Entscheidung

Im Laufe eines Projekts werden beständig Entscheidungen getroffen. Wie dies von statten geht, legt die Projektorganisation fest. Sie weist den einzelnen Projektbeteiligten Verantwortungen, Zuständigkeiten und Befugnisse zu.

Jede Entscheidung muss einen definierten Prozess durchlaufen. In den Meilensteinen eines Projekts sind Entscheidungen bereits im vorhinein definiert. Es wird festgelegt, wer worüber entscheiden wird und aufgrund welcher Kriterien und Informationen dies geschehen wird.

Ebenfalls institutionalisiert ist in der Regel der Entscheidungsprozess im Konfigurationsmanagement, wobei hier die Entscheidungen nicht bereits zu Beginn des Projekts bekannt sind, sondern sich erst aus den konkreten Erfahrungen des Projekts in Änderungsanforderungen niederschlagen.

Oberstes Entscheidungsgremium innerhalb eines Projekts ist der Lenkungsausschuss, in dem wiederum das Votum des (internen oder externen) Auftraggebers den Ausschlag gibt.

Relevante Beiträge im Projekt Magazin
von Bernhard Claus Sander
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3.6
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Erinnern Sie sich an Ihre letzte Entweder-Oder-Entscheidung? Ist sie Ihnen leicht gefallen? Wenn ja, umso besser. Wenn nein, können Sie es sich künftig leichter machen. Bernhard Sander zeigt Ihnen eine Methode, mit der Sie zusätzliche Optionen schaffen und sich darüber klar werden, was Sie an der Entscheidung hindert.
von Bernhard Claus Sander
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Jeder Projektmanager steht irgendwann vor Entscheidungen, die mit objektiven Entscheidungskriterien nicht getroffen werden können: Die Gründe, warum Sie zu keiner zufriedenstellenden Entscheidung kommen, können z. B. ein unklares Ziel, zwiespältige Gefühle oder gleichwertige Optionen sein. Bernhard Sander weiß, wie Sie in solchen Fällen trotzdem die beste Option wählen. Er zeigt Ihnen drei Methoden, mit denen Sie Ihre Emotionen zur Entscheidungsfindung einsetzen.
von Klaus D. Tumuscheit
19 Bewertungen
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Krisensitzung: Das Projekt ist kaum noch zu retten – doch der Lenkungsausschuss will das nicht hören. Klaus D. Tumuscheit berichtet, wie ein Projektleiter und sein Team die Krisensitzung vorbereiteten, damit ihre Botschaft ankam und sie dennoch nicht zum Sündenbock gestempelt wurden.
von Dr. Frank Lüschow
2 Bewertungen
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Damit der Change in einem Unternehmen gelingen kann, ist es wichtig, dass Mitarbeiter, deren Vorgesetzte und das Management jeweils auf ihre Weise den Prozess unterstützen. Wie dies gelingt, hat Dr. Frank Lüschow im ersten Artikelteil beispielhaft gezeigt. Im zweiten und abschließenden Artikelteil stellt er einen Kommunikationsplan für dieses Projekt vor, der alle wichtigen Stakeholder berücksichtigt. Auch geht der Autor darauf ein, wie das Projektteam die Führungskräfte für ihre Schlüsselrolle im Change-Projekt fit machen kann.
von Dr. Frank Lüschow
9 Bewertungen
4.11111
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Damit Veränderungsprojekte gelingen, müssen bestimmte Voraussetzungen im Unternehmen gegeben sein. Im ersten Artikelteil benennt Dr. Frank Lüschow diese und zeigt anschaulich an einem Beispiel, wie er ein kriselndes Veränderungsprojekt trotz innerer Widerstände der Mitarbeiter und zunächst fehlendem Management-Support zum Erfolg führte.
