Professionell telefonieren - so geht´s

Richtig telefonieren kann doch jeder - oder nicht? Zumindest kann es jeder lernen. Denn beim Telefonieren gibt es ein paar einfache Regeln, welche die Kommunikation mit dem Gesprächspartner erleichtern. Sie wirken professioneller und Ihr Gesprächspartner wird sich während des Telefonats gut aufgehoben fühlen. Sabin Bergmann gibt Empfehlungen für gute Telefongespräche.

Richtig telefonieren kann doch jeder - oder nicht? Zumindest kann es jeder lernen. Denn beim Telefonieren gibt es ein paar einfache Regeln, welche die Kommunikation mit dem Gesprächspartner erleichtern. Dieser Tipp erklärt, auf was Sie achten sollten, damit Sie professioneller wirken und Ihr Gesprächspartner sich während des Telefonats gut aufgehoben fühlt.

Nehmen Sie den Hörer nicht sofort ab

Melden Sie sich nicht sofort nach dem ersten Klingelzeichen, denn zu diesem Zeitpunkt sind weder der Anrufer noch Sie selbst schon richtig konzentriert. Gönnen Sie sich und Ihrem Anrufer zwei Klingelzeichen Zeit - und Ihr Gespräch wird konzentrierter und ruhiger beginnen.

Wählen Sie eine kurze Begrüßungsformel

Bestimmt haben Sie am Telefon schon einmal eine solche oder ähnliche Begrüßung gehört: "Einen wunderschönen guten Tag und herzlich willkommen im Ingenieurbüro Meyer, mein Name ist Otto Langmann. Was kann ich für Sie tun?".

Eine solche Begrüßung ist zwar gut gemeint, aber viel zu lang. Der Anrufer ist mit all diesen Informationen überfordert, außerdem wirken solche Begrüßungen nicht natürlich. Anrufer möchten lieber kurz und authentisch begrüßt werden. Nennen Sie deshalb am besten nur den Tagesgruß, die Firma und Ihren Namen:

  1. Guten Tag. (Anrufer registriert: "Da ist jemand.")
  2. Ingenieurbüro Meyer. (Anrufer registriert: "Genau da wollte ich hin.")
  3. Sie sprechen mit Otto Langmann." (Anrufer registriert: "Aha, ich spreche also mit Herrn Langmann.")

Arbeiten Sie mit Zuhör-Signalen

Achten Sie (z.B. im Kollegen-Kreis) einmal darauf, wie viele Personen ihrem Gesprächspartner zwar hochkonzentriert zuhören - aber dabei schweigen. Die Stille am anderen Ende der Leitung wird von vielen Menschen als Desinteresse gewertet. Durch kurze Rückmeldungen, wie "Mhmm", "Aha" oder "Verstehe" signalisieren Sie Ihrem Gesprächspatern, dass Sie ihm zuhören und tatsächlich bei ihm sind.

Kommunizieren Sie lösungsorientiert

Bieten Sie Ihrem Gesprächspartner immer Lösungen oder Alternativen an. Sagen Sie nicht: "Da kann ich Ihnen gar nicht helfen, das macht der Statiker." Sie können helfen! Zum Beispiel, indem Sie dem Anrufer einen Rückruf anbieten oder ihn zum Statiker durchstellen: "Darf ich Sie mit unserem Statiker, Heinz Schulz verbinden? Er kann Ihre Frage am besten

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