Vorsätze erfolgreich umsetzen

Immer wieder fallen einem Dinge auf, die man gerne verbessern würde. Sei es, dass man sich effizientere Meetings wünscht, eine übersichtlichere Datenablage oder eine verlässlichere E-Mail-Kommunikation im Team. Solche Ziele sind oft nicht leicht zu erreichen: Man muss sich disziplinieren und alte Gewohnheiten mühsam ablegen – von den Gewohnheiten der anderen ganz zu schweigen. Da ist man oft nahe dran, das Handtuch zu werfen und alles beim Alten zu lassen. Jessika Herrmann erläutert in ihrem Tipp, mit welchen Unterstützungsmaßnahmen Sie Ihre Vorsätze erfolgreich umsetzen können.

Immer wieder fallen einem Dinge auf, die man gerne verbessern würde. Sei es, dass man sich effizientere Meetings wünscht, eine übersichtlichere Datenablage oder eine verlässlichere E-Mail-Kommunikation im Team. Solche Ziele sind oft nicht leicht zu erreichen: Man muss sich disziplinieren und alte Gewohnheiten mühsam ablegen - von den Gewohnheiten der anderen ganz zu schweigen. Da ist man oft nahe dran, das Handtuch zu werfen und alles beim Alten zu lassen. Im Folgenden erfahren Sie, mit welchen Unterstützungsmaßnahmen Sie Ihre Vorsätze erfolgreich umsetzen können.

Die richtige Motivation finden

Manche Verbesserungen oder Änderungen hat man schon mehrmals in Angriff genommen und ist jedes Mal gescheitert, weil man nicht das nötige Durchhaltevermögen hatte. Projektleiterin Hanna beispielsweise hatte sich vorgenommen, ihre Team-Meetings kürzer zu halten. Sie wollte auf diese Weise mehr Zeit für ihre anderen Aufgaben gewinnen. Allerdings klappte das überhaupt nicht. Jedes Mal ploppte doch noch ein wichtiges Thema hoch, das besprochen werden musste. Nach vier Wochen gab Hanna ihr Vorhaben auf.

Als mal wieder eine Diskussion ausgebrochen war, fiel ihr allerdings auf, dass sich außer ihr nur drei Mitarbeiter daran beteiligten. Die anderen vier starrten gelangweilt vor sich hin oder nippten geistesabwesend an ihrem Kaffee. Hanna wurde in diesem Augenblick klar, dass sie das Meeting-Problem auf alle Fälle lösen musste - nicht nur, um selbst Zeit zu gewinnen, sondern vor allem, damit ihre Mitarbeiter ihre Arbeitszeit nicht in Meetings vergeuden.

Manchmal ist die erste Motivation nicht die beste und man stößt beim Nachdenken auf eine Motivation, die tiefer im eigenen Wertesystem wurzelt und deshalb bedeutend wirkungsvoller ist.

Im Team arbeiten

Wenn man im Team dasselbe Ziel verfolgt, geht vieles einfacher. Man kann sich gegenseitig motivieren und disziplinieren oder Erfahrungen und Durchhaltetipps austauschen. Was die Meetings betraf, wollte Hanna nicht mehr die anstrengende Rolle der Antreiberin übernehmen, die alle anderen dazu anhielt, sich kurz zu fassen und beim Thema zu bleiben. Hanna suchte sich deshalb Unterstützung. Sie erklärte ihren Mitarbeitern, warum effizientere Meetings für das Projekt wichtig sind und dass alle Teammitglieder dafür verantwortlich sind, auf die Effizienz zu achten.

Um diese Verantwortung zu stärken, führte sie eine Neuerung ein: Reihum im Team schrieb jeder Mitarbeiter Protokoll, bereitete die Tagesordnung der nächsten Besprechung vor und leitete diese. Alle hatten die Aufgabe, darauf zu achten, dass nur Themen besprochen wurden, die tatsächlich alle Anwesenden betrafen. Es funktionierte: Alle fühlten sich gemeinsam für effiziente Besprechungen

Anzeige
Jetzt kostenlos weiterlesen!
Abonnenten des Projekt Magazins wissen mehr!
Starten Sie jetzt unser 4-wöchiges Kennenlern-Angebot: Die Anmeldung dauert nur ein paar Minuten – Sie können also gleich weiterlesen.
  • KostenlosDas Kennenlern-Angebot kostet Sie nichts.
  • Kein RisikoSie können jederzeit kündigen, ohne dass Ihnen Kosten entstehen.
  • Einen Monat lang alles lesen4 Wochen Online-Zugriff auf alle Inhalte des Projekt Magazins.
Tech Link