Resilienz aufbauen und gezielt Raum für Pausen und Entspannung schaffen Gelassenheit statt Überforderung: 5 Tipps für Ihr Stressmanagement

5 Tipps für effektives Stressmanagement und mehr Gelassenheit

Stress ist allgegenwärtig – doch wir können lernen, ihn gelassener zu bewältigen. Mit einfachen Übungen, mehr Achtsamkeit, gezielten Pausen und praxiserprobten Tipps stärken Sie Ihre Resilienz und bringen mehr Ruhe in Ihren Alltag.

Management Summary

Resilienz aufbauen und gezielt Raum für Pausen und Entspannung schaffen Gelassenheit statt Überforderung: 5 Tipps für Ihr Stressmanagement

5 Tipps für effektives Stressmanagement und mehr Gelassenheit

Stress ist allgegenwärtig – doch wir können lernen, ihn gelassener zu bewältigen. Mit einfachen Übungen, mehr Achtsamkeit, gezielten Pausen und praxiserprobten Tipps stärken Sie Ihre Resilienz und bringen mehr Ruhe in Ihren Alltag.

Management Summary

Stress überrollt uns oft wie eine Welle. Und gerade das Jahresende hat es wirklich in sich: Projektabschlüsse meistern, die Budgetplanung für das kommende Jahr aufstellen und nebenbei noch Weihnachtsgeschenke kaufen, ein Silvestermenü für zehn Personen planen und irgendwo einen kurzen Skitrip hineinquetschen. Da scheint Anspannung unvermeidlich … Aber nicht in diesem Jahr! Unsere Hacks zeigen Ihnen, wie Sie gesund mit Stress umgehen können und dabei möglichst gelassen bleiben. Denn wie schon der Achtsamkeitsforscher Jon Kabat-Zinn gesagt hat:

"Du kannst die Wellen nicht stoppen, aber du kannst lernen, zu surfen."

Ab jetzt heißt es: Auf der Stresswelle surfen, statt darin unterzugehen!

Standortbestimmung: Wie gestresst sind Sie?

In Zeiten, in denen gerade sehr viel zu tun ist, schalten Körper und Kopf bei mir oft in den Autopiloten. Ich arbeite meine To-do-Listen ab und die Frage, wie es mir gerade überhaupt geht, rückt in den Hintergrund. Dabei ist es wichtig, auch einmal in sich hineinzuhören und zu überlegen, was man selbst gerade braucht. Starten wir also mit einer Standortbestimmung – hierfür bieten sich drei Übungen an:

  1. Körperwahrnehmung: Schließen Sie Ihre Augen und nehmen Sie eine bequeme, entspannte Position ein (im Sitzen oder im Liegen). Gehen Sie nun nach und nach alle Ihre Körperteile durch: von den Füßen bis zum Kopf, erst die eine Seite, dann die andere. Konzentrieren Sie sich vollkommen auf die jeweilige Stelle und horchen Sie in sich hinein: Wie geht es meinem Nacken im Moment? Fühlt er sich verspannt an? Wie fühlt sich meine rechte Hand an, wenn ich meinen Fokus auf sie richte? Versuchen Sie, nicht zu werten, sondern einfach wahrzunehmen.
  2. Gedankenfluss: Schließen Sie die Augen und nehmen Sie eine entspannte Position ein, gerne auch einen Schneidersitz. Stellen Sie sich einen Fluss vor. In diesem Fluss schwimmen Ihre Gedanken, sie fließen einfach mit dem Strom mit. Achten Sie nicht auf die einzelnen Gedanken, sondern lassen Sie sie vorbeiziehen und beobachten Sie sie. Öffnen Sie Ihre Augen und reflektieren Sie: Sind gerade viele Gedanken vorbeigezogen? Ist mein Kopf sehr voll?
  3. Stresstest: Nach den Imaginationsübungen, in denen Ihre Wahrnehmung im Fokus steht, kommt das Schwarz-auf-Weiß-Ergebnis: Nehmen Sie sich einen kurzen Moment Zeit und machen Sie den Stresstest! Ulrike Balke-Holzberger hat ihren Artikel “Resilienz-Test: Wie gut geht es mir beruflich und privat?” als Standortbestimmung entwickelt und liefert darin wertvolle Tipps für Ihre individuelle Lage.

Stress gehört zum Leben – entscheidend ist der Umgang damit

Stress ist nicht per se schlecht – es gibt den Eustress, der uns motiviert und antreibt, aber eben auch den Distress, der uns belastet. Ein Leben ganz ohne Stress hört sich vielleicht erst einmal traumhaft an, ist aber nicht realistisch. Und dann gibt es privat und beruflich eben auch viele Faktoren, die wir selbst gar nicht steuern können. Reagieren müssen wir darauf trotzdem: die Wohnung wird wegen Eigenbedarfs gekündigt, im Projekt gibt es Verzögerungen bei externen Lieferanten etc.

Weil wir stressige Situationen nicht immer selbst beeinflussen und vermeiden können, ist es essenziell, einen guten Umgang damit zu erlernen. Und das gelingt durch den Aufbau von Resilienz. Der Begriff bezeichnet die Fähigkeit, Herausforderungen gelassen zu meistern und gestärkt daraus hervorzugehen.

Resiliente Personen bewältigen Krisen leichter und ohne Schaden davonzutragen. Sie erholen sich schneller von Stresssituationen und haben ein geringeres Risiko für psychische Erkrankungen wie Angststörungen oder Depressionen. Je höher Ihre Resilienz, desto gelassener und ruhiger bleiben Sie in schwierigen Situationen. Außerdem können Sie so Herausforderungen und Krisen besser meistern, was wiederum einen positiven Einfluss auf das Selbstvertrauen und den Selbstwert hat. Und das Gute daran: Resilienz ist nicht angeboren, wir können sie aktiv trainieren und verbessern.

Christian Bremer stellt Ihnen in seinem Artikel “Stress bewältigen mit 4 Techniken" Wege vor, mit denen Sie resilienter werden können, u.a. "Meine Minute" und "Runter von der Palme!".

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