Interview mit den Mindjet-Gründern

MindManager – Eine Lebensgeschichte

Mit 25 Jahren erkrankte Mike Jetter an Leukämie. Sein Wunsch, der Welt ein Vermächtnis zu hinterlassen, war der Anstoß für die Entwicklung des MindManagers. Ein ehrgeiziger Plan zu einer Zeit, in der Computer noch im textbasierten Dos- und Unixmodus arbeiteten. Anlässlich des kürzlich in Deutschland erschienenen Buchs "Cancer Code" traf sich Petra Berleb mit den beiden in München. Das Interview beleuchtet die neue Version X5 und die Zukunftspläne für den MindManager, aber auch die Hintergründe der Buchveröffentlichung und das Leben der Jetters nach der Krankheit.
Interview mit den Mindjet-Gründern

MindManager – Eine Lebensgeschichte

Mit 25 Jahren erkrankte Mike Jetter an Leukämie. Sein Wunsch, der Welt ein Vermächtnis zu hinterlassen, war der Anstoß für die Entwicklung des MindManagers. Ein ehrgeiziger Plan zu einer Zeit, in der Computer noch im textbasierten Dos- und Unixmodus arbeiteten. Anlässlich des kürzlich in Deutschland erschienenen Buchs "Cancer Code" traf sich Petra Berleb mit den beiden in München. Das Interview beleuchtet die neue Version X5 und die Zukunftspläne für den MindManager, aber auch die Hintergründe der Buchveröffentlichung und das Leben der Jetters nach der Krankheit.

Mike Jetter - CTO,
Bettina Jetter - CEO
www.mindjet.com/de/

Mit 25 Jahren erkrankte Mike Jetter an Leukämie. Sein Wunsch, der Welt ein Vermächtnis zu hinterlassen, war der Anstoß für die Entwicklung des MindManagers. Ein ehrgeiziger Plan zu einer Zeit, in der Computer noch im textbasierten Dos- und Unixmodus arbeiteten. Unter dem Dach der Firma Mindjet, die Mike Jetter gemeinsam mit seiner Frau Bettina gründete, entstand die Visualisierungssoftware.

Später, als erfolgreiche Unternehmer, hielten die Jetters fest, wie die Krankheit ihr (Berufs-)Leben veränderte. Anlässlich des kürzlich in Deutschland erschienenen Buchs "Cancer Code" traf sich Petra Berleb mit den beiden in München.

Das Interview beleuchtet die neue Version X5 und die Zukunftspläne für den MindManager, aber auch die Hintergründe der Buchveröffentlichung und das Leben der Jetters nach der Krankheit.

Projekt Magazin: Frau Jetter, Herr Jetter, wie geht es Ihnen?

Mike Jetter: Wir sind sehr zufrieden. Die Firma ist jetzt so groß, dass wir Verantwortung an Mitarbeiter bzw. das Management abgeben können. Das wirkt sich positiv aus. Wir müssen nicht mehr alles selbst machen und sind weniger in das Tagesgeschäft eingebunden.

Projekt Magazin: Wie viele Mitarbeiter hat Mindjet jetzt?

Mike Jetter: Fast 90 Mitarbeiter. 40 in Deutschland und in England, die übrigen in USA. In USA sind es mehr, weil wir dort die ganze Entwicklung machen. Der Schwerpunkt bei der Mitarbeiterverteilung liegt auf Vermarktung und Verkauf.

Bettina Jetter: Fast 60% sind Sales-und Marketingmitarbeiter, 20% gehören zum Entwicklungsbereich. Der Rest entfällt auf Administration, F0inanzen, Personalwesen etc.

Projekt Magazin: Wie schaffen Sie es, den Stress für sich zu minimieren?

Mike Jetter: Wir versuchen, eine Balance zwischen Beruf und Privatleben zu schaffen. Nicht alles so ernst zu nehmen. Zu unterscheiden, wo wir unsere Energie hineinstecken müssen und wo nicht. Wir arbeiten nicht mehr 60 oder 70 Stunden pro Woche, sondern möglichst nur 40. Je besser man mit seinen Leuten zusammenarbeitet, desto weniger Stress entsteht. Ich habe mich bis 2002 noch intensiv in der Produktentwicklung engagiert. Bei der aktuellen Version X5 habe ich keine Zeile Code mehr geschrieben.

"Wenn die Firma wächst, ist ein großer Teil der Arbeit Management"

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