einmal flüchtig getroffen haben. Peinlich, wenn Sie einem Projektmitarbeiter – womöglich noch in einem anderem Kontext, z.B. auf einer Party – wiederbegegnen und Ihnen fällt weder sein Name ein noch was Sie mit ihm im letzten Meeting besprochen haben. Umso peinlicher wird es, wenn er sich gut an Ihren Namen erinnern kann und Sie freudig mit den Worten begrüßt: "Herr Brettschneider, konnten Sie die offenen Punkte schon klären?"

In solche unangenehmen Situationen brauchen Sie künftig nicht mehr geraten. Dieser Tipp zeigt Ihnen verschiedene, einfach anzuwendende Techniken, mit denen Sie Namen ganz leicht im Gedächtnis behalten können. Suchen Sie sich die Methode heraus, die Sie am meisten anspricht.

Bilder aus Namenssilben entwickeln

Unser Gedächtnis kann Bilder wesentlich einfacher speichern als reine Zahlen oder Fakten. So ist es z.B. möglich, sich mit Bildern Listenpunkte oder Zahlenkombinationen zu merken (siehe hierzu "Tipp: Bilder im Kopf – Wichtiges leicht gemerk", Projekt Magazin 14/2010).

Dieses Denken in Bildern hilft Ihnen auch, sich leichter Namen zu merken. In der Regel erzeugt ein Name nicht gleich ein Bild im Kopf. Selbstverständlich gibt es Ausnahmen, wie z.B. Fleischhauer oder Nussbaum. Bei solchen Namen ist es relativ einfach, ein passendes Bild zu der Person zu finden – besonders, wenn Herr Fleischhauer in einer Metzgerei arbeitet und Herr Nussbaum in einer Tischlerei.

Bei Namen wie Landerpfeiffer, Ahlschwetz oder fremdländisch klingenden Namen, wie z.B. Scherwinski, fällt es einem schon schwerer, diese in Erinnerung zu behalten. Gerade im zuletzt genannten Fall sollten Sie es sich angewöhnen, den Namen zu wiederholen. Durch Ihr eigenes richtiges Aussprechen des Namens prägen Sie ihn sich umso besser ein.

Um sich schwierige Namen leichter zu merken, ist es notwendig, die Namensteile in Bilder zu verwandeln. Teilen Sie den Namen in seine Silben und versuchen Sie, daraus Bilder zu entwickeln, die klanglich mit der entsprechenden Silbe – oder auch mit mehreren Silben – übereinstimmen. Bei der Wahl der Bilder reicht es für unser Gehirn aus, dass die Bilder den Namenssilben ähneln, z.B. "Aal" für "Ahl".

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