KI-Compliance praktisch umsetzen EU AI Act: Kommunikationsstrategien für Change- und Projektteams
Der EU AI Act bringt neue Regeln – und verändert Zusammenarbeit, Verantwortung und Kommunikation im Unternehmen. Der Artikel von Stas Kertsman zeigt, wie KI-Compliance als Change-Thema verstanden und im Arbeitsalltag greifbar wird.
Management Summary
Als Mitglied erhalten Sie die wichtigsten Thesen des Beitrags zusammengefasst im Management Summary!
Inhalt
- Vom Rechtsakt zum Change-Projekt
- Zentrale Anforderungen des EU AI Act
- Der EU AI Act als Change-Projekt
- Teams als Treiber – IT, Projektmanagement, Recht und Kommunikation
- Maßnahmen zur internen Change-Kommunikation
- Praxisbeispiel: Einführung hochriskanter KI-Systeme als ganzheitliches Change-Projekt
- Fazit
KI-Compliance praktisch umsetzen EU AI Act: Kommunikationsstrategien für Change- und Projektteams
Der EU AI Act bringt neue Regeln – und verändert Zusammenarbeit, Verantwortung und Kommunikation im Unternehmen. Der Artikel von Stas Kertsman zeigt, wie KI-Compliance als Change-Thema verstanden und im Arbeitsalltag greifbar wird.
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Inhalt
- Vom Rechtsakt zum Change-Projekt
- Zentrale Anforderungen des EU AI Act
- Der EU AI Act als Change-Projekt
- Teams als Treiber – IT, Projektmanagement, Recht und Kommunikation
- Maßnahmen zur internen Change-Kommunikation
- Praxisbeispiel: Einführung hochriskanter KI-Systeme als ganzheitliches Change-Projekt
- Fazit
Auch im Jahr 2026 bleibt der Wandel durch den EU AI Act in vollem Gange. Mit der Verabschiedung der europäischen KI-Verordnung im Juni 2024 hat die EU einen einheitlichen Rechtsrahmen geschaffen, der den Einsatz von künstlicher Intelligenz erstmals umfassend regelt.
Die Vorgaben folgen einem risikobasierten Ansatz und unterscheiden zwischen vier Risikoklassen (s. "Vier Risikostufen als Grundlage der Regulierung"). Je höher das Gefährdungspotenzial, desto strenger die Anforderungen.
Anwendungen mit unvertretbarem Risiko sind bereits seit Februar 2025 grundsätzlich verboten. Ab August 2026 gelten nun auch die meisten übrigen Pflichten, insbesondere für Systeme mit hohem Risiko.
Unternehmen sind verpflichtet, bis dahin technische, rechtliche und organisatorische Maßnahmen umzusetzen. Dazu gehören unter anderem ein funktionierendes Qualitäts- und Risikomanagement, definierte Transparenzvorgaben und Schulungsprogramme für alle, die mit KI arbeiten.
Verstöße gegen den AI Act können mit Bußgeldern in erheblicher Höhe geahndet werden – bis zu 35 Millionen Euro oder 7% des weltweiten Jahresumsatzes. Die Relevanz des Themas ist damit nicht nur rechtlich, sondern auch wirtschaftlich eindeutig.
Vom Rechtsakt zum Change-Projekt
Die neuen KI-Regeln sind kein rein juristisches Thema, das man der Rechtsabteilung überlassen kann. Vielmehr erfordert der EU AI Act einen organisationsweiten Wandel – vergleichbar mit der DSGVO-Einführung vor einigen Jahren.
Der EU AI Act verändert die gesamte Organisation
Prozesse, Verantwortlichkeiten und sogar die Unternehmenskultur müssen an die KI-Compliance angepasst werden. So sind zum Beispiel alle Geschäftsbereiche aufgefordert, ihre eingesetzten oder geplanten KI-Systeme zu inventarisieren und anhand der neuen Vorgaben zu bewerten.
Außerdem gilt es, neue Kompetenzen aufzubauen. Daher ist die Umsetzung des AI Act ein Change-Projekt, das Technik, Prozesse und Menschen betrifft. Entsprechend muss es mit Sorgfalt gemanagt werden, damit KI-Compliance nicht als bürokratische Last, sondern als gemeinsames Zukunftsprojekt verstanden wird.
Zentrale Anforderungen des EU AI Act
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