von Harald Heinrich
9 Bewertungen
4.77778
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Um Entscheidungen zu fällen, wenden Menschen verschiedene Methoden an: Die einen entscheiden aus dem Bauch heraus, andere legen sich eine Liste an, mit der sie das Für und Wider ihrer Alternativen abwägen. Selten sind wir uns dabei bewusst, welchen Einfluss unsere Emotionen auf die Entscheidung haben. Mit systemischem Vorgehen kommen Sie diesem "blinden Fleck" auf die Schliche, weiß Harald Heinrich.
von Nathalie Laissue
4 Bewertungen
4.75
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Denkfallen gefährden auch im Kleinen beständig den Projekterfolg. So beeinflusst bereits das Umfeld, in dem eine Entscheidung stattfindet, die gewählte Option. Damit Sie diese kognitiven Verzerrungen erkennen können, stellt Ihnen Nathalie Laissue eine Reihe wichtiger Denkfallen des Projektalltags vor und gibt Ihnen Anregungen, wie Sie diese wirkungsvoll vermeiden können. Vor allem aber plädiert sie dafür, sich bei wichtigen Entscheidungen nicht nur vom "Reptiliengehirn" leiten zu lassen.
von Nathalie Laissue
14 Bewertungen
4.642855
7 Kommentare
Unser Gehirn ist aufs Überleben, aber nicht auf korrekte Entscheidungen programmiert. Deshalb tappen wir leicht in Denkfallen, wie es z.B. das Gruppendenken oder die selektive Wahrnehmung sind. Die Kognitionspsychologie nennt diese Effekte "kognitive Verzerrungen". An ihnen scheitern Projekte trotz professionellen Umfelds an scheinbar offensichtlichen Umständen. Nathalie Laissue erklärt anhand von bekannten Projektbeispielen, warum dies so ist und stellt das Gegenmittel "Critical Thinking" vor.
von Klaus D. Tumuscheit
9 Bewertungen
4.333335
4 Kommentare
Die Standardreaktionen auf die verbreitete Entscheidungs-Arthrose in vielen Lenkungsausschüssen umfassen Frust, Wut und Zorn. Man schimpft im Kreis der Kollegen über "Die Bremser da oben". Das ist verständlich, hilft aber leider wenig. Was will man als einfacher Projektleiter schon gegen drei Millionen Jahresgehalt ausrichten? Einiges. Das wissen bloß viele nicht, meint Klaus D. Tumuscheit.
von Cornelia Niklas
8 Bewertungen
4
4 Kommentare
Stehen im Projekt wichtige Entscheidungen an, sollte der Projektleiter unbedingt auch die Risiken analysieren, die mit jeder Entscheidungsoption verbunden sind. Denn eine fundierte Risikoanalyse liefert Argumente für oder gegen bestimmte Entscheidungsoptionen und hilft damit Fehlentscheidungen zu vermeiden. Die Risiken der einzelnen Optionen stellt Cornelia Niklas in einer einfachen Matrix gegenüber, was eine schnelle Risikobeurteilung ermöglicht und die Kommunikation mit Lenkungsausschuss, Kunden oder Teammitgliedern erleichtert.
von Cornelia Niklas
2 Bewertungen
5
4 Kommentare
Entscheidungen gehören zum täglichen Geschäft eines Projektleiters. Da sich jede Entscheidung auf den weiteren Verlauf eines Projekts auswirkt und letztendlich für den Erfolg entscheidend sein kann, ist eine sichere Entscheidungsbasis wichtig. Gute Unterstützung bietet hierbei die Nutzwertanalyse, die verschiedene Entscheidungsalternativen vergleicht. Sie ist besonders geeignet, wenn "weiche", also in Geldwert oder Zahlen nicht darstellbare Kriterien als Entscheidungsgrundlage vorliegen. Cornelia Niklas stellt das Instrument vor und beschreibt die Durchführung anhand eines konkreten Beispiels.
