Buchtipps für alle, die mehr bewegen wollen Diese fünf Bücher müssen Projektmanagende lesen

Diese fünf Bücher müssen Projektmanagende lesen

Fünf inspirierende Bücher für Projektmanagende, die neue Perspektiven suchen: Von sinnvoller Kommunikation über kluges Verhandeln bis zu moderner Führung und wertvollem Scheitern – diese Lektüren bringen frischen Wind in Ihren Projektalltag.

Management Summary

Buchtipps für alle, die mehr bewegen wollen Diese fünf Bücher müssen Projektmanagende lesen

Diese fünf Bücher müssen Projektmanagende lesen

Fünf inspirierende Bücher für Projektmanagende, die neue Perspektiven suchen: Von sinnvoller Kommunikation über kluges Verhandeln bis zu moderner Führung und wertvollem Scheitern – diese Lektüren bringen frischen Wind in Ihren Projektalltag.

Management Summary

Das neue Jahr ist da und mit ihm auch all die guten Vorsätze. Die Klassiker: öfter ins Fitnessstudio gehen, gesünder essen oder mehr lesen. Zumindest bei Letzterem können wir Ihnen behilflich sein – mit diesen fünf Buchtipps für Projektmanagende.

Fakt ist: Der Alltag als Projektführung ist anstrengend, und zwischen Deadlines und der nächsten Stakeholderpräsentation bleibt selten Zeit zum Durchatmen, geschweige denn zum Lesen. Und doch sind es oft genau die Bücher außerhalb der klassischen Projektmanagement-Literatur, die unseren Blick weiten, Denkgewohnheiten aufbrechen und damit ganz konkret beeinflussen, wie wir Projekte steuern, mit Menschen arbeiten und Entscheidungen treffen.

In dieser Liste treffen Sie deshalb nicht auf die üblichen Standardwerke und Guides, die in jedem Projektmanagement-Seminar erwähnt werden. Stattdessen haben wir Bücher ausgewählt, die inspirieren, herausfordern und im Kopf bleiben.

Frag immer erst: Warum (Simon Sinek)

224 Seiten, Redline Verlag, 20 Euro

Sineks Bestseller beruht auf dem bekannten TEDxTalk "Start with why" von 2009, der um einige Inhalte ergänzt wurde. Inhaltlich kreist das Buch um eine zentrale Entdeckung: Menschen lassen sich nicht vom Was begeistern, sondern vom Warum, das hinter dem Handeln steht. Sie folgen nicht den Taten, sondern der Überzeugung. Dafür liefert Sinek in seinem Buch einige bekannte Beispiele: etwa das Unternehmen Apple und seinen Gründer Steve Jobs, für den das Warum immer darin bestand, formschöne und benutzerfreundliche Technik zu produzieren, die den vorherrschenden Status quo herausfordert.

Von dieser Erkenntnis ausgehend entwickelt Sinek den "Golden Circle", ein Modell, das aus drei konzentrischen Kreisen besteht, und sich mit dem Was, dem Wie und dem Warum auseinandersetzt.

Drei konzentrische Kreise. Im äußersten steht Was, im mittleren Wie und im zentralen Kreis Warum.
Bild 1: Der Golden Circle nach Simon Sinek

Der Golden Circle zeigt: Alle Unternehmen wissen, was sie tun. Viele wissen, wie sie es tun. Doch das Wissen um das Warum und dessen Kommunikation trennt schließlich die Spreu vom Weizen – nur noch wenige Topunternehmen sind im innersten Kreis verortet – beim Warum.

Wie können Sie diese Erkenntnis auf Ihren Arbeitsalltag anwenden? Konzentrieren Sie sich bei Ihrer Stakeholderkommunikation auf das Warum. Der Golden Circle kann früh Klarheit darüber schaffen, weshalb das Projekt für alle Beteiligten sinnvoll ist, etwa indem Sie ihn für die Erstellung des Projektsteckbriefs zurate ziehen. Das Warum stellt den Zweck und das Ziel dar und motiviert die Stakeholder, das Projekt zu unterstützen. Was sie in dem Projekt tun, können alle erklären – das Warum macht den Unterschied.

Buchcover: Frag immer erst: warum
Hier gehts zum Buch

Das Harvard-Konzept (Roger Fisher, William Ury, Bruce Patton)

336 Seiten, Deutsche Verlags-Anstalt, 32 Euro

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