So geht nichts mehr verloren

Wertvolle Ideen schnell und effektiv organisieren

Wir haben täglich viele Ideen, ob zur Optimierung eines Kommunikationsprozesses oder für die Ausgestaltung einer neuen Dienstleistung. Doch leider haben wir häufig nicht sofort Zeit, uns mit diesen Geistesblitzen weiter zu beschäftigen. Dafür, wie Sie diese wertvollen Ideen-Schätze bewahren können, gibt Ihnen Wera Nägler kreative Anregungen. Auch für die Bewertung dieser Ideen und die Überführung in konkrete Aufgaben hat sie Tipps parat.
So geht nichts mehr verloren

Wertvolle Ideen schnell und effektiv organisieren

Wir haben täglich viele Ideen, ob zur Optimierung eines Kommunikationsprozesses oder für die Ausgestaltung einer neuen Dienstleistung. Doch leider haben wir häufig nicht sofort Zeit, uns mit diesen Geistesblitzen weiter zu beschäftigen. Dafür, wie Sie diese wertvollen Ideen-Schätze bewahren können, gibt Ihnen Wera Nägler kreative Anregungen. Auch für die Bewertung dieser Ideen und die Überführung in konkrete Aufgaben hat sie Tipps parat.

Wir denken täglich 50.000 Gedanken, ob wir wollen oder nicht. Und manchmal kommt uns ganz plötzlich ein richtig guter Gedanke – eine Idee. Eine Idee ist Ihr persönlicher, kreativer Geistesblitz und damit ein wertvoller Schatz, den Sie sichern sollten, damit er nicht verloren geht.

Doch ungünstiger Weise haben wir häufig neue Ideen,

• wenn wir uns mit einer anderen Aufgabe im Projekt beschäftigen,

• mit einem Kunden oder Kollegen über ein anderes Thema sprechen oder

• im Auto unterwegs sind.

Das bedeutet: Es ist nicht möglich, diese Idee sofort weiterzuverfolgen.

So geht keine Idee verloren

Möglicherweise denken Sie: "Jetzt habe ich keine Zeit. Damit beschäftige ich mich später." Später ist die Idee jedoch meist nur noch vage und unvollständig oder gar nicht mehr vorhanden.

Deshalb sollten Sie Ihre Ideen immer sofort aufschreiben und an einem (!) Ort sammeln.

Dieser "Ort" kann eine "Schatztruhe" auf Ihrem Schreibtisch oder, für unterwegs, ein handlicher Notizblock bzw. ein "Ideenbuch" sein.

Für diejenigen, die beim Ideensammeln statt Papier die elektronische Variante bevorzugen, empfehlen sich Programme, wie z.B. Evernote oder OneNote. (Zum Umgang mit OneNote siehe auch "Projektarbeit effektiver gestalten mit Microsoft OneNote", Projekt Magazin 02/2014.)

Eine "Schatztruhe" zum Ideen sammeln

Besorgen Sie sich eine "Schatztruhe", die Sie auf Ihrem Schreibtisch platzieren. Gut eignet sich für diesen Zweck z.B. ein Geschenkkarton. Wann immer Ihnen eine Idee kommt, nehmen Sie sich einen Zettel von einem Zettelblock oder eine kleine Karteikarte, z.B. DIN A7, und notieren Sie neben der Idee die ersten Schritte, die erforderlich sind, um diese Idee zu verwirklichen. Und hinein damit in die Schatztruhe.

Für unterwegs stecken Sie einen handlichen Abreißblock in die Tasche und notieren Sie dort sofort jeden Geistesblitz. Ein oder zwei Stichworte reichen meist aus, damit Sie sich später an den Gedanken erinnern. Danach haben Sie den Kopf wieder frei für das, was gerade ansteht.

