Reifegrad

Mit dem Begriff Reifegrad wird gemeinhin die Fähigkeit einer Organisation hinsichtlich einer bestimmten Methode oder eines Handlungs- und Führungsmodells beschrieben. Am bekanntesten ist die Verwendung des sog. Reifegrads im Capability Maturity Model des Software Engineering Institutes. Das Project Management Maturity Model verallgemeinerte das CMM auf den gesamten Bereich des Projektmanagements. Darüber hinaus ist der Begriff Reifegrad auch im Zusammenhang mit Risikomanagement, Qualitätsmanagement und anderen Managementbereichen zu finden.

Weitgehend durchgesetzt hat sich eine fünfstufige Skala zur Bestimmung des Reifegrads:

  1. Stufe 1 ist die der individuellen, nicht in der Organisation verankerten Fähigkeit
  2. Stufe 2 gilt bei dokumentierten Standards für den betrachteten Bereich
  3. Stufe 3 wird erreicht durch Aufbau einer Wissens/Erfahrungsbasis und der Implementierung von messbaren Kennzahlen in den betrachteten Prozessen.
  4. Stufe 4 bedeutet eine Orientierung der Organisation an Best Practices aus Benchmarking mit anderen Organisationen
  5. Stufe 5 ist erreicht, wenn die Organisation aus sich selbst heraus einen kontinuierlichen Lern- und Verbesserungsprozess betreibt.

Relevante Beiträge im Projekt Magazin
von Prof. Dr. Markus H. Dahm
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Mit der "Sustained Change Readiness"-Analyse können Sie herausfinden, wie bereit Ihr Unternehmen und Ihre Mitarbeiter für einen Change sind. Der Ansatz wurde von IBM Deutschland entwickelt und basiert auf einem Reifegradmodell. Prof. Markus Dahm und Carolin Joseph erklären in diesem zweiten und abschließenden Teil, wie Sie die Ergebnisse auswerten, aufbereiten und damit einen Workshop gestalten.
von Prof. Dr. Markus H. Dahm
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Immer wieder scheitern Change Projekte, weil Mitarbeiter und das Unternehmen für den Wandel noch nicht bereit sind. Um das zu vermeiden, haben Mitarbeiter von IBM Deutschland den "Sustained Change Readiness"-Analyseansatz entwickelt, mit dem die Veränderungsbereitschaft in sechs Reifegraden gemessen werden kann. Wie Sie die zur Analyse erforderlichen Informationen einholen, auswerten und wie Sie die Ergebnisse nutzen können, erklären Prof. Dr. Markus Dahm und Carolin Joseph. Teil 1 beschreibt die Analysephase mit Konzeption und Durchführung der Interviews, Teil 2 die Auswertung und Nutzung der Ergebnisse.
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Am Flughafen München werden alle zwei Jahre Projektteams für herausragende Leistungen mit dem AirportProjects Award ausgezeichnet. Die Bewertung der Projekte orientiert sich am Project Excellence Model der GPM. Julia Schmidt und Alexander Gottschalk schildern den Kontext, in dem der Award entstanden ist, und beschreiben den gesamten Prämierungs-Prozess – von der Ausschreibung bis zu den Lessons Learned.
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Wenn Qualitäts- und Projektmanager miteinander streiten, leiden darunter Projekte und Produkte. Die gemeinsame Fachgruppe "Qualität und Projekte" der Gesellschaft für Projektmanagement (GPM) und der Deutschen Gesellschaft für Qualität (DGQ) erarbeitete deshalb Lösungsansätze für typische Konfliktszenarien. Elf davon stellt Dr. Tino Engländer vor, damit Projekt- und Qualitätsmanager ihre Zusammenarbeit in der Praxis verbessern können, z.B. beim Streit darüber, ob der Status eines Meilensteins nun "Rot" oder "Grün" ist.
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Durch regelmäßige Evaluation können Organisationen den eigenen PM-Reifegrad ermitteln und so ihr Projektmanagement kontinuierlich verbessern. Ein geeignetes Tool hierfür ist das Project Excellence Model der GPM. Die Lufthansa Technik AG setzt in einem Teilbereich das Modell seit 2008 erfolgreich ein. Petra Hollmeyer schildert ihre Erfahrungen aus mittlerweile über 80 Evaluationen.
von Reinhard Wagner
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Mit Veröffentlichung der "IPMA Organisational Competence Baseline" (IPMA OCB) Ende September 2013 beschritt die International Project Management Association (IPMA) einen neuen Weg im Projektmanagement. Die IPMA OCB beschreibt und spezifiziert die Kompetenzen von Organisationen, die diese benötigen, um ihre Strategien mit Projekten erfolgreich umzusetzen. Reinhard Wagner stellt die Herangehensweise der IPMA OCB vor, erläutert an Beispielen ihre Inhalte, zeigt die Verbindung zum Reifegradmodell IPMA Delta auf und vergleicht die IPMA OCB mit entsprechenden Standards des PMI.
