Best Practice

Im Gegensatz zur bestmöglichen Lösung ist der "Best Practice" lediglich die beste realisierte Lösung. Innerhalb eines Benchmarking-Prozesses wird nicht nach der theoretisch oder technisch besten Möglichkeit gesucht. Vielmehr werden die tatsächlich auf dem Markt angebotenen Produkte oder Dienstleistungen hinsichtlich einheitlicher Qualitätskriterien miteinander verglichen. Der Sieger wird dann "Best Practice" genannt.

Der Nutzen eines Benchmarkings ergibt sich vor allem bei einem differenzierten Blick auf die einzelnen Vergleichskriterien. Die jeweiligen Best Practice innerhalb einer Kategorie von Kriterien oder für ein einziges Kriterium dienen dann als Messlatte für die anderen Bechmarking Partner.

Der Best Practice muss nicht unbedingt von einem Wettbewerber stammen, auch branchenübergreifende Benchmarkingprozesse, können großen Fortschritt erzeugen.

 

Relevante Beiträge im Projekt Magazin
von Stefan Hother
11 Bewertungen
4.545455
1 Kommentar
Wie viele Mittelständler handhabte die BRITA Gruppe ihr Projektmanagement lange Zeit intuitiv, aber nicht systematisch. Mit zunehmender Projekttätigkeit sowie steigender Komplexität stieß dieses Vorgehen an seine Grenzen und ein professionelles Projektmanagement wurde eingeführt. Dazu wurde u.a. ein PMO aufgebaut und Multiprojektmanagement etabliert. Stefan Hother und Kristina Kissel benennen Erfolgsfaktoren und Hürden der Professionalisierung des Projektmanagements bei BRITA.
von Petra Hollmeyer
6 Bewertungen
4.5
3 Kommentare
Durch regelmäßige Evaluation können Organisationen den eigenen PM-Reifegrad ermitteln und so ihr Projektmanagement kontinuierlich verbessern. Ein geeignetes Tool hierfür ist das Project Excellence Model der GPM. Die Lufthansa Technik AG setzt in einem Teilbereich das Modell seit 2008 erfolgreich ein. Petra Hollmeyer schildert ihre Erfahrungen aus mittlerweile über 80 Evaluationen.
von Elisabeth Wagner
2 Bewertungen
4
0 Kommentare
Mit dem Schreiben von Mikroartikeln haben Sie die Möglichkeit, schnell und dennoch strukturiert persönliche Projekt-Erfahrung zu dokumentieren. Diese Lessons-learned-Methode erlaubt es Ihnen auch, Ihre Erfahrungen zu reflektieren und in knapper, leicht lesbarer Form anderen Mitarbeitern im Projekt (und darüber hinaus) zur Verfügung zu stellen. Anhand eines Beispiels zeigt Ihnen Elisabeth Wagner, wie Sie Mikroartikel erstellen und welche Regeln Sie dabei berücksichtigen müssen. Als Projektmanager können Sie so das gemeinsame Lernen im Team gezielt beschleunigen.
von Niklas Spitczok von Brisinski
9 Bewertungen
4.555555
5 Kommentare
Der "Project Management Body of Knowledge" (PMBOK Guide) ist ein weltweit verbreiteter De-facto-Standard, der individuell auf das Projektmanagement im Unternehmen angepasst werden muss. Niklas Spitczok von Brisinski schildert, wie die adesso AG auf Basis des PMBOK Guide ein eigenes Vorgehensmodell zur Durchführung von Softwareprojekten entwickelt hat, welches das Unternehmen sehr erfolgreich in Projekten einsetzt.
von Edith Schatz
11 Bewertungen
4.363635
2 Kommentare
Bei der Einführung eines Project Management Office gilt es immer, die spezifischen Bedürfnisse der Unternehmensorganisation zu berücksichtigen. Entsprechend begleitete Edith Schatz in einer IT-Abteilung des Technologiekonzerns Siemens den Aufbau eines solchen PMO. In ihrem Erfahrungsbericht zeigt sie, wie es einem kleinen Mitarbeiterstab gelang, die notwendige Akzeptanz der Mitarbeiter zu erreichen, und schildert, wie Projekte nun abgewickelt werden.
von Kay Schulz
28 Bewertungen
4.32143
4 Kommentare
