Mehrarbeit in Projekten - so machen Sie aus der Not eine Tugend

Mehrarbeit ist in Projekten oft unvermeidlich. Häufig wird sie nicht finanziell honoriert. Von Angestellten erwarten die Vorgesetzten unbezahlte Mehrarbeit, bei Freiberuflern bestehen die Auftraggeber darauf, dass das vereinbarte Honorar nicht überschritten wird. Wenn Sie in dieser Situation sind, dann drehen Sie den Spieß um! Dr. Georg Angermeier rät Ihnen, die unbezahlte Mehrarbeit zu einem Geschenk an das Projekt zu machen. Auf diese Weise handeln Sie aktiv und können daraus Nutzen für Ihr berufliches Weiterkommen oder die Akquise von Aufträgen ziehen.

Mehrarbeit ist in Projekten oft unvermeidlich. Häufig wird sie zudem nicht finanziell honoriert. Von Angestellten erwarten die Vorgesetzten oft unbezahlte Mehrarbeit, bei Freiberuflern bestehen die Auftraggeber in der Regel darauf, dass das vereinbarte Honorar nicht überschritten wird. Wenn Sie in dieser Situation sind, dann drehen Sie den Spieß um! Machen Sie die unbezahlte Mehrarbeit zu einem Geschenk an das Projekt! Sie gelangen damit in die Rolle das aktiv Handelnden und können daraus Nutzen für Ihr berufliches Weiterkommen oder die Akquise von Aufträgen ziehen.

Mehrarbeit - ärgerlich aber unvermeidbar

Unvorhergesehene Ereignisse, zu geringe Aufwandsschätzungen oder zusätzliche Anforderungen ohne Budgeterhöhung führen in nahezu allen Projekten zu einem höheren Arbeitsaufwand als ursprünglich geplant. Es kommt immer wieder vor, dass daraus für die Projektbeteiligten unbezahlte Mehrarbeit erwächst.

Von Angestellten kann offiziell keine Mehrarbeit verlangt werden, ohne dass der Betriebsrat eingeschaltet wird und die Überstunden genehmigt werden. In der Realität erwarten die meisten Vorgesetzten aber unentgeltliche Mehrarbeit der Mitarbeiter als selbstverständlichen Beitrag zum Unternehmenserfolg.

Freiberufler können theoretisch jeden über den vereinbarten Rahmen hinausgehenden Mehraufwand entweder ablehnen oder eine entsprechende Nachforderung stellen. In der Praxis erwarten Auftraggeber aber, dass der vereinbarten Kostenrahmen nicht überschritten wird und der Freiberufler unentgeltliche Zusatzleistungen erbringt. Oft deuten Auftraggeber die Möglichkeit von Folgeaufträgen an - freilich ohne sich verbindlich festzulegen.

Vermiesen Sie nicht die Stimmung!

Wenn Sie für Ihr Projekt unbezahlte Mehrarbeit erbringen müssen, äußern Sie sich darüber auf keinen Fall negativ. Alle Projektbeteiligten sitzen in einem Boot. Wenn sich einer davon über seine besondere Belastung beschwert, führt dies nicht zu Verständnis oder Bewunderung, sondern zu Ausgrenzung.

Als Angestellter würden Sie mit Äußerungen wie "Was ich schon für dieses Projekt Überstunden gemacht habe, ohne einen Pfifferling dafür zu erhalten" bei Ihrem Vorgesetzten den Eindruck mangelnden Engagements oder mangelnder Solidarität mit dem Unternehmen erzeugen. Für einen Freiberufler sind solche Äußerungen noch verheerender: Er gefährdet damit Folgeaufträge und wird bestimmt auch nicht

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