Der Handy-Knigge

Handys sind zwar nützlich, können aber auch schrecklich nerven – insbesondere unsere Mitmenschen. Klingelt es im Meeting oder beim gemeinsamen Mittagessen, ist das nicht nur peinlich, sondern für die anderen ärgerlich. Vorsicht und Rücksichtnahme sind deshalb geboten. Sabin Bergmann erklärt in ihrem Handy-Knigge, wie man ein Handy "sozialverträglich" nutzt.

Heute hat fast jeder ein Handy, aber nicht jeder kennt die Höflichkeitsregeln für seinen Gebrauch. Wer einfach drauflos telefoniert oder einen nervigen Klingelton installiert, verärgert schnell seine Mitmenschen und erntet wütende Blicke. Manch ein Fauxpas, der im Privatleben vielleicht noch hingenommen werden kann, sollte im Berufsalltag auf keinen Fall vorkommen. Lesen Sie deshalb im Folgenden die wichtigsten Grundregeln für die professionelle und höfliche Nutzung eines Handys!

Über den höflichen Gebrauch von Handys

Lassen Sie das Handy nicht auf dem Tisch liegen

Wenn Sie mit einem Kollegen oder Kunden beim Mittagessen sitzen und einen Anruf erwarten, sollten Sie das Handy nicht auf dem Tisch liegen lassen. Damit demonstrieren Sie Ihrem Tischpartner, dass Sie jederzeit bereit sind, das Gespräch zu unterbrechen und sich "wichtigeren" Dingen zuzuwenden. Verwahren Sie das Handy lieber an einer Stelle, wo Ihr Tischpartner es nicht sieht, Sie es aber trotzdem schnell erreichen können, z.B. in der Jackentasche.

Entschuldigen Sie sich für Störungen

Es passiert häufig, dass man vor einem Meeting vergisst, das Handy auszuschalten. Klingelt es dann mitten in der Besprechung, ist die beste Reaktion, kurz in die Runde zu blicken, "Entschuldigung" zu sagen und das Handy auszuschalten.

Ziehen Sie sich zum Telefonieren diskret zurück

Wenn Sie einen Anruf während einer Besprechung oder im Restaurant unbedingt annehmen möchten, sollten Sie Ihren Platz verlassen und sich zum Telefonieren einen ruhigen Ort suchen. So stören Sie niemanden und können sich besser auf das Gespräch konzentrieren.

Wählen Sie dezente Klingel‑ und SMS-Meldetöne

Wählen Sie Ihren Klingel‑ und SMS-Meldeton mit Bedacht aus. Auf aktuelle Pop-Songs und Klingeltöne, die im Fernsehen beworben werden, sollten Sie besser verzichten. Diese werden vor allem von Jugendlichen genutzt und wirken in einem geschäftlichen Umfeld daher unprofessionell. Klingel‑ und SMS-Meldetöne sollten dezent sein. Für das Telefon eignet sich z.B. das leise Schellen eines "alten" Telefons und für SMS ein schlichtes "Piep".

Nutzen Sie den Vibrationsalarm

In Bibliotheken, Kinos, im Bus und in der Kirche herrscht absolutes Klingelverbot. Wenn Sie das Handy nicht abschalten möchten, stellen Sie es auf stumm und nutzen Sie den Vibrationsalarm.

Halten Sie sich an Handy-Verbote

Im Flugzeug sowie in Arztpraxen und Kliniken muss das Handy aufgrund der umgebenden Technik komplett ausgeschaltet sein.

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