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Alle Kommentare

Jürgen
Sturany
Eine nette Idee die aus eigener Erfahrung noch mehr Stress machen kann als einem lieb ist. Ich vertraue längst darauf, dass wirklich gute Ideen wiederkommen, und die tun das! Der Rest war schlicht und einfach Schrott - vielleicht, oder vielleicht auch nicht? Das einzig konstante im Leben ist die Änderung... damit müssen wir umgehen -> mit neuen Ideen -> gehe nach oben!
Stefan
Pfeifer
Stimme Hr. Sturany da zu! Schreibt man alle Ideen auf kommt nur Chaos heraus. Wir sollten mehr unserer Fähigkeit vertrauen, unnötige Dinge vergessen zu können: http://www.der-pfeifer.com/vergessen
Besten Dank für das Teilen Ihrer Erfahrungen und Ihre Ergänzungen. Und wie gut, dass Sie die für Sie perfekte Strategie gefunden haben. Und je nach Typ und nach Menge der Ideen sind ganz einfach unterschiedliche Herangehensweisen sinnvoll.
Doch viele Menschen - gerade wenn sie sehr kreativ sind - leiden fast schon darunter, dass viele gute Ideen im Tagesgeschäft verloren gehen. Und im zweiten Schritt stehen sie dann vor dem "Wust an Ideen" und wissen nicht, wie sie das dann kanalisieren sollen.

Letztlich ist es ja die ENTSCHEIDUNGSkompetenz, um die es hier geht: Sich für oder gegen die Umsetzung einer Idee entscheiden. Ob das am besten spontan/aus dem Bauch heraus oder über einen anderen Weg besser geht, ist sicher ein persönlicher Geschmack. Wie sind Ihre Gedanken dazu?
Stefan
Pfeifer
Nein, leider haben wir nicht DIE perfekte Lösung :) aber aus unsere beider (subjektiven) Erfahrung heraus sind diese Methoden nicht anwendbar. Vor allem brechen solche internen Ordnungssysteme zusammen, wenn die Zeit knapp wird. Heutzutage ist die Kompetenz sich für das Vergessen/Nicht-Beachten zu Entscheiden kaum mehr vorhanden. Ein weitere Schwachpunkt der Methode ist, dass ich bei meinen Ideen immer mehr als genug Gründe finde diese Umzusetzen. Ein brutal ehrlicher Sparringspartner hilf einen eher sinnlose Ideen zu verwerfen. Auf meinem, persönlichen (!), Entwicklungslevel und Umfeld ist es nunmal so, dass ich der Methodenkompetenz nicht mehr die Prio zuordne wie noch vor 15 Jahren. Heute sind die Ideen spannender, vor allem die die im Kopf bleiben und diese nicht mehr verlassen :)
Alexander
Becker
Prinzipiell ist die Idee eines Ideenparkplatzes nicht falsch. Jeder sollte diesen seinen Bedürfnissen nach anpassen. Mir kommen einige Ideen oder Aktionen nachts wenn das Unterbewusstsein sein Tag verarbeitet (ja, das das den ruhigen Schlaf stört und ungesund ist ist ein anderes Thema).
Früher dachte ich: Das darfst Du bloss nicht vergessen. Und entweder konnte ich dann nicht schlafen aus Angst es zu vergessen oder die Idee war am nächsten morgen weg. Schritt 2 war die Idee aufzuschreiben - nur nachts etwas ungeschickt für die Partnerin wenn man das Licht anmachen muss.
Heute liegt mein Diktiergerät neben mir (wie auch im Auto) und da spreche ich dann die Ideen/Aktionen auf.

Lediglich die Überführung dann in konkrete Aktionen vergesse ich manchmal (also das regelmässige abhören des Diktiergeräts) - aber da werde ich mir jetzt einen Regeltermin in mein Outlook legen :)
Ideenparkplatz, Alexander Becker, ist ja ein schöner Begriff :-) Stimmt, nachts kommen oft Ideen, die morgens spurlos verschwunden sind. Das höre ich auch oft in Trainings. Manche haben tatsächlich standardmäßig Schreibzeug neben dem Bett liegen. Die Nachteile beschreiben Sie ja. Aufsprechen ist eine Alternative, auf die ich dann demnächst im Training hinweisen werde, danke für den Impuls. (Ich bin nachts nicht wirklich der Sprache mächtig ;-), deshalb wäre ich da nicht drauf gekommen).
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