Tipp: Selbstmanagement – Projekte stressfrei managen

Mit aktiver Gelassenheit dem Stress trotzen

Stress ist reine Kopfsache und beruht einzig auf unserem Denken – behauptet Christian Bremer. Lesen Sie hier, wie Sie Ihre innere Einstellung gegenüber Störungen positiv verändern können, so dass Sie den stressigen Projektalltag mit aktiver Gelassenheit meistern.

Zeitliche Engpässe, Kundenkritik, Teamkonflikte, unvorhergesehene Ereignisse – dass komplexe Projekte reibungslos über die Bühne gehen, ist nur selten der Fall. Üblich sind vielmehr alltägliche Störungen und Widrigkeiten, die im Projektmanagement für reichlich Stress bei den Beteiligten sorgen können. Nun heißt es kühlen Kopf bewahren – denn nur so können Sie die Situation souverän meistern. Doch das ist in der Praxis leichter gesagt als getan. Der Schlüssel für eine erfolgreiche Bewältigung von Unstimmigkeiten im Projekt ist: aktive Gelassenheit. Damit Sie jederzeit der Herr der Lage sind, Sie also über den Stress herrschen und nicht der Stress über Sie, müssen Sie aktiv und methodisch dagegen vorgehen. Die folgenden Tipps helfen Ihnen dabei.

Stress ist vor allem Kopfsache

Auf (unvorhergesehene) Hindernisse im Projekt gestresst zu reagieren, ist völlig normal und menschlich. Oder? Fakt ist: Stress ist in Wahrheit kein unabwendbares Schicksal, sondern reine Kopfsache – d.h. seine Ursache liegt zu 100 Prozent im Denken. Es ist also nicht möglich, verärgert zu sein, ohne zuvor etwas gedacht zu haben (vgl. Bild 1). Bereits der Philosoph Epiktet hat festgestellt: "Nicht die Dinge an sich beunruhigen den Menschen, sondern seine Sicht der Dinge." Auch die moderne Stressforschung bestätigt dies. Demnach ist es nicht die Außenwelt, die uns stresst und unglücklich macht; weder der Verkehrsstau noch die ausbleibende Statusmeldung eines Projektbeteiligten oder der nervige Kunde. Vielmehr liegt es an unserem eigenen Umgang mit der Situation und deren Bewertung. Sobald die derzeitige Situation von unserer Vorstellung abweicht, wie etwas sein soll, empfinden wir Stress.

Stress entsteht in drei Phasen

Bild 1: Die drei Phasen bei der Entstehung von Stress.
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Einfach mal den Kopf ausschalten

Nachdem Sie erfahren haben, dass Stress allein aus Ihrem Denken resultiert, können Sie ihm auch leichter den Garaus machen. Der erste Schritt, um Stress mit aktiver Gelassenheit entgegen zu wirken, ist:


Erleben Sie den Vortrag "Nie wieder ärgern: Souveräne Gelassenheit gewinnt!" von Christian Bremer auf der PM Welt am 30. März 2017 in München.


Stoppen Sie augenblicklich die negativen Gedanken!

Rufen Sie dazu innerlich Ihren Namen sowie "STOPP" in freundlicher und angenehmer Stimmlage (also beispielsweise "Christian, STOPP") und schlagen Sie gleichzeitig mit Ihrer Hand auf eine imaginäre Tischplatte. Richten Sie sich dabei auf und lächeln Sie. Schon erkennen Sie deutlicher besser, wie und was zu tun ist.

Fühlen Sie sich im Anschluss noch immer nicht ausreichend für die Tücken des Alltags gewappnet, können Sie mit der folgenden Methode Ihre innere Einstellung kontrollieren und anschließend deutlich entspannter an die Aufgaben herangehen.

Beruhigen Sie Ihren

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