Stakeholdermanagement

Der Prozess "Stakeholdermanagement" ist einer von 44 Projektmanagementprozessen im PMBOK(R) Guide 2004. Er gehört zur Überwachungs- und Steuerungsprozessgruppe und zum Wissensgebiet "Kommunikationsmanagement".

Das Stakeholdermanagement ist die aktive und proaktive Betreuung der Projektbeteiligten, insbesondere der einflussnehmenden Entscheider. Wenn Entscheidungen zu treffen sind, vor allem bei Änderungen des Projektauftrags, bereitet das Stakeholdermanagement die hierfür erforderlichen Informationen auf und begleitet die Entscheidungsfindung.

Relevante Beiträge im Projekt Magazin
von Klaus D. Tumuscheit
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Krisensitzung: Das Projekt ist kaum noch zu retten – doch der Lenkungsausschuss will das nicht hören. Klaus D. Tumuscheit berichtet, wie ein Projektleiter und sein Team die Krisensitzung vorbereiteten, damit ihre Botschaft ankam und sie dennoch nicht zum Sündenbock gestempelt wurden.
von Silke Weigang
5 Bewertungen
3.6
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Wie überzeugen Sie als Projektleiter Ihren Projektmitarbeiter von der Dringlichkeit, ein Arbeitspaket voranzutreiben oder den Lenkungsausschuss, die Ressourcen für Ihr Projekt zu erhöhen? Indem Sie die richtigen Argumente parat haben und wissen, wie Sie diese situationsabhängig anbringen. Silke Weigang und Kathrein Lammert zeigen Ihnen, welche Argumentationsstrategie Sie wann anwenden können – damit Sie Ihre Anliegen erfolgreich vertreten.
von Thomas Röllecke
6 Bewertungen
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4 Kommentare
Stakeholder wollen regelmäßig informiert werden – zeitnah, umfassend, individuell. Dass dies für die Projektleitung einen enorm hohen Aufwand bedeutet, liegt auf der Hand. Um das Stakeholdermanagement systematisch und effizient durchzuführen, verwendet Thomas Röllecke deshalb Collaboration-Plattformen. Alle relevanten Informationen werden hier an einer zentralen Stelle erfasst und an die Beteiligten weitergegeben – und das bei adäquatem Aufwand.
von Katja Mayer
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4.5
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In vielen Projekten gibt es kein systematisches Stakeholdermanagement. Obwohl die Stakeholder großen Einfluss auf den Projekterfolg haben, werden diese aus Zeit- oder Budgetgründen oft nur irgendwie "mitgesteuert". Ein Grund für die Fachgruppe "Stakeholdermanagement" der GPM, den Status Quo des Stakeholdermanagements in einer Studie einmal genauer unter die Lupe zu nehmen – mit zum Teil überraschenden Ergebnissen. Aus diesen lassen sich einige wertvolle Erkenntnisse gewinnen und Maßnahmen für das eigene Stakeholdermanagement ableiten, wie Katja Mayer zeigt.
von Klaus D. Tumuscheit
9 Bewertungen
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4 Kommentare
Die Standardreaktionen auf die verbreitete Entscheidungs-Arthrose in vielen Lenkungsausschüssen umfassen Frust, Wut und Zorn. Man schimpft im Kreis der Kollegen über "Die Bremser da oben". Das ist verständlich, hilft aber leider wenig. Was will man als einfacher Projektleiter schon gegen drei Millionen Jahresgehalt ausrichten? Einiges. Das wissen bloß viele nicht, meint Klaus D. Tumuscheit.
von Dr. Tomas Bohinc
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3.8
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Je genauer ein Projektleiter sein Projekt und dessen Umfeld von Anfang an kennt, umso erfolgreicher wird er es managen. Eine Systemumfeldanalyse macht die Beziehungen eines Projekts zu seinen Stakeholdern sichtbar – auch im Hinblick auf die Qualität der Kommunikation. Sie erlaubt es, Problemen in der Kommunikation auf den Grund zu gehen, indem sie die dahinter liegenden Konflikte und Blockaden aufzeigt. Auch andere Umwelteinflüsse, wie Prozesse und Regelungen werden berücksichtigt. Dr. Tomas Bohinc zeigt Ihnen anhand eines Beispiels, wie Sie schrittweise eine Projektumfeldanalyse durchführen und aus den Ergebnissen Maßnahmen ableiten können.
von Meri Eremut-Marinic
4 Bewertungen
4.5
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Um ein praktikables Projektergebnis zu erreichen, ist die Partizipation der späteren Anwender manchmal unumgänglich. Doch oft erscheint den Projektbeteiligten ein Partizipationskonzept als der Albtraum schlechthin. Denn die Einbindung der Stakeholder steht meist für ein Verzögern und Zerreden anstatt für eine Verbesserung des Projektergebnisses. Dass die Partizipation vieler Stakeholder jedoch kein Schreckgespenst sein muss, zeigt ein Großprojekt des Landes Baden-Württemberg. Meri Eremut-Marinic, Dr. Wolfram von Schneyder und Markus Moser beschreiben, wie die Partizipation in diesem Projekt erfolgreich gestaltet wurde.
