Metra-Potential-Methode

Abkürzungen

Die Metra-Potential-Methode ist eine Methode der GraphentheorieGraphentheorieDie Graphentheorie ist die mathematische Grundlage der Netzplantechnik. Sie präzisiert Begriffe wie Knoten, Pfeile, Wege, Dauern u.a. so, dass die aus ihnen aufgebauten Netzpläne algorithmisch behandelt werden können. Damit ist sie auch Grundlage software-gestützter Terminplanung. zur Berechnung von Netzplänen. Sie wurde erstmalig 1959 von B. Roy publiziert und verwendet als Darstellungsform den Vorgangsknoten-NetzplanVorgangsknoten-NetzplanEin Vorgangsknoten-Netzplan (VKN) verwendet Knoten zur Symbolisierung von Vorgängen und Pfeile zur Darstellung der Anordnungsbeziehungen. Der VKN die derzeit am weitesten verbreitete Darstellungsform in der Netzplantechnik. Entwickelt wurde diese Darstellung 1957 im Zusammenhang mit der sog. Metrapotentialmethode (MPM). Die MPM in ihrer ursprünglichen Form ist nach wie vor als graphentheoretische Grundlage der Zeitplanungsalgorithmen in Planungsinstrumenten relevant. MPM wird oft auch synonym für den Vorgangsknoten-Netzplan bzw. die heute übliche Mischform der Netzplantechnik verwendet, auch wenn dies nicht exakt ist.. In ihrer originalen Form verbindet sie die Knoten ausschließlich mit Anfangsfolgen, die minimale und maximale zeitliche Abstände der Anfangszeitpunkte der Vorgänge beschreiben. Minimale Abstände werden mit positiven, maximale mit negativen Zahlen beschrieben. Vorgänge können wechselseitig miteinander verbunden sein, d.h. gegenseitig VorgängerVorgängerIn der Netzplantechnik ist der Vorgänger ein Vorgang, von dem ein Pfeil ausgeht, dessen Spitze auf einen anderen Vorgang weist. "Vorgänger" bedeutet deshalb nicht die zeitliche Abfolge, sondern die Anordnungsbeziehung zwischen den Vorgängen. Dies wird im PMBOK(R) Guide durch die Umschreibungen "from-activity" bzw. der "activity that enters a node" präzisiert. und NachfolgerNachfolgerInnerhalb der Netzplantechnik ist der Nachfolger ein Vorgang, auf den die Spitze eines Pfeils weist, der von einem anderen Vorgang ausgeht. "Nachfolger" bedeutet deshalb nicht die zeitliche Abfolge, sondern die Anordnungsbeziehung zwischen den Vorgängen. Dies wird im PMBOK(R) Guide durch die Umschreibungen "to-activity" bzw. "activity that departs a node" präzisiert. sein. Den einzelnen Vorgängen werden ebenfalls zeitliche Dauern zugewiesen.

Metra-Potential-Methode

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Die Metra-Potential-Methode ist eine Methode der GraphentheorieGraphentheorieDie Graphentheorie ist die mathematische Grundlage der Netzplantechnik. Sie präzisiert Begriffe wie Knoten, Pfeile, Wege, Dauern u.a. so, dass die aus ihnen aufgebauten Netzpläne algorithmisch behandelt werden können. Damit ist sie auch Grundlage software-gestützter Terminplanung. zur Berechnung von Netzplänen. Sie wurde erstmalig 1959 von B. Roy publiziert und verwendet als Darstellungsform den Vorgangsknoten-NetzplanVorgangsknoten-NetzplanEin Vorgangsknoten-Netzplan (VKN) verwendet Knoten zur Symbolisierung von Vorgängen und Pfeile zur Darstellung der Anordnungsbeziehungen. Der VKN die derzeit am weitesten verbreitete Darstellungsform in der Netzplantechnik. Entwickelt wurde diese Darstellung 1957 im Zusammenhang mit der sog. Metrapotentialmethode (MPM). Die MPM in ihrer ursprünglichen Form ist nach wie vor als graphentheoretische Grundlage der Zeitplanungsalgorithmen in Planungsinstrumenten relevant. MPM wird oft auch synonym für den Vorgangsknoten-Netzplan bzw. die heute übliche Mischform der Netzplantechnik verwendet, auch wenn dies nicht exakt ist.. In ihrer originalen Form verbindet sie die Knoten ausschließlich mit Anfangsfolgen, die minimale und maximale zeitliche Abstände der Anfangszeitpunkte der Vorgänge beschreiben. Minimale Abstände werden mit positiven, maximale mit negativen Zahlen beschrieben. Vorgänge können wechselseitig miteinander verbunden sein, d.h. gegenseitig VorgängerVorgängerIn der Netzplantechnik ist der Vorgänger ein Vorgang, von dem ein Pfeil ausgeht, dessen Spitze auf einen anderen Vorgang weist. "Vorgänger" bedeutet deshalb nicht die zeitliche Abfolge, sondern die Anordnungsbeziehung zwischen den Vorgängen. Dies wird im PMBOK(R) Guide durch die Umschreibungen "from-activity" bzw. der "activity that enters a node" präzisiert. und NachfolgerNachfolgerInnerhalb der Netzplantechnik ist der Nachfolger ein Vorgang, auf den die Spitze eines Pfeils weist, der von einem anderen Vorgang ausgeht. "Nachfolger" bedeutet deshalb nicht die zeitliche Abfolge, sondern die Anordnungsbeziehung zwischen den Vorgängen. Dies wird im PMBOK(R) Guide durch die Umschreibungen "to-activity" bzw. "activity that departs a node" präzisiert. sein. Den einzelnen Vorgängen werden ebenfalls zeitliche Dauern zugewiesen.

Damit lassen sich prinzipiell alle zeitlichen Ablaufbedingungen mathematisch beschreiben. Jeder VorgangVorgangEin Vorgang ist in der Netzplantechnik definiert durch Anfang, Dauer und Ende. Vorgänge werden je nach Netzplanart durch Pfeile oder durch Knoten symbolisiert. Üblich sind Vorgangsknoten-Netzpläne. Im allgemeinen bilden die Arbeitspakete, die bei der Projektstrukturplanung definiert werden, die Grundlage für die Definition der Vorgänge in der Netzplantechnik. Die Vorgänge werden dann durch Anordnungsbeziehungen miteinander verknüpft. kann ja in zwei Vorgänge mit Dauer 0 zerlegt werden, die mit einem minimalen und maximalen Zeitabstand der ursprünglichen VorgangsdauerVorgangsdauerNeben der allgemeinen Dauer (Duration) definiert der PMBOK(R) Guide 2004 auch noch die "Activity Duration". Dies wäre grundsätzlich nicht erforderlich, da mit der Definition des Begriffs "Duration" auch alle damit zusammengesetzten Begriffe definiert wären. gegenseitig verbunden sind.

In modernen Vorgangsknoten-Netzplänen werden alle vier Anordnungsbeziehungen gleichzeitig zugelassen, was eine erhebliche Verbesserung der Übersichtlichkeit mit sich bringt, allerdings auch die Möglichkeiten unzulässiger Netzplankonstruktionen vergrößert. Zur algorithmisch einheitlichen Berechnung des Netzplans wandeln manche Planungstools alle Arten der Anordnungsbeziehungen in eine einzige um, führen dann die Zeitrechnungen durch und wandeln die AOB wieder in ihre ursprüngliche Form zurück.

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