von Dr. Klaus Wagenhals
4 Bewertungen
3.25
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Entscheiden gehört zum Projektalltag. Die Folgen sind oft weitreichend, daher ist es wichtig, möglichst "gut" zu entscheiden – und das bei zunehmender Dynamik und Komplexität im Projektumfeld. Dr. Klaus Wagenhals gibt im zweiten und abschließenden Teil Empfehlungen für Entscheidungen während der Umsetzungsphase, nennt Rahmenbedingungen, die ein effektives Entscheiden unterstützen, und zeigt, wie Sie die Entscheidungssituation in Ihrem Unternehmen analysieren, um Ansätze für eine Steigerung der Effektivität zu finden.
von Dr. Klaus Wagenhals
2 Bewertungen
4.5
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Wer glaubt, Entscheidungen sind nur möglich, wenn alle wichtigen Informationen bekannt sind, stößt schnell an Grenzen. Zeitdruck und eine stetig wachsende Dynamik im Projektgeschäft erschweren es zunehmend, nach diesem Prinzip zu handeln. Dr. Klaus Wagenhals zeigt, wie sich einerseits die Rahmenbedingungen verbessern lassen, um trotzdem schnell zu tragfähigen Entscheidungen zu gelangen und wo andererseits ein Umdenken über Entscheidungsprozesse erforderlich ist. Dieser erste Teil des zweiteiligen Beitrags konzentriert sich auf typische Entscheidungssituationen bei der Projektinitiierung und -durchführung und gibt Empfehlungen und Anregungen, wie Entscheidungsprozesse effektiver werden können.
von Dr. Tomas Bohinc
3 Bewertungen
4.666665
2 Kommentare
Mitarbeiter und andere Stakeholder richtig einzuschätzen, gehört zu den Aufgaben eines Projektleiters. Doch häufig ist die eigene Wahrnehmung von Vorurteilen geprägt. In diesem Tipp schildert Dr. Tomas Bohinc, wie Vorurteile entstehen, welche Effekte beim Beurteilen anderer auftreten können und wie Sie Fehler bei der Einschätzung vermeiden können.
von Dr. Tomas Bohinc
5 Bewertungen
4
1 Kommentar
Wenn Sie in Ihrem Projekt Entscheidungen treffen, wollen Sie natürlich, dass dabei ein gutes Ergebnis herauskommt. Dr. Tomas Bohinc zeigt Ihnen, wie Sie schrittweise vorgehen und so strukturiert Entscheidungen fällen können. Für jeden dieser Schritte gibt er Ihnen Techniken an die Hand, die er an Praxisbeispielen veranschaulicht. Abschließend erfahren Sie, wie Sie aus Ihren Entscheidungen lernen können.
von Dr. Tomas Bohinc
8 Bewertungen
3.75
2 Kommentare
Als Projektleiter müssen Sie viele Entscheidungen von sehr unterschiedlicher Tragweite fällen. Bei diesen Entscheidungen spielt Ihr persönlicher Entscheidungstyp eine tragende Rolle. Dr. Tomas Bohinc stellt Ihnen vor, welche Typen es gibt. Durch eine Selbstanalyse können Sie herausfinden, welcher Entscheidungstyp Sie sind. Dies ermöglicht es Ihnen, künftig Entscheidungen bewusster und objektiver zu treffen.
von Astrid Kuhlmey
5 Bewertungen
3.8
1 Kommentar
Projektportfolio-Entscheidungen werden vom Management bislang überwiegend auf der Basis von Kennzahlen getroffen, so Astrid Kuhlmey. Bei einer solchen Bewertung bleiben jedoch wesentliche Einflussfaktoren unberücksichtigt, wie z.B. unterstützende bzw. behindernde Machtstrukturen oder Informations- und Kommunikationsprozesse. Wie Sie einen Workshop moderieren, um gemeinsam mit allen Stakeholdern mit Hilfe gemalter Bilder und ihrer Interpretation verborgene Einflüsse auf Ihr Portfolio aufzudecken, schildert die Autorin Schritt für Schritt und liefert aus ihrer Workshop-Praxis wertvolle Arbeitshilfen. Durch diese alternative und ergänzende Sicht auf Ihr Portfolio kommen Sie, so ihre Erfahrung, zu einer für das Unternehmen besseren Projektlandschaft.
