So bekommen Sie den Kopf frei

Manchmal haben wir so viel Arbeit, dass wir gar nicht wissen, wo wir anfangen sollen. Wir müssen an viele Dinge gleichzeitig denken, alles erscheint dringend und wichtig. An manchen Tagen kommen wir gut damit zurecht, aber an anderen Tagen lasten Druck und Verantwortung schwer auf uns. Ralf Senftleben stellt eine einfache Methode vor, mit der Sie Ihren Kopf wieder frei bekommen und Gefühle von Druck und Überforderung auflösen können.

 

So bekommen Sie den Kopf frei

Manchmal haben wir so viel Arbeit, dass wir gar nicht wissen, wo wir anfangen sollen. Wir müssen an viele Dinge gleichzeitig denken, alles erscheint dringend und wichtig. An manchen Tagen kommen wir gut damit zurecht, aber an anderen Tagen lasten Druck und Verantwortung schwer auf uns. Ralf Senftleben stellt eine einfache Methode vor, mit der Sie Ihren Kopf wieder frei bekommen und Gefühle von Druck und Überforderung auflösen können.

 

Wir alle haben eine Menge Verpflichtungen. Wir müssen zum Beispiel Aufträge akquirieren, Verträge lesen, an Besprechungen teilnehmen, Präsentationen erstellen und beständig am erfolgreichen Abschluss unseres Projekts arbeiten - oft unter Zeitdruck. Und unsere Familie möchte uns ja auch manchmal sehen. An manchen Tagen kommen wir gut mit unseren Aufgaben zurecht und an anderen Tagen spüren wir die Verantwortung schwer auf unseren Schultern.

Wenn Ihnen das auch manchmal so geht, dann habe ich hier eine einfache, aber sehr wirkungsvolle Methode für Sie, mit der Sie Ihren Kopf frei bekommen und Gefühle von Druck und Überforderung auflösen können. Ich wende diese Methode regelmäßig an und jedes Mal fühle ich mich danach frischer, gelassener, handlungsfähiger und fokussierter.

Und so geht´s:

Schritt 1: Schreiben Sie Ihre Gedanken auf

Nehmen Sie sich ein leeres Blatt und einen Stift zur Hand oder öffnen Sie ein neues, leeres Dokument in Ihrer Textverarbeitung. Schreiben Sie jetzt alles auf, was Ihnen im Kopf rumschwirrt. Alle Gedanken, alle Aufgaben, alle Verpflichtungen, alle Sorgen, Zweifel und alles, was Sie im Augenblick beschäftigt. Und zensieren Sie sich selbst dabei nicht.

Schreiben Sie so lange, bis wirklich nichts mehr kommt, aber mindestens 15 Minuten lang. Oft fällt uns für ein bis zwei Minuten nichts mehr ein und wenn wir ein bisschen warten, kommen nach dieser Zeit neue, tiefer gehende Gedanken.

Schritt 2: Bewerten Sie alle Punkte

Nachdem Sie Ihre Gedanken aufgeschrieben haben, gehen Sie jeden Punkt auf Ihrem Zettel noch einmal durch und markieren Sie die verschiedenen Gedanken mit bestimmten Symbolen.

Markieren Sie einen Gedanken mit einem Häkchen (so wie beim Abhaken einer Checkliste), wenn Sie in dieser Sache nichts tun können, weil sie außerhalb Ihrer Macht liegt, zum Beispiel wenn Sie sich um die Wirtschaftslage Sorgen machen.

Markieren Sie den Gedanken mit einem kleinen, gefüllten Kreis, wenn es zu einem Gedanken keinen Handlungsbedarf gibt oder wenn es in den nächsten 20 bis 30 Jahren keinen Unterschied in Ihrem Leben machen wird, wenn Sie sich nicht darum kümmern.

Markieren Sie den Gedanken mit einem Stern, wenn der Gedanke wichtig ist und es deswegen Handlungsbedarf gibt.

Schauen Sie sich jetzt nur die Punkte an, die Sie mit einem Stern versehen haben. Markieren Sie maximal fünf Gedanken, bei denen es den größten Handlungsbedarf gibt, mit einem weiteren Stern. Es dürfen wirklich nicht mehr als fünf Punkte sein, denn es geht hier darum, eine Auswahl zu treffen. Diese maximal fünf Punkte sind die, um die Sie sich in nächster Zeit kümmern müssen. Die anderen dürfen Sie erst einmal loslassen und ignorieren.

Schritt 3: Lassen Sie los

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