von Nicolai Rathmann
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Eine breite Themenvielfalt prägte den diesjährigen virtuellen Kongress zum "International Project Management Day", der am 15.11.2012 zum neunten Mal stattfand. Prominente Vertreter des Projektmanagements wie Harold Kerzner und Gregory Balestrero stellten aktuelle Trends vor und beschrieben die Herausforderungen, vor denen Projektmanager in aller Welt künftig stehen werden. Nicolai Rathmann gibt Ihnen einen Überblick über die Veranstaltung und zieht ein kritisches Resümee über das mit mehr als 50.000 Teilnehmern aus über 160 Ländern größte Projektmanagement-Event der Welt.
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Für projektorientiert arbeitende Unternehmen ist es wichtig, die richtigen Projekte auszuwählen. In vielen Firmen überwiegt jedoch noch ein linienorientiertes Denken: Projekte werden abteilungsintern initiiert und durchgeführt, die Projektlandschaft ist unübersichtlich und Synergieeffekte zwischen Projekten bleiben ungenutzt. Dr. Wolfgang Weber beschreibt die wesentlichen Schritte und Elemente für den Aufbau eines wirkungsvollen Projektportfolio-Managements (PPM) und zeigt, wie die damit verbundenen Konsequenzen die Firmenkultur beeinflussen.
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Die Erwartungen an ein Project Management Office (PMO) reichen vom Coaching für Projektleiter bis hin zur Steuerung des gesamten Projektportfolios im Sinne der Unternehmensstrategie. Entsprechend unterschiedlich sehen die in der Praxis anzutreffenden Organisationseinheiten aus, die als PMO bezeichnet werden. Nach einer Klarstellung dessen, was ein PMO ist, benennt Dr. Wolfram von Schneyder die erwarteten Nutzeffekte einer Einführung und erläutert mögliche Leistungen eines PMO. Erfahren Sie, wie Sie in sechs Schritten ein optimales PMO konzipieren, das Ihrem Unternehmen wie ein Maßanzug passt.
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Vor einigen Jahren trat Kay Schulz eine Stelle als Projektleiter in der IT-Abteilung eines ausländischen Unternehmens an. Da die Firma einen sehr guten Ruf hatte, ging er davon aus, dass der Reifegrad des Projektmanagements sehr hoch wäre. Doch die Realität sah anders aus: Projektmanagement erfolgte nach dem Motto "Jeder macht was er will, keiner was er soll, aber alle machen mit!". Kay Schulz nahm sich vor, mit der Wild-West-Mentalität aufzuräumen und professionelles Projektmanagement einzuführen. In seinem Artikel berichtet er, warum das nicht so einfach war und wie es dennoch gelang.
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In welche Richtung wird sich das Projektmanagement in der Zukunft entwickeln? Was müssen Unternehmen tun, um ihre guten Projektleiter zu halten? Wird sich die Zertifizierung der IPMA oder des PMI durchsetzen? Diese und weitere Fragen stellte sich Martin Sedlmayer, zertifizierter Projektdirektor und Unternehmensberater. Er befragte Senior Projektleiter, Projektportfoliomanager und Führungskräfte aus der DACH-Region. Aus ihren Antworten leitete er zwölf Prognosen über die Zukunft des Projektmanagements ab.
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Die Wirtschaftskrise geht auch am Projektmanagement nicht spurlos vorbei. Umsatzeinbrüche zwingen die Unternehmen zu Projekteinstellungen, Trainingsstopps und Stellenabbau. Till Balser, Gründer und Geschäftsführer der Tiba Managementberatung, ist international als Projektmanagement-Berater tätig und beobachtet, wie sich die Rezession auf Projekte, Unternehmen und Projektmanager auswirkt. Petra Berleb und Jessika Herrmann sprachen mit ihm über richtige und falsche Sparmaßnahmen in der Krise, die Besinnung auf unternehmensinterne PM-Kompetenzen und den Silberstreifen am Horizont.