von Ignatz Schels
5 Bewertungen
4.8
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Um ein gewünschtes Ziel zu erreichen, muss man geeignete Maßnahmen finden und diese passend miteinander kombinieren. Doch welche der möglichen Kombinationen erzielen den größten Nutzen? Bei der Beantwortung dieser Frage bietet Microsoft Excel wirksame Unterstützung: Mit der "Was-wäre-wenn-Analyse" mit Datentabelle lassen sich die Kennzahlen verschiedener Szenarien übersichtlich in einer Tabelle darstellen und so auf einen Blick vergleichen. An einem praktischen Beispiel zeigt Ignatz Schels, wie Sie dabei vorgehen. Die zugehörige Arbeitsmappe können Sie als Vorlage zusammen mit dem Artikel herunterladen.
von Nicolai Rathmann
28 Bewertungen
4.285715
1 Kommentar
In Projekten besteht häufig nur eine vage Vorstellung von der Lösung eines anstehenden Problems. Besonders bei komplexen Themen oder schwierigen Fragen würden sich viele Projektleiter wünschen, das kollektive Wissen einer großen Gruppe ausschöpfen zu können. Dies ist mit der Methode des "World Café" möglich. Nicolai Rathmann stellt den Nutzen und die Einsatzmöglichkeiten dieser Methode in Projekten vor und zeigt, wie die richtige Umsetzung in der Praxis gelingt.
von Olaf Hinz
10 Bewertungen
3.7
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Falls in einer anstehenden Gremiensitzung eine wichtige Entscheidung getroffen werden muss, kann der Projektleiter die Entscheidungsfindung in seinem Sinne beeinflussen, indem er Mikropolitik betreibt. Das bedeutet, er spricht die relevanten Personen im Vorfeld der Sitzung an, um sie von seiner favorisierten Lösung zu überzeugen. Sehr hilfreich dabei ist die Taktikmatrix. In diese werden die wichtigsten Gesprächspartner, ihre Prioritäten, Entscheidungskriterien und Vertrauenspersonen eingetragen, so dass der Projektleiter sein Vorgehen systematisch planen kann. Olaf Hinz stellt die Taktikmatrix vor und beschreibt, wie man sie in der Praxis einsetzt.
von Klaus D. Tumuscheit
131 Bewertungen
4.206105
10 Kommentare
Viele Top-Manager halten sich vornehm zurück, was die Unterstützung ihrer eigenen Projekte anbelangt: Sie versäumen Meilenstein-Meetings, sitzen dringende Entscheidungen aus oder streichen Budgets zusammen. Appelle und Jammern helfen hier nicht weiter. Um ein Projekt unter schlechten Bedingungen zu einem guten Abschluss zu bringen, muss der Projektleiter "Guerilla-Projektmanagement" betreiben. Klaus D. Tumuscheit erklärt, was Guerilla-Projektmanagement ist und wie man damit Erfolg hat.
von Regina Wolf-Berleb
36 Bewertungen
4.13889
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Bauchentscheidungen führen oft zu besseren Ergebnissen als überlegte Entscheidungen, wie der Psychologe Prof. Gerd Gigerenzer, Direktor des Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, in verschiedenen Studien belegte. Er zeigte unter anderem, dass Aktienportfolios, die auf Grundlage spontaner Tipps von Laien zusammen gestellt wurden, höhere Renditen erzielten als die Portfolios von Profis. Regina Wolf-Berleb traf Prof. Gigerenzer auf der interPM in Glashütten und sprach mit ihm über Intuition, wie man sie sinnvoll einsetzt und wie viel Raum dafür im Projektmanagement existiert.