von Dr. Georg Angermeier
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5
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Wenn sich ein Kunde oder ein Mitarbeiter Ihres Projektteams bei Ihnen beschwert, sollten Sie dies als Chance ansehen und sich seinem Anliegen annehmen, als ob es Ihr eigenes wäre. Da ein Projektmanager auch ein bisschen Beschwerdemanager ist, so Dr. Georg Angermeier, können Sie aus dem Beschwerdemanagement einige einfache Prinzipien übernehmen, die es Ihnen erheblich erleichtern, unzufriedene Projektbeteiligte wieder "ins Boot" zu holen.
von Dr.-Ing. Karin Haese
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5
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Es ist entscheidend für den Projekterfolg, dass alle Stakeholder ein gemeinsames Verständnis von den Projektzielen entwickeln. Allerdings ist der Abstimmungsaufwand hierfür umso höher, je komplexer und umfangreicher der Leistungsumfang eines Projekts ist und je mehr Akteure am Projekt beteiligt sind. Dr.-Ing. Karin Haese schlägt deshalb vor, dass die Stakeholder komplexer Projekte gemeinsam in einem Peer-Production-Prozess eine Balanced Scorecard für das Projekt entwickeln. Für diese "Collaborative Balanced Scorecard" (cBSC) beschreibt sie zum einen das mögliche Vorgehen, zum anderen stellt sie eine Open-Source-Software zur Unterstützung des zeit- und ortsversetzten gemeinschaftlichen Arbeitens vor.
von Andrea Funke
8 Bewertungen
3.75
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Geschäftsführer oder Linienmanager, die nur hin und wieder einen Projektauftrag vergeben, sind oft unsicher, worin ihre Aufgaben im Projekt genau bestehen. Die einen kontrollieren jedes einzelne Detail, die anderen kümmern sich kaum um das Nötigste. Genau für diese Art von Auftraggebern hat Andrea Funke ein kompaktes Handbuch mit Checklisten für die einzelnen Aufgabenbereiche zusammengestellt. Es basiert auf ihrer langjährigen persönlichen Erfahrungen als Projektleiterin und eignet sich sowohl für Projektmanager als auch für Mitarbeiter des Project Management Office. Erstere können es Ihrem Auftraggeber – deren Bereitschaft vorausgesetzt – persönlich an die Hand geben, letztere daraus Standards entwickeln, die verbindlich im Projektmanagement-Handbuch festgeschrieben werden. Die wichtigsten Checklisten aus diesem Handbuch hat die Autorin hier für Sie zusammengestellt.
von Olaf Hinz
10 Bewertungen
3.7
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Falls in einer anstehenden Gremiensitzung eine wichtige Entscheidung getroffen werden muss, kann der Projektleiter die Entscheidungsfindung in seinem Sinne beeinflussen, indem er Mikropolitik betreibt. Das bedeutet, er spricht die relevanten Personen im Vorfeld der Sitzung an, um sie von seiner favorisierten Lösung zu überzeugen. Sehr hilfreich dabei ist die Taktikmatrix. In diese werden die wichtigsten Gesprächspartner, ihre Prioritäten, Entscheidungskriterien und Vertrauenspersonen eingetragen, so dass der Projektleiter sein Vorgehen systematisch planen kann. Olaf Hinz stellt die Taktikmatrix vor und beschreibt, wie man sie in der Praxis einsetzt.
von Christopher Seinecke
19 Bewertungen
3.842105
2 Kommentare
Stakeholder können den Erfolg eines Projekts stark beeinflussen, für Projektmanager ist es deshalb wichtig, deren Interessen zu kennen. Die hier vorgestellte Methode der Stakeholderanalyse verwendet die Faktoren "Macht", "Beeinflussbarkeit" und "Einstellung zum Projekt", um mögliche Verhaltensweisen der Stakeholder zu prognostizieren. Sie eignet sich sowohl für kleine Projekte als auch für komplexe Projektorganisationen. Christopher Seinecke, Fabian Koark und Björn Engelhardt beschreiben die Methode anhand eines Beispiels aus ihrer Beratungspraxis.
von Kay Schulz
58 Bewertungen
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3 Kommentare
Vor einigen Jahren trat Kay Schulz eine Stelle als Projektleiter in der IT-Abteilung eines ausländischen Unternehmens an. Da die Firma einen sehr guten Ruf hatte, ging er davon aus, dass der Reifegrad des Projektmanagements sehr hoch wäre. Doch die Realität sah anders aus: Projektmanagement erfolgte nach dem Motto "Jeder macht was er will, keiner was er soll, aber alle machen mit!". Kay Schulz nahm sich vor, mit der Wild-West-Mentalität aufzuräumen und professionelles Projektmanagement einzuführen. In seinem Artikel berichtet er, warum das nicht so einfach war und wie es dennoch gelang.