Kann Critical-Chain-Projektmanagement (CCPM) in der Praxis funktionieren? Als Kay Schulz die externe Projektleitung bei einem IT-Dienstleister übernahm, sah er nur mit dem Einsatz der Critical-Chain-Methode eine Chance, den sehr ehrgeizig gesetzten Termin zu halten. Allerdings musste er hierfür etliche Hürden überwinden. Nicht nur die Teammitglieder waren gegenüber der neuen Methode skeptisch, auch für die Geschäftsführung musste er so tun, als ob er auf traditionelle Art und Weise vorgehen würde. Lesen Sie, wie es ihm gelang, eine innovative Terminplanung nach CCPM in einem sehr komplexen und konservativen Umfeld erfolgreich in die Tat umzusetzen.
von Dr. Georg Angermeier
25 Bewertungen
3.92
2 Kommentare
Die Zukunft heißt "Value-Driven Project Management" – das behauptet zumindest Dr. Harold Kerzner, einer der Väter und Vordenker des modernen Projektmanagements. Im Rahmen eines Workshops am 5. März diesen Jahres stand Kerzner dem Projekt Magazin für ein ausführliches Interview zur Verfügung, in dem er seine Thesen erläuterte. Dr. Georg Angermeier präsentiert einige der zentralen Denkansätze und Forderungen Kerzners und stellt sie zur Diskussion.
von Kay Schulz
5 Bewertungen
4.2
0 Kommentare
Das CMMI-Prozessmodell, vorwiegend im angelsächsischen Raum verbreitet, dient zur Beurteilung der Prozessqualität bei der Software-, System- oder Hardware-Entwicklung. Es wird aber auch als Kriterium für die Auswahl von Dienstleistern verwendet. Insbesondere beim Offshoring ist es üblich, potenzielle Partnerunternehmen nach ihrem CMMI-Reifegrad zu bewerten. Damit eine optimale Zusammenarbeit gewährleistet werden kann, sollte aber auch der Auftraggeber CMMI zertifiziert sein. Kay Schulz stellt in seinem Beitrag die Grundlagen von CMMI vor und erklärt, worauf bei seiner Einführung zu achten ist.
von Dr. Alexander Gleich
Bewertungen
0
0 Kommentare
Der Trend in großen Unternehmen, mehr Bewusstsein für die Bedeutung des Projektmanagements zu schaffen, findet bei Siemens seinen Widerhall in der groß angelegten Initiative PM@Siemens. Teil dieser Initiative ist die PM@Siemens Academy, die Jürgen Schott als Vorsitzender leitet. Dr. Alexander Gleich sprach mit ihm über die Ziele und Erwartungen von PM@Siemens und deren Auswirkungen auf die Stellung des Projektleiters im Unternehmen.
von Helmut Krüger
2 Bewertungen
2.5
0 Kommentare
Studien zeigen immer wieder, dass komplexe Projekte häufig ihre Ziele nicht erreichen, ja sogar vielfach abgebrochen werden. Welche Versäumnisse liegen vor? Gibt es allgemein gültige Regeln bei der Durchführung eines Projekts? Oder ist es die Persönlichkeit des Projektleiters, die über Erfolg oder Misserfolg entscheidet? Helmut Krüger hatte die Gelegenheit, an einem komplexen IT-Projekt teilzunehmen, bei dem mehrere unterschiedliche SAP-Systeme erfolgreich zusammengeführt wurden. Warum es dort funktionierte und die Erwartungen vom Projektergebnis sogar noch übertroffen werden konnten, legt der Autor durch eine klare Analyse der Erfolgsfaktoren dar.
von Marc Lappe
6 Bewertungen
2.666665
0 Kommentare
Project Management Offices (PMOs) sind mittlerweile in vielen Unternehmen etabliert. Sie dienen als zentrale Anlaufstelle für alle PM-Fragen. Die Unternehmen erhoffen sich, dass sie mit Hilfe von PMOs typische Fehler wie den Mangel an einheitlichen Planungsstandards, schlechte Vergleichbarkeit von Projekten, ungenügende Entscheidungsunterstützung für das Management oder Ressourcen-Überlastung mangels Transparenz vermeiden können. Marc Lappe erläutert in seinem Beitrag, was Sie bei der Einrichtung eines PMOs bezüglich Positionierung im Unternehmen, Organisation, Aufgabenzuordnung und Anforderungen an die Mitarbeiter beachten sollten.
Alle relevanten Beiträge anzeigen
Tech Link