Werk

Allgemeiner Begriff im deutschen Recht für eine vertragliche Leistung ist das "Werk". Es wird indirekt im §631 des BGB, Satz 2 als Gegenstand des Werkvertrags definiert: "Gegenstand des Werkvertrags kann sowohl die Herstellung oder Veränderung einer Sache als auch ein anderer durch Arbeit oder Dienstleistung herbeizuführender Erfolg sein."

"Werk" ist demzufolge definiert als ein "herbeizuführender Erfolg". In Satz 1 regelt der Paragraph 631: "Durch den Werkvertrag wird der Unternehmer zur Herstellung des versprochenen Werkes, der Besteller zur Entrichtung der vereinbarten Vergütung verpflichtet."

Vor dem Hintergrund dieser klaren Gesetzestexte erscheint die eigenständige Begriffsbildung "Liefergegenstand", die dem englischen "deliverable" nachgebildet wurde, als unnötig. Der traditionelle Werkbegriff deckt die Definition des PMBOK(R) Guide vollständig ab.

Relevante Beiträge im Projekt Magazin
von Prof. Dr. Frank Habermann
4 Bewertungen
3.75
0 Kommentare
Meilensteine markieren Etappenziele innerhalb eines Projekts und geben dadurch dem Team Orientierung. Karen Schmidt und Prof. Dr. Frank Habermann stellen die Methode "Milestone Maker" vor, mit der Sie gemeinsam mit den wichtigsten Stakeholdern die geeigneten Meilensteine Ihres Projekts herausfinden. Diese stellen ein wirksames Führungsinstrument sowohl für traditionelle als auch für agile und designorientierte Vorgehensmodelle dar.
von Wilfried Reiter
33 Bewertungen
3.81818
0 Kommentare
Es ist oft schwierig, herauszufinden, was ein Kunde will. Viele Kunden verwenden Fachbegriffe falsch, machen widersprüchliche Angaben, überschätzen die technischen Möglichkeiten oder wissen nicht genau, was sie wollen. Für einen Projektleiter steckt die Auftragsklärung also voller Stolpersteine. Wer sich auf die Angaben des Kunden verlässt oder dessen schwammige Erläuterungen interpretiert, hat bei der Abnahme des Projektergebnisses oft Probleme, weil der Kunde sich in Wahrheit etwas ganz anderes gewünscht hat. Wilfried Reiter erklärt, wie Sie als Projektleiter herausfinden können, was Ihr Kunde wirklich will.
von Tim Krüger
20 Bewertungen
3.75
0 Kommentare
Ein großer Mobilfunkanbieter stand 2007 vor dem Problem, dass die Fachabteilungen immer mehr Anforderungen an die Neu- und Weiterentwicklung der internen IT-Systeme stellten. Arbeitskapazität und Budget der IT-Abteilung reichten aber nicht aus, um diese umzusetzen. Es wurde deshalb ein Verfahren entwickelt, mit dem sich Projektinhalt und –umfang reduzieren und an die Ressourcensituation anpassen lassen. Dabei werden die besonders nützlichen Funktionsanforderungen herausgefiltert und umgesetzt, Anforderungen mit einem niedrigeren Nutzen fallen weg. Das Verfahren basiert auf dem Pareto-Prinzip und wird im Unternehmen deshalb als Pareto-Analyse bezeichnet. Tim Krüger stellt Ablauf und Nutzen der Pareto-Analyse vor.
Alle relevanten Beiträge anzeigen
Tech Link