Tipp: Kommunikation – So kommen Ihre Botschaften an

Zuhörer mit Fragen fesseln

Als Vortragender möchten Sie, dass das Publikum Ihnen konzentriert und aufmerksam zuhört. Bei Präsentationen ist die Gefahr hoch, dass die Zuhörer sich häufig rein rezeptiv und damit passiv verhalten. Durch den Einsatz von rhetorischen Fragen stellen Sie sicher, dass das Publikum Ihre wichtigsten Botschaften erfasst. Wie Sie dazu vorgehen, erläutert Dr. Tomas Bohinc in diesem Beitrag.

Stellen Sie sich vor, Sie präsentieren einen Statusbericht vor dem Lenkungsausschuss und die Anwesenden sind während der gesamten Dauer Ihrer Präsentation aufmerksam und konzentriert dabei. Fragen zum Vortrag würden gleich gestellt werden, Missverständnisse kämen nicht auf bzw. würden umgehend ausgeräumt. Stattdessen müssen Sie oftmals im Nachgang Unklarheiten in Einzelgesprächen beseitigen.

Den Zuhörern fällt es häufig schwer, sich auf die präsentierten Inhalte zu konzentrieren, sei es,

  • weil sie mit ihren Gedanken noch bei einem Problem sind, das sie kurz zuvor versucht haben zu lösen,
  • müde sind und einen Durchhänger haben oder
  • auf eine wichtige E-Mail warten und parallel immer wieder ihr Smartphone oder Tablet checken.

Letzteres können Sie teilweise eindämmen, indem Sie die Anwesenden bitten, während Ihres Vortrags auf das Checken ihrer E-Mails zu verzichten. Auf die anderen äußeren Faktoren haben Sie als Präsentator jedoch kaum Einfluss.

Dieser Tipp verrät Ihnen, wie Sie gezielt rhetorische "Was-wäre-wenn"-Fragen an verschiedenen Stellen Ihrer Präsentation einsetzen, um die Aufmerksamkeit der Zuhörer immer wieder auf Ihren Vortrag zu lenken. Indem Sie zum Mitdenken anregen, holen Sie diese so aus ihrer passiven Haltung heraus.

Mit "Was-wäre-wenn"-Fragen eine positive Zukunft entwerfen

Mit der Frage "Was wäre, wenn…?" regen Sie z.B. die Teilnehmer eines Statusmeetings an, ein Bild von einer künftigen Situation vor ihrem geistigen Auge entstehen zu lassen. Damit schlagen Sie gleich zwei Fliegen mit einer Klappe: Sie erhalten die Aufmerksamkeit der Zuhörer und stimmen diese positiv.

Sie könnten z.B. auch fragen "Stellen Sie sich vor …?", "Angenommen, dass …?", "Vorausgesetzt, dass …?"

"Was-wäre-wenn"-Fragen sind

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