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Das CMMI-Prozessmodell, vorwiegend im angelsächsischen Raum verbreitet, dient zur Beurteilung der Prozessqualität bei der Software-, System- oder Hardware-Entwicklung. Es wird aber auch als Kriterium für die Auswahl von Dienstleistern verwendet. Insbesondere beim Offshoring ist es üblich, potenzielle Partnerunternehmen nach ihrem CMMI-Reifegrad zu bewerten. Damit eine optimale Zusammenarbeit gewährleistet werden kann, sollte aber auch der Auftraggeber CMMI zertifiziert sein. Kay Schulz stellt in seinem Beitrag die Grundlagen von CMMI vor und erklärt, worauf bei seiner Einführung zu achten ist.
von Dr. Georg Angermeier
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Projektitis ist eine gefürchtete Krankheit. Sie führt dazu, dass Vorhaben, die mit einer einfachen To-Do-Liste bewältigt werden könnten, wie Großprojekte geplant, überwacht und gesteuert werden. In Unternehmen, die von Projektitis befallen sind, ist die Projektarbeit oft vollständig blockiert. Dr. Georg Angermeier erklärt in seinem Tipp die Ursache für Projektitis, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten.
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PM-Zertifizierungen können die Karriere von Projektleitern fördern, Standards die Qualität des Projektmanagements verbessern. Einen direkten Einfluss beider Faktoren auf die Wirtschaftlichkeit eines Unternehmens konnte bisher aber nicht nachgewiesen werden. Im Rahmen einer Studie hat Nicolai Rathmann deutsche Unternehmen nach dem Einsatz von zertifizifiertem Personal und Standards befragt und daraus Handlungsempfehlungen für Unternehmen und Projektmanager abgeleitet. Die zentralen Ergebnisse der Studie sowie Empfehlungen für den Einsatz von Standards und Zertifizierungen stellt er in seinem Beitrag vor.
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Im Qualitäts- und Prozessmanagement sind diverse Normen und Methoden etabliert, wie z.B. die DIN ISO 9000, das Capability Maturity Model (CMM) oder die SPICE Norm mit Elementen der beiden zuerst genannten Modelle. SPICE ist vor allem in der Automobilindustrie verbreitet, wird jedoch zunehmend auch in anderen Branchen, z.B. Informationstechnologie, Finanzdienstleistung, Aerospace und Medizin eingesetzt. Ralf-Peter Frick erklärt in diesem Artikel die Grundlagen von SPICE, erläutert seinen Nutzen und beschreibt, wie ein SPICE-Assessment in der Praxis abläuft.
von Verena Korn
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Probleme in Projekten sollten schnell und möglichst auf Dauer gelöst werden. Um dies zu erreichen, setzt das Finanzinstitut UBS ein siebenstufiges Projektmanagement-Audit zur Erarbeitung konkreter Verbesserungsmaßnahmen ein. UBS nennt dieses Verfahren betriebsintern "Project Management Improvement" (PMI). Dieses Instrument wird erfolgreich im Bereich IT eingesetzt, so dass die Projektabwicklung verbessert und die Kundenzufriedenheit erhöht werden konnte. Verena Korn stellt das PMI vor und beschreibt Ziele, Ablauf und Einsatzmöglichkeiten.
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Nur 13% der Projektarbeit in deutschen Organisationen sind wertschöpfend. Das ist das Ergebnis der Langzeitstudie "Projektmanagement: Abenteuer Wertvernichtung" von Prof. Dr. Manfred Gröger. Grund für die Wertvernichtung sind Unzulänglichkeiten in der Projektabwicklung und mangelnde PM-Kompetenz. Prof. Dr. Manfred Gröger stellt die Studie vor und zeigt Verbesserungspotenziale auf.
von Dr. Werner Dostal
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Zertifikate haben im Projektmanagement an Bedeutung gewonnen und sind heute eine wichtige Grundlage für Personalentscheidungen. Umstritten ist allerdings, ob dieses Vertrauen in die Zertifizierung gerechtfertigt ist. Liefern Zertifikate tatsächlich objektive Informationen über die Fähigkeiten eines Bewerbers? Dr. Werner Dostal erklärt, welche Umstände zu der erhöhten Nachfrage nach unternehmensexternen Personalbewertungen geführt haben und hinterfragt ihre Aussagekraft.
von Esther Blaurock
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Durch eine zunehmende Projektorientierung in den Unternehmen liegt der Fokus nicht mehr nur auf dem einzelnen Projekt. In den Mittelpunkt rückt immer mehr das Management von Projekten mit ihren gegenseitigen Abhängigkeiten, also das Programm- und Portfoliomanagement. Ein Forum für den Erfahrungsaustausch zu diesem Thema bot die zehnte Projektmanagement-Expertentagung "Projektportfolio- und Programm-Management", die in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Projektmanagement (GPM) am 6. und 7. Mai 2004 in Fulda stattfand. Esther Blaurock hat die Tagung besucht und das Wichtigste für Sie zusammengefasst.
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