Teamentwicklung mit dem 8S Stärkeprofil® Wie stärkeorientiertes Führen die Leistung Ihres Projektteams steigert

Wie stärkeorientiertes Führen die Leistung Ihres Projektteams steigert

Stärkeorientiertes Führen kann den Erfolg von Projekten entscheidend beeinflussen. Erfahren Sie in diesem Artikel, wie Sie Ihr Team mit dem 8S Stärkeprofil® für eine dynamische und effektive Zusammenarbeit optimal zusammenstellen.

Management Summary

Teamentwicklung mit dem 8S Stärkeprofil® Wie stärkeorientiertes Führen die Leistung Ihres Projektteams steigert

Wie stärkeorientiertes Führen die Leistung Ihres Projektteams steigert

Stärkeorientiertes Führen kann den Erfolg von Projekten entscheidend beeinflussen. Erfahren Sie in diesem Artikel, wie Sie Ihr Team mit dem 8S Stärkeprofil® für eine dynamische und effektive Zusammenarbeit optimal zusammenstellen.

Management Summary

Das Projektmeeting steht an, die ersten Mitarbeitenden treffen ein und vertiefen sich sogleich angeregt in lebhaften Small Talk. Kurze Zeit später betritt Ben unauffällig den Raum, nickt kurz und setzt sich an einen freien Platz. Er klappt sein Notebook auf und arbeitet.

Die Blicke der anderen wandern irritiert durch den Raum. Von Kopfschütteln bis resignierte Ignoranz ist alles vertreten. Da hallt provozierend ein überfreundliches "Guten Morgen" durch den Raum: "Hatten wir uns nicht darauf geeinigt, dass wir zumindest grüßen, wenn wir den Raum betreten?" Nun ist Ben irritiert. Er hatte doch genickt?

Die Stimmung hat bereits vor Beginn des Termins einen Tiefpunkt erreicht. Solche Szenen ereignen sich täglich in Unternehmen. Missverständnisse führen zu Frust, die Kommunikation wird immer schwieriger.

In diesem Artikel betrachten wir die natürlichen Stärken von Menschen, basierend auf dem körpereigenen Belohnungssystem sowie den Präferenzen des Gehirns. Wir leiten die Motive aus unserem Belohnungssystem, also die, die eine Belohnungsausschüttung versprechen, ab und verstehen, warum es immer wieder schwierig sein kann, konstruktiv zusammenzuarbeiten. Darüber hinaus erarbeiten wir die Vorzüge von positiver, stärkeorientierter Führung, mit der es gelingt, ein Team zu formen, das mit Spaß und Motivation erfolgreiche Ziele verfolgt und erreicht.

Motivation im Team: Die Rolle von Stress und individuellen Bedürfnissen

Komplexität durch hohe Dynamik und Schnelllebigkeit ist oft eine große Herausforderung. Ein Schlüsselfaktor, diese zu bewältigen, ist eine klare und effiziente Kommunikation. Transparente und eindeutige Kommunikationswege helfen, Missverständnisse zu vermeiden, und sorgen dafür, dass alle Teammitglieder auf dem gleichen Stand sind. Menschen kommunizieren auf Grund der Motive des körpereigenen Belohnungssystems unterschiedlich. Oftmals kommt es dadurch zu Missverständnissen und Reibungen. Einige lieben Small Talk, während andere davon genervt sind.

Hinzu kommen neben dem Belohnungsantrieb noch die persönlichen Befindlichkeiten: "Ich habe das letzte Mal nachgegeben, ich bin nicht schon wieder dran. Und außerdem kann auch mein Gegenüber mal einen Fehler zugeben." Wer kennt solche Gedanken oder Äußerungen nicht? Manchmal sind Meetings verfahren. Konflikte scheinen unlösbar. Ideen können nicht frei fließen, die Kreativität wird gehemmt. Um aus dieser Falle zu entkommen, ist eine Kultur der Offenheit und des gegenseitigen Respekts wichtig. Es ist hilfreich, verschiedene Perspektiven im Team zu erkunden und zu respektieren, anstatt sich auf den eigenen Standpunkt zu versteifen.