von Max L.J. Wolf
12 Bewertungen
3.25
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Organisationsentwicklungsprojekte laufen oft aus dem Ruder, weil einfache, offensichtliche Erfolgsfaktoren nicht beachtet werden. Max L. J. Wolf listet scheinbar selbstverständliche, aber in der Praxis oft vernachlässigte Erfolgsfaktoren auf und begründet, warum man sie nicht außer Acht lassen darf.
von Dr. Georg Angermeier
73 Bewertungen
3.972605
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Als einfaches Instrument zur Unterstützung von Entscheidungen und Strategieentwicklungen ist die SWOT-Analyse weit verbreitet. Sie eignet sich vor allem für Situationen, in denen schnell Entscheidungen auf unzureichender Informationsbasis getroffen werden müssen. Für das Projektmanagement bietet die SWOT-Analyse im Vorfeld eines Projekts, z.B. bei der Ideenfindung, aber auch bei Krisensituationen großen Nutzen. Dr. Georg Angermeier stellt das Prinzip dieser Methode vor.
von Gero Lomnitz
10 Bewertungen
4.3
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Nicht alle Probleme kann ein Projektleiter selbst lösen. Sind die Grenzen seiner Einflussmöglichkeit erschöpft, muss er ein Problem an die Entscheidungsträger im Projekt eskalieren, um eine klare Entscheidung zu erhalten. Was in der Theorie einfach klingt, erfordert in der Praxis ein solides Handwerkszeug, um mögliche Fallgruben zu umgehen und mit dem gewünschten Ergebnis statt einem Bündel offener Themen wieder ins Projektteam zurückzukehren. Gero Lomnitz zeigt, auf was es ankommt, damit eine Eskalation erfolgreich verläuft.
von Reinhard P. Oechtering
2 Bewertungen
3
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Die Rolle des Auftraggebers wird in Literatur und Praxis gegenüber der Rolle des Projektleiters vernachlässigt. Zu Unrecht – wie Reinhard P. Oechtering in seinem zweiteiligen Artikel darlegt. Der Auftraggeber ist für den Projekterfolg mindestens genauso wichtig wie der Projektleiter. Im ersten Teil leitet Oechtering die Auftraggeberverantwortung bei internen Projekten systematisch her und beschreibt sie im Zusammenspiel mit dem Projektleiter. Dabei plädiert er dafür, die Rolle des Auftraggebers klar zu definieren und zu leben.
von Klaus D. Tumuscheit
4 Bewertungen
4.25
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Ihr Projekt kommt nicht voran, weil Sie seit Tagen oder Wochen auf eine wichtige Entscheidung Ihres Auftraggebers warten? Dieses Problem haben viele Projektleiter. Es gibt jedoch Möglichkeiten, den Auftraggeber zu unterstützen und so schneller eine Entscheidung herbeizuführen. Klaus D. Tumuscheit zeigt in seinem Tipp, was Sie dafür tun können.
von Roman Heimbold
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2
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Macht gibt dem Projektleiter die Möglichkeit, Entscheidungen gegen Widerstände und Unwillen durchzusetzen. Sie kann für den Projektleiter deshalb ein hilfreiches Instrument sein – sofern er sie richtig einsetzt. Wird Macht falsch eingesetzt, kann dies dem Teamzusammenhalt und der Autorität des Projektleiters schaden. Roman Heimbold stellt fünf Regeln vor, die bei Machtentscheidungen beachtetet werden sollten, um die weitere Projektarbeit nicht zu gefährden.
von Christian Wilkens
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4
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Wer optimale Entscheidungen treffen möchte, braucht einen standardisierten Prozess der Entscheidungsfindung. Im Rahmen dieses Prozesses müssen alle Entscheidungsalternativen auf der Grundlage objektiver Kriterien bewertet und verglichen werden. Im zweiten Teil des Artikels stellt Christian Wilkens die neun Schritte der Entscheidungsfindung vor und zeigt, welche typischen Herausforderungen für Projektleitung und Team damit verbunden sind.
