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Kognitive Landkarte

"Kognitive Landkarte" ist ein Begriff aus der Kognitionspsychologie, die sich mit der Realitätswahrnehmung, der Verarbeitung der Sinneseindrücke und der Speicherung sowie Verwendung des so entstandenen Wissens beschäftigt. Eine kognitive Landkarte ist ein räumlich abstrakt visualisiertes Modell von Anwendungswissen. Die einzelnen Informationseinheiten sind strukturiert und miteinander in Verbindung gesetzt, ohne dass diese Struktur in sprachlicher Form gespeichert ist. In erster Linie sind kognitive Landkarten Abbilder der realen Welt und dienen der räumlichen Navigation. Im allgemeineren Sinne sind kognitive Landkarten auch die mentalen Modelle komplexer Zusammenhänge.

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Visualisierungsmethoden wie Mind Map, Projektstrukturplan, Netzplan, Balkendiagramm, Ishikawa-Diagramm oder Ursache-Wirkungs-Diagramm bedienen sich alle diesem Prinzip.

Da die Fähigkeit zur räumlichen Navigation eine der wichtigsten Überlebensfaktoren der Menschheit war (und immer noch ist), ist der Einsatz von räumlichen Visualisierungen die wirkungsvollste Methode zur Darstellung komplexer, umfangreicher und vernetzter Systeme.

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Dieser Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 02.09.2004.
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