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Ausgabe 21/2019

Im Gebirge der Wahrheit kletterst du nie umsonst:
entweder du kommst schon heute weiter hinauf
oder du übst deine Kräfte, um morgen höher steigen zu können.

Friedrich Wilhelm Nietzsche (1844 - 1900)

Vor kurzem sprach ich mit einem Mann, der seit über 30 Jahren im selben Landratsamt Bauprojekte freigibt. Ich war einerseits überrascht, dass es so lange Betriebszugehörigkeiten noch gibt. Und es wunderte mich, dass es mich überrascht, dass es das noch gibt.

Wissen Sie, wo Sie in zehn oder mehr Jahren sitzen und welche Position dann innehaben werden? Kaum jemand ist heute noch in der Lage, die eigene Karriere über ein Jahrzehnt im Voraus zu planen. Es gibt zu viele Möglichkeiten, zu viele Unwägbarkeiten und die stete Suche nach dem Sinn im eigenen Tun. Dieser kann sich über die Jahre stark verändern - durch Kinder, äußere Einflüsse oder einen neuen Partner in einer neuen Stadt. Wie kann man trotz der Unsicherheit zielführend seine Karriere gestalten?

Einen höchst spannenden Weg dafür schlägt Gesa Weinand im Leitartikel "Karrieregestaltung in unsicheren Zeiten" vor. Sie betrachtet die Karriere als Projekt, das man agil managen kann. Mit dem Fokus auf die eigenen Stärken, Kompetenzen und Wünsche nähern Sie sich in vier Schritten einer passgenauen Karriereveränderung. Bemerkenswert ist hier eine Optionenmatrix, mit der Sie die besten Optionen identifizieren und durch Prototyping in Form von Hospitanzen oder Interviews neue Karrierewege austesten.

Wenn Sie die Autorin kennenlernen und ihr Karrierekonzept mit ihr besprechen möchten, finden Sie am 21.04.2020 auf der PM Welt die Gelegenheit dazu. Wir freuen uns auf Sie!

Bis dahin aber erstmal viel Freude bei der agilen Karriereplanung
Petra Berleb und das Team des projektmagazins

Sie wollen sich beruflich verändern, wissen aber nicht, wie Sie vorgehen sollen? Ein Vorgehen, mit dem Sie Ihre Stärken und Leidenschaften beruflich ideal einsetzen können, stellt Ihnen Gesa Weinand vor. Mit der agilen Karriereplanung nähern Sie sich in Iterationen Ihrer erfüllten Karriere. (Mit Audio-Datei!)

Nach dem Bildschirmrand ist die Tastatur an der Reihe: Jeder kennt Arbeitsplätze mit zig bunten, teils schon verblichenen Klebezetteln. Jeder Zettel voller To-Dos und "Sollte ich schon lange tun".

Teil 2:
Holokratische Meetingkultur und ein zweites Betriebssystem

Die VUCA-Welt zwingt Unternehmen zu schnellen Entscheidungen und stetigem Wandel. Franziska Gütle rät die Mitarbeiter in Entscheidungen einzubeziehen und stellt dafür Meetingformate aus der Holokratie vor.

„Das kann nicht wahr sein: Ich brauche dringend die Statistik über die Change Requests, aber die Report-Funktion funktioniert noch nicht.