Kognitive Landkarte

"Kognitive Landkarte" ist ein Begriff aus der Kognitionspsychologie, die sich mit der Realitätswahrnehmung, der Verarbeitung der Sinneseindrücke und der Speicherung sowie Verwendung des so entstandenen Wissens beschäftigt. Eine kognitive Landkarte ist ein räumlich abstrakt visualisiertes Modell von Anwendungswissen. Die einzelnen Informationseinheiten sind strukturiert und miteinander in Verbindung gesetzt, ohne dass diese Struktur in sprachlicher Form gespeichert ist. In erster Linie sind kognitive Landkarten Abbilder der realen Welt und dienen der räumlichen Navigation. Im allgemeineren Sinne sind kognitive Landkarten auch die mentalen Modelle komplexer Zusammenhänge.

Visualisierungsmethoden wie Mind Map, Projektstrukturplan, Netzplan, Balkendiagramm, Ishikawa-Diagramm oder Ursache-Wirkungs-Diagramm bedienen sich alle diesem Prinzip.

Da die Fähigkeit zur räumlichen Navigation eine der wichtigsten Überlebensfaktoren der Menschheit war (und immer noch ist), ist der Einsatz von räumlichen Visualisierungen die wirkungsvollste Methode zur Darstellung komplexer, umfangreicher und vernetzter Systeme.

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von Christian Botta
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Um als Projektmanager schnell auf Anfragen oder sich ändernde Parameter reagieren zu können, müssen Sie wichtige Fakten wie Strukturpläne und Fachwissen jederzeit parat haben. Ralf Gohs stellt in diesem Tipp eine Methode vor, mit der Sie mittels Assoziieren Informationen in einer festen Reihenfolge abspeichern und zu jedem beliebigen Zeitpunkt abrufen können.
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