Dem Stress aktiv vorbeugen Stress vermeiden mit 3 Leitsätzen

Stressvermeidung mit drei Leitsätzen

Stress ist unvermeidlich – so die weitverbreitete Annahme! Denn es gibt Wege, Stress gar nicht erst entstehen zu lassen. Lernen Sie, gezielt Stress zu vermeiden, indem Sie die drei Leitsätze von Christian Bremer befolgen (mit Audio-Datei!).

Management Summary

Dem Stress aktiv vorbeugen Stress vermeiden mit 3 Leitsätzen

Stressvermeidung mit drei Leitsätzen

Stress ist unvermeidlich – so die weitverbreitete Annahme! Denn es gibt Wege, Stress gar nicht erst entstehen zu lassen. Lernen Sie, gezielt Stress zu vermeiden, indem Sie die drei Leitsätze von Christian Bremer befolgen (mit Audio-Datei!).

Management Summary

Projekte zeichnen sich oft durch besonders hohe Anforderungen sowie durch Zeit- und Kostendruck aus. Stresssituationen sind demnach die Regel. Aber welche Strategien gibt es, mit dieser Belastung umzugehen? Oder – noch besser! – welche Möglichkeiten habe ich, um Stress von vorneherein nicht entstehen zu lassen und ausgeglichen zu sein?

Stress gar nicht erst aufkommen lassen

Am besten erreichen Sie Stabilität, indem Sie ein entsprechendes Fundament schaffen. Hierzu bedarf es keiner Ausbildung zum Zen-Meister, denn solange Ihre Grundeinstellung von folgenden drei Leitsätzen geprägt ist, können auch Sie aufkommendem Stress standhalten.

Leitsatz 1: "Im alltäglichen Wahnsinn gewinnt Gelassenheit!"

Der Einzige, der mich daran hindert, gelassen zu sein, bin ich selbst. Das mag im ersten Moment widersprüchlich klingen, da sich niemand Stress wünscht. Jedoch ist die eigene Gelassenheit ein entscheidender Faktor, um Stress frühzeitig zu vermeiden.

Es kommt also darauf an, ob ich meinen unangenehmen Stress statt als Problem als Chance sehe. Dies raubt dem Stress den Schrecken und verleiht ihm zudem eine positive Note.

Hier entscheidet meine Haltung und Perspektive darüber, ob der Stress sich langfristig negativ auswirkt oder nicht. Wie bei allen Veränderungsprozessen ist der Wille, Dinge bzw. sein Denken zu ändern, entscheidend. Dann kann ich Stress als "Lernhinweis" verstehen, d.h. die Stresssituationen geben Anlass, sich weiterzuentwickeln und somit aktiv zu werden.


Wird Stress nur als Hindernis empfunden, kommt es schnell zu einer Überforderung, die in Stagnation mündet.

Wenn Sie unter Stress leiden und diesen langfristig möglichst vermeiden wollen, nutzen Sie die hier beschriebenen Leitsätze und trainieren damit Ihre Wahrnehmung.

Im Umfeld des Projektleiters Michael Huber gibt es viele Gründe für Ärger, auf die er nicht unmittelbar Einfluss nehmen kann. Dennoch kann er selbst entscheiden, wie er mit bestimmten Situationen umgeht. Er kann z.B. versuchen, der Verweigerungshaltung eines Kollegen, am Projekt mitzuarbeiten, mit Gelassenheit zu begegnen. Mit der entsprechenden Ausgeglichenheit fällt es ihm leichter, lösungsfokussiert zu agieren, statt sich über die Umstände zu ärgern. Michael Huber kann ggf. weitere Ressourcen akquirieren, die sich um die nicht erfüllten Aufgaben des Kollegen kümmern. Weitere Optionen sind denkbar, z.B. die Eskalation an den Vorgesetzten des Kollegen, sofern dieser sich – auch nach einer persönlichen Klärung – nicht zur Zusammenarbeit bereiterklärt und seiner Arbeit im Projekt nicht nachkommt. Sofern der Projektleiter einfache und berechtigte Maßnahmen ergreifen kann, um den Kollegen zur Mitarbeit zu bewegen, kann Michael Huber sich diesen widmen, statt sich über das Verhalten des Kollegen zu ärgern.


Mit Gelassenheit ist man frei, in Lösungen zu denken, statt in Problemen.

Leitsatz 2: "Die Gedanken über die Wirklichkeit entsprechen nicht der Wirklichkeit!"

Die Ursache für Stress ist nie das Reale, sondern die Wahrnehmung und das Denken des Einzelnen. Die Bedeutung, die wir bestimmten Situationen beimessen, entscheidet darüber, welche Wirkung sie auf uns haben.

Wird die Meinung des Projektleiters Huber über den Kollegen geprägt von einer negativen Einstellung, kann keine reelle Beurteilung erfolgen. Stuft er den Kollegen als faul und widerwillig ein, sich am Projekt zu beteiligen, führt dies zu einer undifferenzierten Betrachtung durch den Projektleiter. Der Stress wird dadurch begünstigt und ggf. sogar verstärkt.

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