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Stakeholderanalyse

Die Stakeholderanalyse ist der zweite Schritt im Stakeholdermanagement nach der Stakeholder-Identifikation und umfasst die Untersuchung sowie Bewertung der möglichen Einflüsse der Stakeholder auf das System Projekt.

Stakeholderanalyse

Die Stakeholderanalyse ist der zweite Schritt im Stakeholdermanagement nach der Stakeholder-Identifikation und umfasst die Untersuchung sowie Bewertung der möglichen Einflüsse der Stakeholder auf das System Projekt.

Zweck der Stakeholderanalyse ist es, die Stakeholder hinsichtlich der Tragweite ihres Einflusses auf das Projekt zu priorisieren und die Grundlage für die Maßnahmenplanung des Stakeholdermanagements zu liefern.

Stakeholder-Identifikation und Stakeholderanalyse sind wichtiger Bestandteil der Projektumfeldanalyse.

Wesentliche Fragen der Stakeholderanalyse sind:

  • Ist der betrachtete Stakeholder Gegener oder Befürworter des Projekts?
  • Wodurch, in welcher Weise und wie intensiv wird der Stakeholder durch das Projekt und die Projektergebnisse betroffen?
  • Welche Erwartungen und Anforderungen hat der Stakeholder an das Projekt und die Projektergebnisse?
  • Welche Einflussmöglichkeiten hat der Stakeholder und welche Macht steht ihm zur Verfügung, um diese Einflussmöglichkeiten geltend zu machen?

Weit verbreitete Methode der Stakeholderanalyse ist die grafische Gegenüberstellung von Betroffenheit und Einfluss in einer Portfoliodarstellung. Die wichtigsten Stakeholder sind dabei diejenigen im rechten, oberen Viertel (oder Neuntel bei Dreiteilung der Achsen), da diese sowohl stark betroffen sind als auch große Einflussmöglichkeiten haben.

Deutlich aufwändiger sind die komplexen Methoden der Netzwerkanalyse oder der Kraftfeldanalyse, bei der alle Beziehungen der Stakeholder unterneinander analysiert werden.

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