Sofortprogramm: Fit für das Assessment-Center

Teil 1: Vorbereitung
Sie wurden zu einem Assessment Center eingeladen? Keine Panik. Astrid Pfeiffer zeigt Ihnen, worum es bei diesem Auswahlverfahren für Personal geht, und wie Sie sich per Sofortprogramm auf die verschiedenen Aufgaben und Interviews vorbereiten können. Im zweiten Teil des Artikels, der in der nächsten Ausgabe des Projekt Magazins erscheint, erfahren Sie, wie Sie das Vorbereitete am besten in eine gute Selbstpräsentation umsetzen, und was Unternehmen bei der Organisation von ACs beachten müssen.

Sie haben eine Einladung in der Hand, von Ihrer Traumfirma? Das ersehnte Ziel, der "Job Ihres Lebens", liegt greifbar nahe? Leider baut sich da vor Ihnen noch eine Hürde auf: Sie wurden zum Assessment Center (AC) zitiert, und zwar für morgen. Grund zur Panik ist das freilich keiner. Wie Sie in den folgenden Kapiteln lesen, brauchen Sie sich nur ordentlich vorzubereiten und sich dabei einige wichtige Grundregeln zu Herzen zu nehmen. So haben Sie gute Chancen auf einen Erfolg.

Im zweiten Teil des Artikels, der in der nächsten Ausgabe des Projekt Magazins erscheint, erfahren Sie, wie Sie das Vorbereitete in eine gute Selbstpräsentation umsetzen können, und was Unternehmen bei der Organisation von ACs beachten müssen.

Sinn und Zweck

Unter Assessment Center versteht man ein Auswahlverfahren, bei dem Beobachter einen oder mehrere Bewerber in berufspraxisnahen Situationen nach bestimmten Eignungskriterien bewerten. "Assessment" heisst übersetzt Einschätzung, Bewertung. Die Teilnehmer müssen Aufgaben lösen, die in der entsprechenden beruflichen Position auf sie zukommen würden. Das Verfahren wird verstärkt bei Führungskräften angewandt, aber auch bei Studienabgängern.

ACs wird eine relativ gute Aussagekraft nachgesagt -- auch wenn man nicht so genau weiß, warum die Methode funktioniert. Sie wird zum einen eingesetzt, um Personal auszuwählen - Neuzugänge von aussen, aber auch intern. Zum anderen hilft das Verfahren, das Entwicklungspotenzial und den Trainingsbedarf von Mitarbeitern festzustellen.

Beidseitiges Urteil

Betrachten Sie als Kandidat ein AC nicht als einseitige Angelegenheit, bei der gestrenge Richter ein Urteil über Sie fällen. Sie sollten es im Gegenzug dazu nutzen, zu prüfen, ob das Unternehmen und die angebotene Position Ihnen überhaupt zusagen. Betrachten Sie das AC als Informationsquelle. Wenn Sie den Job nicht bekommen, sind diese Informationen und Erfahrungen Gold wert für weitere Bewerbungsgespräche oder ACs.

Fachwissen reicht nicht

Die Positionen, um die es in ACs geht, sind für gewöhnlich nicht mit reinem Fachwissen zu bewältigen. Interessant sind für die Unternehmen die Fähigkeiten, die Sie brauchen, um mit Kollegen, Vorgesetzten und Mitarbeitern gut zusammenzuarbeiten, und mit Kunden und Konkurrenten umzugehen.

Meist stammen auch die Beobachter, genannt Assessoren, nicht aus der

Anzeige
Der vollständige Artikel ist für Abonnenten frei zugänglich.
Artikel kaufen (2,50 €)
  • 4 Seiten Praxiswissen
  • PDF-Download
Kostenlos weiterlesen!
  • Diesen Beitrag kostenlos lesen
  • 4 Wochen Online-Zugriff auf alle Artikel, Methoden und das Glossar
Tech Link