Die Kunst der Gesprächsführung

Jeder hat schon einmal die Erfahrung gemacht, dass ein Gespräch entgleitet und in eine Richtung geht, die keiner der Gesprächspartner angestrebt hat. Am Ende ist keine der offenen Fragen geklärt, man ist frustriert und im schlimmsten Fall mit dem Gesprächspartner zerstritten. Mit einer guten Gesprächsführung kann man solche Probleme vermeiden und auch mit Personen, die eine ganz andere Meinung vertreten als man selbst, gute und konstruktive Gespräche führen. George Pennington erklärt in seinem Artikel, welche Regeln man beachten sollte, um das Gesprächsziel im Blick zu behalten und das Gespräch zu einem guten Ende zu bringen.

Bestimmt haben auch Sie schon einmal die Erfahrung gemacht, dass Ihnen ein Gespräch entgleitet und in eine Richtung geht, die weder Sie noch Ihr Gesprächspartner angestrebt hatten. Man verzettelt sich in Details, wird emotional oder redet aneinander vorbei. Am Ende ist keine der offenen Fragen geklärt, man ist frustriert und im schlimmsten Fall mit dem Gesprächspartner zerstritten.

Da gute Kommunikation in der Projektarbeit entscheidend zum Projekterfolg beiträgt, ist es hier besonders wichtig, Gespräche konstruktiv zu gestalten. Zum Glück gibt es bestimmte Gesetzmäßigkeiten und Regeln, an die man sich halten kann, um ein Gespräch zu einem guten Ende zu bringen. Dieser Artikel soll einen kurzen Überblick geben über die Faktoren, die man dabei beachten sollte.

Gesprächsplanung

Zunächst muss Klarheit darüber bestehen, was mit dem Gespräch erreicht werden soll. Bei komplexeren Gesprächen lohnt es sich, mit Bleistift und Papier vorab eine Art "Gesprächsplan" zu erstellen, der während des Gesprächs als Leitfaden dient. In ihm sollten die Ziele des Gesprächs klar formuliert sein. Die Ziele des Gesprächspartners sollten, soweit sie vorher bekannt sind, ebenfalls aufgelistet werden. Alle zusätzlichen Gedanken und Überlegungen, die beim Erstellen des Gesprächsplans auftauchen, sollten als Randbemerkungen gleich hinzugefügt werden. Zum Beispiel denkbare Alternativen zum Idealziel, die Grenzen denkbarer Zugeständnisse, eine Liste möglicher "Einsteiger" wie auch eventuelle Fettnäpfchen. Wenn Sie z.B. den Auftraggeber dazu bewegen wollen, die Lieferfrist um zwei Wochen zu verlängern, sollten Sie sich bereits vorher überlegen, ob Sie bestimmte Teillieferungen vorziehen können, die der Auftraggeber für seine Weiterarbeit unbedingt benötigt. Auch Warnungen an sich selber wie z.B. "Nicht aufregen!" oder "Denk bevor Du sprichst!" können Sie im Leitfaden notieren. Auf diesen Leitfaden sollten Sie während des Gesprächs gelegentlich einen Blick werfen.

Das Setting

Auch sollte man sich überlegen, wo das Gespräch geführt werden soll. Für manche Gespräche eignet sich eine zufällige Begegnung auf der Straße oder auf dem Gang bestens. Für andere, wichtigere Gespräche sollte der Ort mit Bedacht gewählt werden. Das eigene Büro schafft eine andere Atmosphäre, als das Büro des Gesprächspartners. In manchen Fällen ist ein neutraler Treffpunkt vorzuziehen, etwa ein Lokal oder ein gemeinsamer Spaziergang.

Im Büro macht es auch einen Unterschied, ob der "Einladende" hinter seinem Schreibtisch hervorkommt, um sich z.B. mit dem anderen an einen anderen Tisch zu setzen, oder ob er hinter dem Schreibtisch bleibt, quasi als Demonstration seiner Amtsfunktion. (Wenn der Schreibtischstuhl auch noch etwas höher ist, als der Besucherstuhl, ist die Botschaft schon klar, bevor überhaupt ein Wort gefallen ist: "Ich habe hier das Sagen!" Solche "Erniedrigungen" des Gesprächspartners haben mit guter Gesprächsführung nichts zu tun.)

Die Wahl des richtigen Zeitpunkts ist ebenfalls wichtig. Am Anfang des Tages sind Menschen in ein

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