von Renate Raschke
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5
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Konflikte im Team sind wie Sand im Getriebe: Sie behindern die Zusammenarbeit und gefährden den Projektfortschritt. Deshalb sollten Sie als Projektleiter möglichst früh eingreifen und für Klärung sorgen, bevor sich eine ernsthafte Krise entwickelt. Eine nachhaltige Lösung des Problem können Sie jedoch nur erreichen, wenn es Ihnen gelingt, die Konfliktparteien an einen Tisch zu bringen, damit diese gemeinsam eine Lösung entwickeln. Eine geeignete Vorgehensweise dafür liefert die sogenannte kooperative Konfliktlösung. Renate Raschke stellt die Methode vor und beschreibt, auf was es bei der Durchführung ankommt.
von Hedwig Kellner
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Kommunikation kann zu einem Zeitfresser im Projekt werden, wenn sie unkoordiniert stattfindet. Wenn keiner mehr weiß, wer eigentlich was mit wem vereinbart hat, verzögert das klare Entscheidungen und gefährdet letztendlich den Abschlusstermin. Als Projektleiter sollten Sie deshalb dafür sorgen, dass Sie nicht in eine Mittlerposition geraten, in der Sie zwischen verschiedenen Abteilungen und Interessen aufgerieben werden. Wichtig ist, dass Sie einen festen Ansprechpartner haben, der Ihnen gültige Weisungen gibt, die Sie umsetzen können. Hedwig Kellner erklärt in ihrem Tipp, auf was Sie dabei achten müssen.
von Christian Wilkens
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5
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Bei jeder Entscheidung während eines Projekts muss der Projektleiter eine Vielzahl von Interessen aus allen Fachbereichen, seitens des Kunden, Lieferanten und regulativen Institutionen berücksichtigen. Dabei sind Qualität und Schnelligkeit der Entscheidungen von großer Bedeutung; fällt eine Projektentscheidung nicht optimal aus, lässt sich das durch eine noch so effiziente Projektumsetzung in der Regel nicht mehr kompensieren. Die Fähigkeit eines Unternehmens zu systematischen, schnellen Projektentscheidungen ist deshalb ein essentielles Merkmal der Wettbewerbsfähigkeit, das auch in Führungskreisen häufig unterschätzt wird. Christian Wilkens erläutert in seinem Artikel Wesen und Bedeutung von Projektentscheidungen und erklärt, auf welcher Grundlage qualifizierte Projektentscheidungen möglich sind.
von Volker Schönichen
7 Bewertungen
4.285715
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Aus Sorge vor Fehlern und Risiken werden in der Projektpraxis immer kompliziertere Formalismen geschaffen, die höhere Sicherheit gewährleisten sollen. Das Ergebnis sind komplexe und undurchsichtige Projektmanagementsysteme, die hohe bürokratische Anforderungen an die Projektteams stellen – die eigentliche Projektarbeit leidet. Volker Schönichen analysiert in seinem Artikel, warum Projektmanagementsysteme immer komplexer werden und plädiert für eine Rückbesinnung auf die Einfachheit. Beispielhaft zeigt er, wie sich durch mehr Eigenverantwortung und unternehmerisches Denken der Mitarbeiter Systeme vereinfachen lassen.
von Gero Lomnitz
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5
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Die Verbindlichkeit als Maß für die Übereinstimmung von Sagen und Tun ist der Zement der Projektarbeit. Von seiner Qualität hängt die Stabilität des Gebäudes ab. Doch leider gehört in vielen Unternehmen eine mehr oder weniger stark ausgeprägte Unverbindlichkeit zum Alltag bei der Projektarbeit. In diesem Artikel beschreibt Gero Lomnitz die Ursachen für mangelnde Verbindlichkeit, gibt Empfehlungen für den Umgang damit und zeigt, wie Sie die Verbindlichkeit im Entscheidungsprozess steigern können.
