Ausgabe 3/2026
Die eigentliche Frage ist nicht, ob Maschinen denken können,
sondern ob Menschen es tun.
B. F. Skinner (1904–1990), US-amerikanischer Psychologe
Liebe Leserinnen und Leser,
Chatbots sind schnell. Oft zu schnell für unser eigenes Denken. Wer sie ohne Ziel, Kontext und kritische Rückfragen einsetzt, bekommt Texte – aber keine Erkenntnisse. Nicht weil die Technologie versagt, sondern weil wir ihr zu wenig Orientierung geben. Erst wenn wir der KI klar sagen, wofür wir sie brauchen, was wir bereits wissen und was wir erreichen wollen, entfaltet sie ihren wirklichen Nutzen. Der Unterschied liegt nicht im Modell, sondern im menschlichen Anspruch.
Unterstützt KI unsere Projekte – oder ersetzen wir mit ihr unser eigenes Denken?
Der Leitartikel "5 Life-Hacks, um die Leistungsfähigkeit von Chatbots zu entfesseln" von Dr. Georg Angermeier zeigt, warum gutes Prompting keine Spielerei ist, sondern unverzichtbares Handwerk. End-Goal-Prompting, interaktive Dialoge und Teamarbeit machen aus KI ein leistungsfähiges Werkzeug. Analysieren und strukturieren kann sie hervorragend – Einordnung, Bewertung und Entscheidungen bleiben unsere Aufgabe.
Viel Spaß beim Lesen dieser Ausgabe wünscht das Team des projektmagazins!
Weitere Themen dieser Ausgabe:
Wie digitale Bauverfahren die Verwaltung verändern: Projekt BRISE Vienna · Stakeholder früh gewinnen · Was Projektmanagende vom Spitzensport lernen können · Pfade aus dem Projekt-Desaster erkennen