Angebotsvergleich

Aus den nach einer Ausschreibung eingegangenen Angeboten muss der Auftraggeber das beste auswählen. Hierzu werden sie zuerst nach einheitlichen Kriterien bewertet und dann nach ihrem Abschneiden bei der Bewertung geordnet.

Dies kann im einfachen Fall direkt zur Auftragsvergabe an den erstplatzierten Bieter folgen. Bei einem mehrstufigen Auswahlverfahren wird eine bestimmte Zahl der besten Angebote zur genaueren Überprüfung herangezogen. Beispielsweise werden die Bieter in der zweiten Stufe zu einer persönlichen Präsentation ihres Angebotes eingeladen. Bei dieser Art des Angebotsvergleiches kommen oftmals subjektive Kritierien wie z.B. die Überzeugungskraft des Präsentierenden zum Tragen.

Nach DIN hat der Angebotsvergleich die Aufgabe, den "günstigsten Anbieter" zu ermitteln.

Der PMBOK(R) Guide 2004 kennt nicht eigens den "Angebotsvergleich" im Unterschied zur "Angebotsbewertung", sondern spricht gleich von der Anbieterauswahl (Select Sellers).

Relevante Beiträge im Projekt Magazin
von Dr. Mey Mark Meyer
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Die Anforderungen an die neue PM-Software sind ermittelt, eine Longlist mit möglichen Produkten ist erstellt – nun geht es darum, die Liste stufenweise weiter einzugrenzen, um schließlich zu einer Kaufentscheidung zu gelangen. Dr. Mey Mark Meyer erklärt in diesem zweiten und abschließenden Teil, wie Sie Angebotsanfragen so formulieren, dass sich die Ergebnisse leicht vergleichen lassen, wie Sie mit Hilfe eines "Drehbuchs" für aussagekräftige Produktpräsentationen sorgen und wie Sie bei Bedarf letzte Unklarheiten durch einen Testworkshop ausräumen.
von Thomas Sakschewski
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Obwohl Unternehmen in der Veranstaltungsbranche stark von der Leistung ihrer Lieferanten abhängig sind, scheuen viele den Aufwand für eine systematische Auswahl und Bewertung. Dass eine zuverlässige und transparente Lieferantenbewertung auch mit geringem Aufwand durchführbar ist, zeigen Thomas Sakschewski und Christian Urbanek in diesem Beitrag. Sie stellen ein praxisgerechtes Bewertungssystem vor, das als Grundlage für eine nachhaltige und vertrauensvolle Kooperation mit dem Lieferanten dienen kann.
von Achim Engels
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Eigentlich ideal: ein Projekt, das sich nicht nur selbst finanziert, sondern auch die Linienorganisation optimiert und die Kosten senkt. Dennoch regen sich gegen Projekte zur Kosteneinsparung oft Widerstände in der Belegschaft, weil die Mitarbeiter sich kontrolliert und überprüft fühlen. Achim Engels stellt in seinem Beitrag ein von ihm entwickeltes Phasenmodell vor, mit dem es möglich ist, ein effizientes und professionelles Kostenmanagement in mittelständischen Unternehmen umzusetzen und Vorbehalte gegen das Projekt auszuräumen.
von Regina Wolf-Berleb
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Die Leistung von Subunternehmern ist teuer, die richtige Auswahl des Anbieters deshalb besonders wichtig. Um eine gute Wahl treffen zu können, sollten Sie sich auf die Gespräche und die folgenden Verhandlungen gut vorbereiten. Regina Wolf erklärt in ihrem Tipp, welche Punkte dabei zu beachten sind.
von Dr. Christoph Zahrnt
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Wer Standardsoftware einführen will, sollte nicht nur auf deren Leistungsfähigkeit achten, sondern auch auf die des Anbieters – vor allem hinsichtlich des Projektmanagements bei der Software-Einführung. Diese kostet schließlich oft mehr als die Software selbst, insbesondere, wenn man den Arbeitsaufwand der eigenen Mitarbeiter mit einrechnet. Dr. Christoph Zahrnt erklärt in seinem Tipp, welche Qualitätsindikatoren Sie überprüfen sollten.
von Robert Vogler
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Sie sind auf der Suche nach einem Projektmanagement-Werkzeug und haben bereits umfassende Informationen zu verschiedenen Tools gesammelt. Die Anforderungen sind Ihnen klar, nur die Vielfalt der in Frage kommenden Lösungen bereitet Ihnen Probleme: Sie benötigen eine Methode, die einen sicheren Vergleich ermöglicht. Promethee ist ein solches Methode. Das Verfahren leitet sich von der Nutzwertanalyse ab, ist aber genauer als diese. Dr. Robert Vogler beschreibt die Vorgehensweise an einem vereinfachten Beispiel und zeigt, wie Sie dieses in Microsoft Excel nachbilden können. Die Beispieldatei können Sie zusammen mit dem Artikel herunterladen.
von Ute Kuhlmann
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Wenn Unternehmen Großes vorhaben, greifen sie gern auf die Unterstützung einer professionellen Beratungsfirma zurück. Ausschreibungen sind dabei eine beliebte Methode, um die Spreu vom Weizen der Anbieter zu trennen. Der Firma next level consulting ist es vor kurzem gelungen, ein solches Auswahlverfahren für sich zu entscheiden. Ute Kuhlmann sprach mit dem Geschäftsführer Bernhard Weidinger über die Faktoren, die bei einer Projektvergabe die entscheidende Rolle spielen.
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