Körper unter Stress

Damit wir tolerant, aufgeschlossen und flexibel agieren können, sollte unser Gehirn möglichst wenig gestresst sein. Nur dann gelingt es, sich auf Menschen und andere Perspektiven einzulassen. Doch genau diesen "relaxten" Zustand erleben wir nur selten im beruflichen Alltag. Hier herrschen Leistungsdruck, Deadlines und Dank diverser Messenger-Systeme viel zu wenig hochkonzentrierte Arbeitszeit. Das bedeutet für unser Gehirn sowie unseren Körper Dauerstress. Neurotransmitter und Hormone wie beispielsweise Cortisol werden ausgeschüttet, und statt uns auf Tätigkeiten und Projekte zu freuen, würden viele von uns lieber "flüchten". Denn die Aussicht auf Erfolg bzw. auf die Befriedigung unserer ureigenen Bedürfnisse ist im Arbeitsalltag selten gegeben.

Für unseren Körper bedeutet dieser Stress, dass wir immer weniger Motivation, also positive Handlungsenergie, zur Verfügung haben. Die aktiven Botenstoffe führen wiederum dazu, dass wir weniger flexibel, tolerant und aufgeschlossen sind.

In der Zusammenarbeit von Teams kommen damit verschiedene Aspekte zusammen. Sowohl die Motive der einzelnen Mitarbeitenden als auch die der Führungskraft können unterschiedlich sein. Und das wirkt.

Vom Motiv zur Belohnung – was sind Stärken?

Bei Stärken geht es nicht um Fähigkeiten. Prinzipiell können wir alles erlernen. Stärken basieren auf dem körpereigenen Belohnungs- bzw. Motivationssystem.

Erfolgsfaktor Motivationssystem

Motivation ist der Motor, der uns antreibt, Dinge zu tun oder aber eben sie zu lassen. Unsere Beweggründe kommen aus unserem körpereigenen Belohnungssystem. Erledigen wir Aufgaben, die uns liegen, wird unbewusst eine Belohnungserwartung ausgelöst. Das gibt uns Antrieb. Unter anderem wird Dopamin freigesetzt, das Hormon, das uns handeln lässt. Beim Erreichen unseres Ziels werden wiederum körpereigene Opiate ausgeschüttet. Wir erleben ein Gefühl von Zufriedenheit und Erfolg. Mit den richtigen Neurotransmittern und Hormonen im Blut verfügen wir also über die idealen Botenstoffe, die unser Engagement und unsere Motivation weiter steigern.

Muster und Gehirnpräferenzen

Neben den Motiven bevorzugt jedes Gehirn bestimmte Denk- und Verhaltensweisen. Diese Präferenzen zeigen sich in den Aktivitäten, die wir als mühelos oder besonders befriedigend empfinden. Beispielsweise kann eine Person, die eine Präferenz für analytisches Denken hat, komplexe Probleme und Datenanalysen als besonders anregend empfinden.

Andere Menschen wiederum lieben es, verschiedenste Themen gleichzeitig zu bespielen, und produzieren andauernd neue Ideen und Impulse, die sie auch gern gleich kommunizieren. Diese Präferenzen sind tief in unseren neuronalen Verbindungen verankert und beeinflussen, wie wir Informationen verarbeiten und welche Tätigkeiten wir bevorzugen.

Liegt uns eine Aufgabe, erwarten wir dementsprechende Ergebnisse. Wir erleben erneut die positive Handlungsenergie.

Den körpereigenen Energie-Akku im Blick behalten

Klassische Persönlichkeitsmodelle gehen davon aus, dass z.B. extrovertierte Menschen ihre Energie aus der Interaktion mit anderen Menschen und der Aufmerksamkeit von anderen schöpfen. Wichtig ist, dass wir immer Energie verbrauchen. Deshalb ist das Verständnis der Unterscheidung von Belohnung versus Energie elementar wichtig.

Bei den natürlichen Stärken wird zwischen der Ausschüttung von Antriebsenergie durch eine Belohnungserwartung (Kick/Trigger) und dem Verbrauch der Körperenergie differenziert. Fatal ist, dass das Bedürfnis nach Befriedigung stets ausgeprägter ist als der Wunsch nach Erholung. Ein permanentes und zu starkes Ausreizen des Belohnungssystems kann zu chronischer Überlastung und Dauerstress führen. Ähnlich einem Burn-out ist man zwar körperlich erschöpft, allerdings gleichzeitig noch immer hochmotiviert.

Die Stärken auf neurobiologischer Basis gehen über die psychologische Kategorisierung von extrovertiert und introvertiert hinaus.

Stärken aus Sicht des 8S Stärkeprofil®

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