Ausgabe 16/2026
Der Kern des Risikomanagements besteht darin, die Bereiche zu vergrößern, in denen wir das Ergebnis beeinflussen können, und diejenigen zu verkleinern, in denen wir keinerlei Kontrolle über den Ausgang haben.
Peter L. Bernstein (1919–2009), US-amerikanischer Wirtschaftshistoriker, Finanztheoretiker und Autor
Liebe Leserinnen und Leser,
geopolitische Krisen, Handelskonflikte oder neue gesetzliche Vorgaben lassen sich nicht verhindern – ihre Auswirkungen auf Projekte aber durchaus begrenzen. Wer Risiken frühzeitig erkennt und systematisch analysiert, verschafft sich einen entscheidenden Handlungsspielraum. Geeignete Maßnahmen rechtzeitig vorzubereiten, hilft dabei, auch unter unsicheren Rahmenbedingungen handlungsfähig zu bleiben. Wie das gelingt, zeigt Rosa Gilsanz Mir in ihrem Beitrag "Geopolitische Risiken im Projektmanagement steuern" anhand praxistauglicher Methoden und Beispiele.
Reicht klassisches Risikomanagement noch aus, wenn politische Krisen, Handelskonflikte und neue Gesetze Projekte jederzeit verändern können?
Der Beitrag macht deutlich, warum geopolitische Entwicklungen heute in jedes professionelle Risikomanagement gehören, unabhängig von Branche oder Projektgröße. Wer Szenarien entwickelt, Frühwarnindikatoren nutzt und Alternativen vorbereitet, stärkt die Resilienz seiner Projekte. Gleichzeitig schafft er eine fundierte Grundlage für bessere Entscheidungen.
Viel Spaß beim Lesen dieser Ausgabe wünscht das Team des projektmagazins!
Weitere Themen dieser Ausgabe:
Co-Leadership erfolgreich einführen · Projektdaten mit Microsoft Copilot in Excel analysieren · 11 Tipps gegen Aufschieberitis · Mit dem Circle of Influence Veränderungen proaktiv gestalten