Mind Mapping Tools für Projekte

Gerade für die Anfangsphase eines Projekts, aber auch für das Management von weniger komplexen Projekten gibt es Software-Lösungen, die auf der Mind Mapping Methode beruhen. Zwei Vertreter davon sind MindManager Pro 6 von Mindjet und OpenMind 2 Business von MatchWare, die beide über leistungsfähige Funktionen verfügen, um einfache Projekte zu managen. Dieter Schiecke und Norbert Schuster stellen die unterschiedlichen Ansätze beider Programme vor.

Spricht man von Projektmanagement, denkt man meist auch an Softwarelösungen, die den Projektmanager mit Hilfe der Netzplantechnik bei seiner Aufgabe unterstützen. Die wohl allgemein und branchenunabhängig bekannteste PM-Software ist Microsoft Project, darüber hinaus bieten viele weitere Hersteller umfangreiche und leistungsstarke Softwareunterstützung an. Bevor man sich jedoch an die Projektplanung mit einem solchen Tool macht, sollte man prüfen, ob die Projektkomplexität überhaupt zum eingesetzten Tool passt: Es hat wenig Sinn, kleine und eher übersichtliche Projekte mit einer komplexen Software zu managen, die umfassende Einarbeitung erfordert. Aber auch wenn der Projektumfang ein komplexes Tool rechtfertigt, bietet dieses gerade in der Anfangsphase eines Projekts nicht immer die gewünschte Unterstützung, wenn es z.B. um das Sammeln von Projekt-Aufgaben und -Informationen geht.

Es gibt jedoch Alternativen, die unter den oben genannten Bedingungen als Ersatz bzw. sinnvolle Ergänzung zu PM-Software in Frage kommen. Zwei Vertreter dieser Werkzeuge sowie der damit verbundenen Arbeitsweisen stellten wir Ihnen in diesem Beitrag vor. Beide basieren auf der Mind Mapping Methode®:

  • MindManager Pro 6 von Mindjet und
  • OpenMind 2 Business von MatchWare.

Sowohl MindManager als auch OpenMind bieten komfortable Möglichkeiten, um die in der Startphase benötigten Informationen für den ersten Projektplan - auch bei komplexen Projekten - zu sammeln und anschließend an eine explizite PM-Software zu übergeben. Darüber hinaus stellen beide Programme leistungsfähige Funktionen zur Verfügung, um einfachere Projekte komplett vom Start bis zum Ende zu managen. Die Hersteller verfolgen dabei allerdings recht unterschiedliche Ansätze, die wir in diesem Artikel näher beleuchten möchten.

Der Projekt-Start

Beim Start eines Projekts ist es hilfreich, zunächst alle Projekt-Aufgaben und -Informationen in einer Art Brainstorming zu sammeln. Dieses Vorgehen bietet gegenüber dem systematischen Erstellen eines Projektstrukturplans zahlreiche Vorteile (siehe Artikel " Von der Mind Map zum Projektstrukturplan", Ausgabe 07/2003). MindManager und OpenMind bieten beide eine komfortable und leistungsstarke, auf der Mind Mapping Methode basierende Umgebung.

Bild 1: Mind Map zum Thema Projektmanagement.

Sammeln und definieren der Projektaufgaben

Für das Sammeln und Definieren der Projektaufgaben bieten beide Produkte den sehr komfortablen Brainstorming-Modus, bei dem die Aufgaben - ungeachtet ihrer Reihenfolge - einfach in die Map eingegeben werden. Die Konzentration ist dabei allein auf die Aufgabendefinition gerichtet. OpenMind ordnet die gesammelten Aufgaben jeweils automatisch als eigene Hauptzweige an, was bei einer großen Anzahl von Aufgaben etwas unübersichtlich wirkt. Es empfiehlt sich daher, schon während des Brainstormings Unterzweige anzulegen und so erste Strukturen zu schaffen.

Der Brainstorming-Modus von MindManager orientiert sich an der

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