Englischer
Begriff
  • Backward Pass

Rückwärtsrechnung

Rückwärtsrechnung ist die Ermittlung von Eingangsgrößen aus einer vorgegebenen Zielgröße, wie z.B. die Berechnung des spätest möglichen Starttermins aus dem vorgegebenen Endtermin eines Projekts.

Anzeige

Rückwärtsrechnung in der Netzplantechnik

In der ↑ Netzplantechnik wird die Rückwärtsrechnung dazu verwendet die ↑ späteste ↑ Lage aller Vorgänge und damit den spätesten Anfangstermins für das Projekt zu ermitteln, bei dem der vorgegebene Endtermin noch eingehalten werden kann.

Zusammen mit der ↑ Vorwärtsrechnung, aus der sich die ↑ früheste ↑ Lage aller Vorgänge ergibt, werden in der Netzplantechnik so die Pufferzeiten bestimmt.

Rückwärtsrechnung bei der Kalkulation (Rückwärtskalkulation)

Bei der Kalkulation von Preisen oder Angeboten werden mit Hilfe der Rückwärtsrechnung die maximalen Kosten für die Erstellung des Produkts bzw. seiner Teilprodukte ermittelt (Rückwärtskalkulation). Dies ist z.B. erforderlich, wenn man das Produkt oder Angebot eines Wettbewerbers preislich unterbieten will.

Im Projektmanagement wird die Rückwärtskalkulation benötigt, um die wirtschaftliche Machbarkeit eines Projekts zu beurteilen, um die zu erbringende Leistung (Umfang und Qualität) auf das zur Verfügung stehende Budget abzustimmen oder um selbst Vorgaben für Lieferanten machen zu können.

Dieser Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 14.03.2014.
Tech Link