von Angelika Collisi
24 Bewertungen
4.291665
2 Kommentare
Wer in einem Unternehmen eine Veränderung umsetzen möchte, muss mit Widerstand rechnen. Es gibt immer Personen, die der Veränderung misstrauisch oder sogar ablehnend gegenüberstehen. Diese so genannten "Skeptiker" können das Projekt gefährden – insbesondere wenn sie viel Einfluss im Unternehmen haben. Die Change Managerin Angelika Collisi stellt verschiedene Typen von Skeptikern vor und beschreibt Maßnahmen, um sie für das Projekt zu gewinnen oder – falls das nicht möglich ist – ihren negativen Einfluss zu minimieren.
von Elisabeth Wagner
18 Bewertungen
3.555555
0 Kommentare
Ein griffiger Projektname und ein ansprechendes Logo sind kein reiner Luxus, sondern ein hilfreiches Marketing-Instrument – insbesondere bei größeren und strategisch wichtigen Projekten. Sie tragen zu einem positiven Image des Projekts bei und können Akzeptanz und Interesse der Stakeholder fördern. Um eine positive Wirkung zu erzielen, müssen Name und Logo jedoch überlegt ausgewählt sein. Elisabeth Wagner erklärt, wie man einen aussagekräftigen Projektnamen findet, was man bei Größe und Farbgestaltung eines Logos beachten sollte und welche Fehler man bei der Verwendung von Name und Logo unbedingt vermeiden muss.
von Klaus D. Tumuscheit
131 Bewertungen
4.206105
10 Kommentare
Viele Top-Manager halten sich vornehm zurück, was die Unterstützung ihrer eigenen Projekte anbelangt: Sie versäumen Meilenstein-Meetings, sitzen dringende Entscheidungen aus oder streichen Budgets zusammen. Appelle und Jammern helfen hier nicht weiter. Um ein Projekt unter schlechten Bedingungen zu einem guten Abschluss zu bringen, muss der Projektleiter "Guerilla-Projektmanagement" betreiben. Klaus D. Tumuscheit erklärt, was Guerilla-Projektmanagement ist und wie man damit Erfolg hat.
von Dr. Sebastian Saxe
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Der IT-Dienstleister Dataport arbeitet für die öffentlichen Verwaltungen von vier Bundesländern – im öffentlich-rechtlichen Bereich ein immer noch einzigartiges Beispiel. Dataport entstand in einer mehrstufigen Fusion aus Einrichtungen der Bundesländer Hamburg, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Bremen. Insgesamt waren rund 1.500 Menschen von den Fusionen betroffen. Ziel des Projekts war es, die zuvor verteilten Fachkompetenzen länderübergreifend zur Verfügung zu stellen. Gleichzeitig sollte die Effizienz durch die gemeinsame Benutzung von Infrastrukturen gesteigert werden. Dr. Sebastian Saxe beschreibt, wie in einem langfristig angelegten Organisationsentwicklungsprozess die bestehenden Unternehmenskulturen der Landeseinrichtungen in das neue Unternehmen Dataport integriert wurden.
von Anton Unterluggauer
11 Bewertungen
3.363635
1 Kommentar
Kommunale Bauvorhaben scheitern leicht an politischen Unstimmigkeiten. Das wussten auch die Initiatoren des Projekts "Errichtung Ferry Porsche Congress Center" in der Stadtgemeinde Zell am See, Österreich. Sie legten bei Planung und Bau des Kongresszentrums deshalb großen Wert darauf, alle Stakeholder von Anfang an einzubeziehen. Das Konzept ging auf: Das Vorhaben konnte erfolgreich durchgeführt werden, obwohl es in früheren Jahren mehrmals am mangelnden politischen Konsens gescheitert war. Außerdem erhielt Zell am See für das Projekt den pma award 2007 der Projekt Management Austria. Projektleiter Anton Unterluggauer berichtet, welche Aspekte des Stakeholdermanagements für den Projekterfolg ausschlaggebend waren.
von Simone Weilacher
13 Bewertungen
4
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Projekte jedweder Art sind unterschiedlichen Einflussfaktoren ausgesetzt. Zu diesen Einflussfaktoren gehören auch die so genannten Stakeholder - also Personen oder Organisationen, die am Projekt beteiligt sind oder deren Interessen von der Projektdurchführung oder dem Projektergebnis berührt werden. Um einen reibungslosen Projektablauf zu gewährleisten, ist es wichtig, die Stakeholder und ihre Interessen bei der Projektplanung und durchführung zu berücksichtigen. Simone Weilacher beschreibt in ihrem Artikel, wie man effizientes Stakeholdermanagement betreibt und die Interessen von Stakeholdern und die Projektziele miteinander in Einklang bringt.
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