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Ausgabe 24/2018

Wenn der Wind der Veränderung weht,
bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen.

Chinesische Weisheit

Die einen begreifen virtuelle Zusammenarbeit als Chance, flexibler und selbstbestimmter zu arbeiten: Man hat praktisch immer und von überall Zugriff auf seine Daten und kann sich auch mit den Kollegen problemlos besprechen, die im Homeoffice oder auf Dienstreisen sind. Andere hingegen befürchten eine Abnahme des Wir-Gefühls, dass Teams künftig nur noch aus Einzelkämpfern bestehen und dass die ständige Verfügbarkeit die Grenze zwischen Arbeit und Privatleben auflöst.

Gemeinsam mit dem Psychologen Heinz-Detlef Scheer fragten wir Sie, wie Sie die virtuelle Zusammenarbeit erleben, inwiefern sie Ihnen die Arbeit erleichtert und was Sie daran belastet. In seinem Beitrag "Chancen und Risiken der Digitalisierung für virtuelle Teams" stellt er Ihnen die Ergebnisse vor. Chancen und Risiken gibt es viele: Flexibles Arbeiten und die Freiheit, den eigenen Arbeitstag zu gestalten, stehen dem Zwang zu ständiger Erreichbarkeit sowie der Gefahr der Selbstausbeutung gegenüber. Wenn Sie Mitglied in einem virtuellen Team sind, sollten Sie deshalb klären, wie diese Art der Zusammenarbeit für Sie gut funktioniert. Was beispielsweise stärkt das Vertrauen in Ihre Kollegen? Wo stiftet ein mehr an Technik tatsächlich Nutzen?

Als Projektleiter stehen Sie vor der Aufgabe, diese unterschiedlichen Bedürfnisse und Vorstellungen unter einen Hut zu bringen. Dass es kein Patentrezept gibt, wie diese Art der Zusammenarbeit reibungslos und für jeden einzelnen erfüllend ablaufen kann, zeigt die Umfrage ganz klar. Doch das macht für mich die besondere Qualität des Projektleiters aus: Auch widerstreitende Interessen miteinander zu vereinbaren und aus unterschiedlichen Menschen ein Team zu formen, das ein gemeinsames Ziel verfolgt.

Viel Spaß beim Lesen und virtuell Zusammenarbeiten wünschen Ihnen
Petra Berleb und das Team des Projekt Magazins

Das Projekt Magazin und Heinz-Detlef Scheer gingen gemeinsam der Frage nach, wie Sie die Zusammenarbeit im virtuellen Team erleben. Die Antworten von über 100 Teilnehmern werfen ein aussagekräftiges Schlaglicht auf den Status Quo virtueller Teams.

"Der Kunde ist der Kern unseres Handelns" – solche und ähnliche Plattitüden funktionieren als Unternehmensleitbilder schlecht bis gar nicht.

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