von Dr. Martin Kärner
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Schlecht organisierte und abgestimmte Informations- und Datenflüsse können selbst das ausgefeilteste Controllingsystem zu Fall bringen. Ein solches System kann nur funktionieren, wenn alle Beteiligten es akzeptieren und ihre Pflichten kennen. Dr. Martin Kärner beschreibt in seinem Beitrag die Schnittstellen im System der Daten- und Informationsflüsse und erklärt, was Projektleiter beim Aufbau einer Projektkommunikation zu Controllingzwecken beachten sollten.
von Gero Lomnitz
3 Bewertungen
3.666665
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Auch wer sich nicht entscheidet, der entscheidet. Doch die Konsequenzen aufgeschobener oder verweigerter Entscheidungen für ein Projekt können drastisch sein. Die Projektleitung muss solche Entscheidungsprobleme frühzeitig erkennen, die inhaltlichen, emotionalen und politischen Ursachen verstehen und Entscheidungen vom Auftraggeber bzw. vom Lenkungsausschuss einfordern. Gero Lomnitz wirft in diesem Beitrag einen Blick hinter die Kulissen von Entscheidungsprozessen. Er zeigt den Nutzen von nicht getroffenen Entscheidungen, analysiert das vielfältige Repertoire von Nicht-Entscheidern und zeigt Möglichkeiten auf, notwendige Entscheidungen dennoch herbeizuführen.
von Jörg Uwer
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Ein wesentlicher Grund für das Scheitern vieler Projekte ist die mangelnde Unterstützung durch die Geschäftsleitung eines Unternehmens. Dieser Artikel von Jörg Uwer erläutert die Bedeutung des Projekt-Sponsorships für den Erfolg komplexer Projekte. Ausgehend von einigen typischen Erfolgsbarrieren für Projekte werden die Rolle, die Aufgaben und die Verantwortlichkeiten des Projektsponsors im Lebenszyklus eines Projekts vorgestellt. So erhalten Sie ein Rahmenwerk an Informationen, wie Projektsponsoren ihre Funktion wirkungsvoll wahrnehmen können.
von Gero Lomnitz
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Der Umgang mit Macht und Hierarchien spielt in der Projektarbeit eine zentrale Rolle. Doch was ist Macht überhaupt? Ist sie "gut" oder "böse"? Was tun, wenn (fehlende) Machtausübung zum Problem wird? Gero Lomnitz stellt in seinem Beitrag die Bedeutung von Machtprozessen für die Projektarbeit dar. Anhand von Beispielen aus dem Projektalltag schildert er Praxisprobleme, die aus negativen Machtprozessen entstehen. Er zeigt, wie Sie diese erkennen können und gibt Tipps für den souveränen Umgang mit dem Phänomen "Macht" im Projektalltag.
von Petra Berleb
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3.142855
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Der Artikel von Petra Berleb beschreibt, wie Projekte effektiver und zielgerichteter ablaufen, wenn von Beginn an eine offene Kommunikation mit dem Auftraggeber stattfindet, die Erwartungen exakt definiert und fortlaufend überprüft werden. Sie erfahren außerdem, wie Sie durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit die Bedeutung Ihres Projekts erhöhen und so Ihren Projekterfolg sicherstellen können.
von Astrid Pfeiffer
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Ihr Chef will bis nächsten Montag wissen, welches Textverarbeitungsprogramm er für die 500 Angestellten kaufen soll? Und Sie sollen beurteilen, ob die Firma neue Büros am besten mietet oder selbst baut? Da haben Sie ein paar wichtige Entscheidungen vor sich. Sie müssen viele Fakten recherchieren, viele "Wenns" und "Abers", "Pros" und "Contras" erörtern. Holen Sie sich doch am besten den 5-Schritte-Plan aus der Schublade. So sorgen Sie dafür, dass Sie mit der größtmöglichen Wahrscheinlichkeit die richtige Entscheidung treffen.
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