Fitness für's Gehirn durch Ausdauertraining

Unsere Ansprüche an uns selbst sind hoch: Wir wollen erfolgreich im Job sein, eine gute Beziehung pflegen, fürsorgliche Eltern sein, Freunde treffen und bei alldem noch gut aussehen. Wer auch nur die Hälfte davon schaffen möchte, muss fit sein – und zwar sowohl körperlich als auch mental. Wie eng körperliche Fitness und Denkvermögen aber tatsächlich miteinander verbunden sind und wie man mit Ausdauertraining beides fördern kann, das erklärt Dr. Dr. Michael Despeghel in seinem Tipp.

Fitness und Vitalität sind die Voraussetzungen dafür, ein leistungsfähiges Leben führen zu können. Bewegungsmangel ist nicht nur ein gesundheitlicher Risikofaktor - dass körperlich vitale Menschen auch mental leistungsfähiger sind, ist mittlerweile anhand zahlreicher Langzeitstudien belegt.

Zusammenhang von Muskeln und Denkvermögen

Sportliche Betätigungen wie Joggen, Fahrradfahren oder Bergwandern fördern die Ausdauerbefähigung der Muskeln. Mit Hilfe von trainierten Muskeln können wir uns aber nicht nur besser bewegen, wir können auch besser denken. Denn bei einer muskulären Tätigkeit wird eine Vielzahl von Impulsen an das Gehirn gesendet. Dort leiten sie eine Menge chemischer Prozesse in die Wege, alles im Hinblick darauf, den komplizierten muskulären Vorgang vollbringen zu können.

Diese chemischen Prozesse haben Einfluss auf die Psyche und sogar auf die Denkkapazität. Besteht also ein ständiger Signalaustausch zwischen Muskeln und Gehirn, kann dies als eine Art Gehirntraining angesehen werden.

Nichts wie ran...

Ziel eines sinnvollen Trainings ist es, im aeroben Bereich zu agieren und diesen dabei auszubauen. Aerob bedeutet, dass die Sauerstoffversorgung bei einer muskulären Betätigung gedeckt ist. Das heißt, wir joggen, walken oder erklimmen einen Berg, schnaufen zwar ein bisschen dabei, aber wir halten die Sporteinheit vom Luftvolumen her durch.

Selbst wenn Sie blutiger Anfänger sind und erst jetzt mir Ihrem Sport beginnen, ist noch nichts verloren. Folgendes müssen Sie wissen: Schon nach wenigen Wochen kann ein untrainierter Mensch, egal welchen Geschlechts und welchen Alters(!), bei zwei regelmäßigen aeroben Bewegungseinheiten (jeweils ca. 20 Minuten) pro Woche sein körperliches Leistungsvermögen - und damit auch sein gesundheitliches Wohlbefinden - um das Doppelte steigern.

Ausdauertraining

Beginnen Sie zweimal die Woche mit einem Ausdauertraining Ihrer Wahl. Sind Sie vollkommen untrainiert, empfiehlt sich zum Einstieg Walken. Bänder- und Sehnenapparat sowie das Skelett, das sich erst an die neue Belastung gewöhnen muss, werden bei dieser Lauftechnik geschont.

Sind Sie bereits etwas trainierter, dann ist Joggen der Jungbrunnen, aus dem Sie fortan schöpfen sollten.

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